Die Meuterei auf der Bounty
Roger Byam fährt auf der Bounty mit in die Südsee mit dem Auftrag, ein Wörterbuch der Sprache der Einheimischen für die Marine zu erstellen. Unterwegs stellt sich ihr Kapitän Leutnant Bligh als hinterhältiger Tyrann heraus. Bei ihrem Aufenthalt auf Thaiti kann sich die Mannschaft entspannen und Byam und sein Freund, der erste Offizier Fletcher Christian verheiraten jeder sich mit einer Eingeborenen.
Doch irgendwann muss die Heimreise angetreten werden, und Blights Schikanen erscheinen der Mannschaft jetzt noch unerträglicher. Unter der Führung Christians kommt es schließlich zur Meuterei. Bligh wird mit einem Teil der Mannschaft auf einem Beiboot ausgesetzt. Doch nicht alle, die sich nicht an der Meuterei beteiligten finden dort Platz und werden darum später auf Thaiti zurückgelassen, während Christian für sich und die Meuterer eine unbekannte Insel als Versteck sucht. Bligh kommt lebend nach England und die Marine schickt ein Kriegsschiff aus, um die Meuterer einzufangen.
Der typische Abenteuerroman überrascht weder negativ noch positiv in besonderer Weise. Die vermutlich jedem bekannte Geschichte wird flüssig und ohne die in dem Genre nicht seltenen, übertriebenen Schnörkel geradlinig erzählt. Ein kurzweiliges Buch, gerade recht, um so zwischendurch mit Genuss verschlungen zu werden.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Die Meuterei auf der Bounty
Autor: Charles B. Nordhoff, James Norman Hall
Verlag: Ullstein
Seiten: ?
ISBN: 3548230326
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