DJ JEAN – Elektronische Musik

Erstellt am: Juli 12th, 2010

Elektronische Musik hat seit vielen Jahren die Begeisterung von Menschen auf sich gezogen. Dabei wird die Musik durch so genannte elektronische Klangerzeuger gestaltet, wobei sich in diesem Bereich die verschiedenen Stile etablieren konnten.

 Auf dieser CD sind die beiden Tracks „The Launch“ und „Love come Home“ enthalten. weiterlesen… »

Norbert Sternmut, Nachtlichter

Erstellt am: Juli 2nd, 2010

„Ich weiß, / Ich entkomme aus mir. / Aus dieser Stimme, dieser Haut. / Diesem Wunsch nach Einigkeit.“
Mit diesen Zeilen auf der Rückseite präsentiert uns Sternmut seinen neuen Lyrikband und das immer wieder (nicht nur) in der modernen Literatur virulente Problem der Identität bzw. der Integrität einer sich selbst bewussten Persönlichkeit. Schon die Behauptung „Ich weiß ist kühn, denn sie etabliert ein „Ich“ (dessen Existenz ja in der modernen Philosophie / Psychologie / Hirnforschung umstritten ist), wie es an Sokrates und Descartes mahnt. weiterlesen… »

Auf der Jagd nach Motiven und Visionen

Erstellt am: Januar 22nd, 2010

Oft besteht das Leben eines Fotografen darin, eine Idee bzw. Vision zu entdecken und diese dann rein visuell auszudrücken. Manchmal findet uns eine Vision; manchmal müssen wir sie jagen und stellen.

Dabei interessiert es laut Profi-Fotografen David duChemin niemanden, „ob Sie Ihre Fotos mit einer Nikon oder einer Canon aufnehmen. Wichtig ist, ob das Foto bewegt“. Für den Autoren und Profi-Fotografen ist vor allem „der Blick, also das Sehen, das A und O der Fotografie.“

Obwohl bei duChemin nicht die Ausrüstung oder Technik im Vordergrund steht, behandelt er durchaus technische Themen wie Objektivwahl vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv sowie gestalterische Kniffe. Dazu erteilt er viele praktische Tipps. Der Autor zeigt so – auf unterhaltsame Weise – seine Herangehensweise an die Reisefotografie und gewährt gleichzeitig Einblick in die Welt des Profi-Fotografen.

Auf der Suche nach dem Motiv – Ihre Visionen in Bildern
David duChemin, nimmt Sie in diesem Fotobuch mit auf eine lehrreiche Bilderreise. Inspirierend, sensibel, eloquent und mit viel Menschenkenntnis zeigt er anhand zahlreicher Beispiele, welche Möglichkeiten es gibt, sich Themen zu nähern. Dabei ermutigt der Autor die ‚Menschen hinter der Kamera’, ihre eigene Fotosprache zu finden und umzusetzen.

In diesem Buch finden Sie Bilder und Geschichten: „Sie entstanden innerhalb der letzten vier Jahre, in denen ich rund um den Globus unterwegs war und fotografierte. Es geht darum, eigene Sichtweisen zu finden und auszudrücken, weniger darum, dass ich zu diesem Zweck auf der ganzen Welt unterwegs war. Ich hätte dazu ebenso gut in meiner Heimatstadt Vancouver bleiben können. Meine eigene Sichtweise ist global geprägt; mich reizen besonders Menschen, Orte und Kulturen, die noch nicht von der um sich greifenden Verwestlichung überrollt wurden. Ich liebe die Farben und Strukturen dieser Stätten, die Vitalität des Lebens, die Rituale und Symbole der Kulturen, die noch nicht von der Notwendigkeit, dieselben Jeans zu tragen und dieselben Dinge zu glauben, tyrannisiert werden. Meine Fotos sind von dieser Sichtweise und durch meine Leidenschaft beeinflusst, und ich hoffe, sie zeigen das auch. Hätte jemand anderes dieses Buch geschrieben, wäre es vielleicht komplett in New York oder Prag entstanden. Aber ich jage meine Visionen, und Sie verfolgen Ihre, und zwar an Orten, die am besten dazu passen. Wichtig ist, dass Sie die Visionen bewusst und mit Leidenschaft verfolgen, und darauf achten, dass es nur ihre eigene ist, und nicht die eines anderen“ – beschreibt David duChemin.

Es entstand ein Buch für alle, die die Orte und Menschen fotografieren wollen, die sie lieben, egal, ob sie jemals zu einer Reise um die Welt aufbrechen oder nicht. Entdecken Sie Ihre eigene, persönliche Bildersprache! Mit Tipps, Hinweisen, technischen Ratschlägen und Inspirationen hilft er Ihnen auf Ihren fotografischen Ausflügen, um Menschen, Orte und Kulturen besser fotografieren zu können – ob vor Ihrer Haustür oder am anderen Ende der Welt.

Buch: Auf der Suche nach dem Motiv, ISBN: 978-3-8273-2890-8, 258 Seiten, komplett 4-farbig, Hardcover, € 39,80 [D]

Weitere Infos hier:
http://www.addison-wesley.de/main/main.asp?page=deutsch/bookdetails&productid=174407

Mit den aktuellen Büchern kann man sogar beim Einkauf und beim Bestellen sparen. Mit dem “Buch24 Rabatt” von der Gewinnwelt kann der Käufer bares Geld beim Bücher Kauf sparen.

100 Contemporary Fashion Designers

Erstellt am: Januar 22nd, 2010

Ein Muss, nicht nur für Profis, Freaks und Fans: avantgardistischer Mode: Das Buch „100 Contemporary Fashion Designers: Welche Bedeutung hat Mode in unserer Zeit? Affektiertheit oder Attitüde?

Terry Jones, Herausgeber, hat sich als Profi des schönen Metiers die Mühe gemacht, die einhundert herausragenden Textildesigner des beginnenden 21. Jahrhunderts zusammen zu tragen. Die zwei imposanten Bildbände listen dabei übersichtlich und alphabethisch die Maitres der Mode wie Karl Lagerfeld oder Junge Wilde auf und demonstrieren gleichsam plakativ deren avantgardistische Arbeiten. Eine Bestandsaufnahme unserer modischen Gesellschaft und ein wunderschön anzuschauendes Nachschlagewerk für einen fairen und bezahlbaren Preis. Herausgegeben Jones ist der Gründer von i-D, das großformatige Buch ein unentbehrliches Arbeitsmittel für jeden, der sich für futuristische Bekleidung interessiert. Aufstrebende junge Designer  werden ebenso porträtiert wie die schon lange etablierten und saturierten Größen der internationalen Modebranche. Aber Vorsicht, die Lektüre verleitet den Konsumenten, ein  Fashion Victim zu werden. Wie sagte Oscar Wilde? Mode ist nicht nur eine Frage der Kleidung,  Mode hat etwas mit Ideen zu tun, damit, wie wir leben.“ (Jean Lüdeke)

Polyglott on tour: Kuba – Reiseführer

Erstellt am: Januar 12th, 2010

Kuba ist eine der größten und eine der faszinierendsten Inseln der Karibik, welche vor allem durch die sozialistische Politik eine Sonderstellung einnimmt. Das Land Kuba zieht jährlich unzählige Touristen aus aller Welt an, denn es gilt als eines der schönsten Urlaubsparadiese der Karibik.
 
Viele Kuba-Reisende schwärmen vom Flair der besonderen Stimmungen zwischen Musik, Tanz und Alltagsrhythmus. Die Freundlichkeit, Offenheit und der Stolz der Kubaner verzaubern Besucher der Insel. Allerdings geht es vielen Menschen in Kuba nicht so gut, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, denn das Land wird noch immer sozialistisch regiert und die Menschen sind teilweise in ihrer Freiheit stark eingeschränkt. So wird beispielsweise die Presse streng kontrolliert und es ist auch nicht gestattet, sich zu sehr mit den Touristen anzufreunden oder ähnliches.
 
Der neue Reiseführer von Verlag Polyglott über Kuba präsentiert sich optisch und vom inhaltlichen Aufbau ähnlich wie die Marco-Polo Reiseführer.
 
Zum Einstieg gibt es eine Reiseplanung (in blau), die einen Überblick über die Reiseregion und die schönsten Touren vorstellt. Weitere Stichworte dieses Kapitels: Klima und Reisezeit, Anreise und Reisen im Land, Sport und Aktivitäten sowie Unterkunft. Im zweiten Teil „Land & Leute“ (in grün) erfährt man Wissenswertes vom Steckbrief über Geschichte, Natur und Kultur bis zu Festen und Veranstaltungen. An den ausführlichen Reiseteil „Unterwegs auf Kuba“ (in rot) schließen sich Infos von A-Z an. Extras wie die Top 12, Special-Themen und „Echt gut! -Listen” sorgen dafür, dass man keine Highlights verpasst. Das Spezialkapitel Reisen mit Kindern hält Tipps und Ratschläge bereit, wie der Urlaub für die ganze Familie zum Genuss werden kann
 
Fazit: Der Polyglott-Reiseführer vermittelt gute Einblicke in die Kultur und Geschichte der Region. Zudem gibt es sorgfältig ausgewählte und von Reiseprofis geprüfte Adressen von Hotels, Restaurants sowie originelle Läden. Dabei kommen natürlich interessante Urlaubsaktivitäten und die schönsten Familienziele nicht zu kurz. Eine „flipmap“ mit Landkarte und Stadtplan rundet den Reiseführer gut ab. So ist man mit den handlichen knapp 150 Seiten starken Buch für einen Kuba Aufenthalt gut gerüstet. (Bernd Hellweg)

High and Down

Erstellt am: Dezember 14th, 2009

Erst 20 Jahre ist Tatjana Paschmann, die sich nunmehr schon seit 11 Jahren mit dem Schreiben beschäftigt. Im Laufe der Jahre hat sie sich intensiv mit den Dramen beschäftigt, die sich bei Jugendlichen abspielen können. Darunter fällt auch ihr Debütroman „High and Down“. Hierbei beschäftigt sie sich gleich mit einem ganz sensiblen Thema, nämlich den Drogen und was dabei alles im Umfeld kaputt gehen kann.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Jessy zusammen mit ihrer Schwester Jenny, die den absoluten Mittelpunkt für ihre Eltern darstellt. Wie es scheint überstrahlt sie mit ihrer Schönheit einfach alles. Überhaupt scheint sie all das zu haben, was Jessica – Jessy – gern für sich gehabt hätte. Dementsprechend ist Jessy natürlich auch von ihren Eltern etwas enttäuscht. Doch dann trifft die Familie der Schicksalsschlag und sie müssen erkennen, dass ihre „Lieblingstochter“ Drogen nimmt. Eine Überdosis Kokain bringt alles an den Tag. Obwohl die typischen Anzeichen da waren, hat sie niemand wirklich für voll genommen. Da alle Versuche ihr zu helfen nicht greifen, kommt sie in eine Therapieanstalt. Während des Aufenthaltes von Jenny in dieser Anstalt, steht nunmehr Jessy im Mittelpunkt. Leider hält dies jedoch nicht allzu lange an, schließlich steht der Tag der Entlassung an.

So blickt Jessy am Anfang der Geschichte zurück auf die Zeit, wie es dazu kam. Dabei kommen auch Jan und Jenny zu Wort. Jessy schildert dann auch, dass die Welt zunächst in Ordnung zu sein scheint. Dann kommt die Zeit, dass Jenny wieder unterwegs ist und auch Jessy diese Welt zeigt. Schließlich scheint es ja ganz was Besonderes zu sein, wenn man diesen Lifestyle mitmachen kann. Jedenfalls denkt es Jenny und nimmt Jessy mit, die auch bald eine erste Tablette bekommt.

Allerdings muss Jessy zu Hause schnell wieder feststellen, dass Jenny wieder im Mittelpunkt bei ihren Eltern. Daher entscheidet sich Jessy nun eigene Wege zu gehen und haut ab zu Jan.

Gefühlvoll schildert die junge Autorin aus der Sicht der drei Protagonisten, wie schwierig der Umgang mit Drogen sein kann. Dabei fällt es nach kurzem Einlesen auch leicht, sich in die Rolle der drei jungen Leute hinein zu versetzen. Für die einen ist ein Ausstieg aus dieser Szene möglich, für andere wiederum nicht. Diese können dann einen Neuanfang wagen. Es wird aber auch deutlich gezeigt, dass Drogen keine Lösung sein können.

Und über das Thema Drogen kann auch heute gar nicht oft genug geredet werden. Schließlich geht es wohl allen Eltern so, dass sie ihre Kinder davor beschützen möchten. Doch dieser Weg, das wird auch einfühlsam von der jungen Autorin gezeigt, ist nicht immer leicht. Für einen Debütroman ist der Autorin meines Erachtens der Einstieg sehr gut gelungen, zumal sie sich ja damit keines einfachen Themas angenommen hat. Es dürfte wohl Spannung angesagt sein, was sie als nächstes veröffentlichen wird. Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg.  (Marina Teuscher)

Dietmar Dath – Sie schläft

Erstellt am: Dezember 2nd, 2009

Der Kultur widmet sich die phantastische Geschichte „Sie schläft“, die von Dietmar Dath geschrieben wurde. Insbesondere widmet sich der Autor dabei der Kunst, indem er über diese unter anderem philosophiert.

Die Hauptdarsteller dieser ein wenig träumerischen Geschichte sind Georg Langeowski und Ramji Iwein, die beide sie kennzeichnende Eigenschaften haben. Während Georg unter anderem Weise ist, schwärmt Ramji unter anderem gern. Ihre Eigenschaften treten immer wieder hervor, während sie sich als Organisatoren eines Internetprojekts versuchen wollen. Dabei begegnen sie etwas, was eigentlich immer nur schläft – nämlich der Macht mit der nur eines regiert wird und das ist das Universum.

Ramji Iwein erzählt die Geschichte und geht zunächst auf die schlafende Schönheit ein. Im Anschluss erzählt er von seiner Geschichte, beginnend im Kindergarten, wo er schon mit seinem Namen auffiel. Als Ramji den einen oder anderen Ausflug ins Kulturleben macht, bleibt natürlich auch das Betrachten aktueller Geschehnisse nicht aus. So werden natürlich auch die vielen verschiedenen Tipps berücksichtigt, die bei einem Internetauftritt oft Berücksichtigung finden. Und dann geht Ramji auf die Akzente ein, die die Kultur und hierbei insbesondere die Kunst setzen kann.

Als Autor, Journalist und Übersetzer ist Dietmar Dath seit einigen Jahren aktiv. So zeichnet er sich für literarische und journalistische Beiträge verantwortlich, die seit dem Jahr 1990 in Zeitungen und Zeitschriften zu finden sind. Während seiner bisherigen Arbeit übersetzte er außerdem Werke aus dem Englischen ins Deutsche. Viele Jahre war er zudem als Journalist und Feuilleton-Redakteur tätig.

Die Geschichte macht aus vielerlei Hinsicht Spaß. Allerdings bekam das Lesen bei mir manchmal einen Dämpfer, da in einem Satz sich manchmal fünf oder sechs Nebensätze versteckten. Daher ist die Geschichte für mich etwas schwer zu beurteilen. Doch diese Betrachtung der Kunst ist doch mal einen Ausflug wert. Es bleibt zumal der eine oder andere amüsante Seitenhieb nicht aus, wie zum Beispiel ein Ausflug zur „Besenkammer“. (Marina Teuscher)


In der mir vorliegenden Variante erinnert das Buch – sieht man es zum ersten Mal – ein wenig  an das Warenlager eines Rollenspiels – möglicherweise mit Absicht, da ein ähnlich benanntes Spiel existiert. Ein Schild, ein Schwert und ein Dolch wurden – leicht durchsichtig – vor einen Raum mit großem Fenster und Tisch drappiert. Die Bedeutung der drei Gegenstände wird im Laufe des Buches und vermutlich auch seiner Nachfolger verdeutlicht.

Blättert man das Buch durch fällt einem das am Ende befindliche Glossar auf, welches beim lesen noch hilfreich sein könnte. Es erklärt Rassen, Pflanzen, Tiere und Gegenstände der Welt dieses Buches, deren Namen wie selbstverständlich im Buch genutzt werden, da sie zum Sprachgebrauch der Protagonisten des Buches gehören. Einigen Lesern mag es dienlich sein nach der Konfrontation mit einem solchen Begriff die Möglichkeit zu haben, eine etwas genauere Erläuterung nachlesen zu können. Andererseits ist die Geschichte auch ohne dieses Glossar durchaus verständlich und nachvollziehbar, so dass es schon ein wenig schade ist, das Buch dadurch noch weiter gekürzt zu sehen.
(Die Aussage bezieht sich auf die Taschenbuch-Version, welche mit 335 Seiten Inhalt glänzt, welches wohl einem Standard-Buch durchaus entspricht, bei Fantasy-Romanen aber eher als wenig erscheint.)

Bei „Die Legende von Osomyr“ handelt es sich um das erste Band einer Buchreihe von Petra Staufer, welche in der Welt „Eluyan, am Rande des Universums“ spielt, auf welcher neben Elfen, Kobolden und Menschen momentan auch eine Reihe von Dämonen existieren, seit Mógui, der schwarze Kaiser die Macht an sich gerissen hat. Die Dämonen gehorchen selbstverständlich dem Bösen, die Kobolde im groben und ganzen ebenso, wohingegen die Elfen das Gute darstellen. Menschen werden in diesem Buch eher als einfache Wesen dargestellt, die ihrem Leben so gut es geht nachgehen. Teils besitzen Menschen magische Kräfte wodurch sie mit sog. Großmagier durchsetzt sind, die wie es bei Menschen üblich ist, sich sowohl dem Guten, als auch dem Bösen zuwenden können.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in welchem eine dunkle Gestalt, sich durch einen Wald wagt, um einen Säugling vor die Haustür des letzten Dorf vor der Grenze zu legen. Die Neugierde wird hierbei ein wenig angefacht, da erwähnt wird, das die Wälder das Böse beherbergen und sich eigentlich niemand hinein wagt und da man nicht weiß, aus welchem Zweck dieser Säugling dort abgelegt wurde oder wer dieses ist, übernimmt die mysteriöse Gestalt eine Funktion, die eher fragwürdiger Natur ist, im Laufe des Buches jedoch noch aufgeklärt wird.

Die Frage um wen es sich bei dem Säugling handelt wird zumindest teilweise im nächsten Kapitel gelöst. Die Geschichte geht 15 Jahre später weiter, im Hause des Großmagiers Jodenas, welcher einen Lehrling – Taris – erzieht, sowie ein 15 jähriges Mädchen – Sharani – bei sich aufwachsen lässt, welches als Säugling ausgesetzt vor einer Haustür gefunden wurde und erst wegen ihres äußeren – welches dem eines Koboldes sehr ähnelt – umgebracht werden sollte. Jodenas jedoch ist einer der guten und findet, dass jeder ein Recht auf Leben hat. Er bringt Taris die Magie bei und lehrt Sharani alles nötige Wissen über Kräuter- und Heilkunde.

Als nun an diesem Tag in einer der Lehrstunden Taris, dieser in seinen Gedanken plötzlich ein Buch vor sich sieht und es materialisieren kann, steht das Böse so gut wie vor der Tür. Jodenas erkennt in dem Buch, das „Buch der Welten“, welches als alleiniges Mittel in einer Prophezeiung erwähnt wird um den schwarzen Kaiser zu besiegen. „In Zeiten der größten Not würde es sich seine Hüter“ – in diesem Fall Taris – zeigen. Jodenas weiß nun, dass die Zeit knapp wird und bringt Taris bis die Truppen Móguis auftauchen noch das wichtigste bei um ihn bestmöglichst auf das ihm Bevorstehende vorzubereiten. Als die Zeit gekommen ist, muss er sich jedoch opfern, damit Taris und Sharani entkommen und ihrer Bestimmung folgen können. Gerade noch schafft Jodenas es, Taris die Prophezeiung zu sagen, welche mit dem „Buch der Welten“ zusammenhängt. Taris soll sich ersteinmal mit Sharani zu den Elfen begeben um in Sicherheit zu gelangen und danach mit ihrer Hilfe das Buch nach Osomyr zur bringen, den „wahren Herrscher“ zu finden und den „schwarzen Kaiser“ zu entmachten und dadurch Frieden in die Welt zu bringen. Auf ihrem Weg bestreiten die beiden immer wieder Kämpfe mit den Schergen des Kaisers und erlangen weitere Freunde, die ihnen hilfreich zur Seite stehen. Ebenso zeigt sich, dass bei jedem Volk, auch bei den Kobolden etwas Gutes zu finden ist.

Wenn auch die Geschichte im groben ziemlich einfach zu durchschauen ist, so wird die Story doch in einer fesselnden Umgebung durch einen nicht unbedingt geradlinigen Weg auf das sichtbare Ziel gesteuert, der einen dazu bewegt immer weiter zu lesen. Es scheint eindeutig, dass sowohl Taris, als auch Sharani größere Rollen spielen, als ihnen zunächst zugestanden wird. Dennoch wird das Geheimnis nur nach und nach gelüftet und auch wenn ein kleines Ziel der Geschichte am Ende des Buches erreicht wurde, so ist das Endziel – der wiederhergestellte Frieden auf Eluyan durch die Vernichtung des scharzen Kaisers noch aufgeschoben, so dass nur gehofft werden kann, dass die Autorin die Fortsetzung des Romanes mindestens genauso spannend gestaltet.

Wer also ein Faible für Fantasy hat und kein Problem darin sieht, dass die grob umrissene Geschichte den vorhersehbaren Weg geht, ist dieses Buch durchaus zu empfehlen, da die exakten Ereignisse nicht vorraussehbar sind und es somit dennoch stets ein interessantes Erlebnis bleibt, die beiden Protagonisten auf ihrem Weg zu begleiten. (Kerstin Schmitz, Ingo Lüttecke)

Das große Gesundheitslexikon

Erstellt am: März 4th, 2009

Bertelsmann: Das große Gesundheitslexikon – Mit Informationen zu alternativen Heilmethoden

Trotz zügigerer Information im Internet – in bestimmten dingen ist das gute alte Buch immer noch wesentlich effektiver und informativer. Umso wichtiger, als gerade solche Werke im großen maße ebenso auf eine ältere Leserschaft fokussiert sein muß. In gewohnter bertelsman –manier werden hier auf knapp 800, teilweise sehr anschaulich illustrierten Seiten  kleine und größere Wehwehchen gelistet, charakterisiert und gleichsam „behandeln“; wenigstens schon vorab im mentalen Sinne.

Ein einfach zu lesender, respektabler Wegweiser durch den Begriffs-Dschungel der Medizin allgemein und ein glücklicherweise sehr verständliches Nachschlagewerk zu einer Unmenge  von Begriffsdefinitionen aus den Bereichen Krankheit und Gesundheit. Dies geschieht lesefreundlich, authentisch und kompetent für den Hausgebrauch. Besonders lobenswert isind ebenso die unzähligen Schwerpunktsetzungen zu den importanten Themen wie Sport, gute, gesunde und ausgewogene Ernährung, unerlässliche Früherkennung, die immer stärker akzeptierten alternative Heilmethoden sowie zur Anatomie des menschlichen Körpers allgemein, die immer wieder faszinierend ist: auch für Schüler, Studenten  und Wissbegierige. Also kein Nachschlage- Werk nur für senile, krankheitsbeschwerte Menschen der pensionierten Alterkategorie, oder Freizeit-Hypochonder, sondern ebenso ein lehrreiches Kompendium für alle, die wissen wollen, was Sache in und rund um den Menschen ist und sein könnte. Für knappe 30.00 € ein mehr als lohnenswerter Kauf. (Jean Lüdeke)

2009, 767 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen,
Gebunden, Deutsch
Bertelsmann Lexikon Verlag
ISBN-10: 3577076984
ISBN-13: 9783577076982
29.95 Euro

Das verhängnisvolle Medaillon

Erstellt am: Januar 6th, 2009

Das richtige Buch der bunten Tagträume zur dunklen Jahreszeit. Dieses allegorische Märchen von Dina Kühn ist für kleine Große und große Kleine wie geschaffen: Eines Tages findet das kleine ICH ein Silbermedaillon, dessen Inschrift seine Besitzerin verrät, und bringt es, als eine Belohnung lockt, zurück. Doch seit diesem Augenblick stimmt etwas nicht. Das ICH beginnt zu kränkeln und weiß nicht, was es plagt.  Auf der Suche nach der Ursache wartet die ganze Vielfalt des Lebens auf das kleine ICH. Es lernt interessante  Freunde kennen, die ihm hilfreich zur Seite stehen, wird aber auch hinterlistig in die Irre geführt. Das ist der plot des fantasy-Märchens von Dina Kühn, die unweigerlich die fantasie und kreativität des rezipeinten erzwingt.

Die Dina Kühn postuliert in ihrem ersten großen Erstlingswerk eine heile welt, dabei die Ansicht vertretend, dass packende Lektüre Unterhaltung nicht unbedingt aggressiv und grausam sein muss. In vielen ihrer Geschichten spiegelt sich das Thema Werte und Gewissen wieder. Themen, die gerade angesichts heutiger mißstände auf dem gesamten Globus wirklich vonnöten sind. Übrigens: Das kleine ICH ist ein sanfter Anarchist und ein rundum struppiges Geschöpf mit einem kohlschwarzen herrlich weichen Pelz und in etwa so groß wie ein Menschenkind. Seine Beinchen sind dünn und kurz, die schmalen Ärmchen hingegen recht lang. Besonders fallen aber die außergewöhnlich großen und bemerkenswert schönen Augen auf, die immerzu freundlich in die Welt blicken, manchmal auch ein wenig schelmisch und natürlich zu jeder Missetat bereit…. (Jean Lüdeke)

Das verhängnisvolle Medaillon
128 Seiten, Hardcover 20,5 x 14,5 cm
Preis Euro 9,80.  ISBN 3-927151-08-4
erhältlich im Buchhandel und im Internet oder unter Telefon 08104-66700

Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff:

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