Triage
Der Kriegsberichterstatter Mark wird in Kurdistan verletzt und kehrt nach New York zurück. Dortige gesundheitliche Probleme stellen sich bald als Folgeerscheinung einen psychischen Traumas heraus. Der etwas zwielichtige Großvater seiner Lebensgefährtin bietet ihm unkonventionelle Hilfe an. Doch seine Freundin sträubt sich dagegen, weil sie jeden Kontakt mit ihm wegen einer Vergangenheit im faschistischen Spanien abgebrochen hat, und sie fürchtet, dass er versucht sich auf diese Art wieder in ihr Leben zu drängen. Mark jedoch gefällt seine Methode, sein Trauma zu beseitigen, und er will es damit versuchen.
Der Autor war selbst erfolgreicher Kriegsberichterstatter und kennt daher die Materie, über die er in seinem Debütroman schreibt. Obwohl die Erlebnisse der Hauptfigur in den Krisenregionen nur eine Nebenrolle spielen und es hauptsächlich um die innere Befindlichkeiten der drei Protagonisten und ihrer Beziehungen zueinander geht.
Ein eher ruhiges Buch mit kurzen, dann aber sehr dramatischen Einschüben wenn Erlebnisse aus dem Berufsleben der Hauptfigur erzählt werden.
Kritik wurde geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von www.buchkritik.at
Titel: Triage
Autor: Scott Anderson
Verlag: Alexander Fest Verlag
Seiten: 287
ISBN: 3828600344
Abgelegt unter Erzählungen
