Der große Eisenbahnraub
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Der Gentleman-Gauner Edward Pierce plant im viktorianischen England im Jahr 1855 den Eisenbahn-Goldtransport für die Soldaten des Krim-Krieges auszurauben. Dazu heuert er verschiedene Spezialisten in der Londoner Unterwelt an und meistert immer wieder schier unüberwindliche Hindernisse.
Crichton schreibt zum Teil im Stil eines Tatsachenberichtes und lässt viele Informationen über das London des neunzehnten Jahrhunderts einfließen. Die Akteure aus den unteren Gesellschaftsschichten unterhalten sich in einer eigenen Gossensprache. Was für den Übersetzer sicher kein leichtes Unterfangen war, aber meiner Meinung (ich kenne nur die deutsche Version) nicht schlecht gemeistert wurde. Diese Mischung aus Realitätsnähe und aus der distanzierten, heutigen Sicht geschilderten “Reportage” ist gut gelungen und ein kurzweiliges und spannendes Lesevergnügen.
Zuletzt ist der Roman zusammen mit “Congo” vom selben Autor bei Knaur (ISBN: 3-426-71131-1) erschienen.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Der große Eisenbahnraub
Autor: Michael Crichton
Verlag: Knaur
ISBN: 3426711311
Abgelegt unter Abenteuerromane
