Filmkalender 2008
Schön, wenn einen morgens schon Marylin Monroe anstrahlt: Dieser Filmkalender ist auch 2008 ein Klassiker: Das filmische Tages-Kompendium beinhaltet über 1000 Geburts- und Todestage, es erinnert berühmte Schauspieler(innen), weist auf Filmemacher und Filme hin, in unterhaltsamen kurzen Artikel als Begleiter durch das gesamte Jahr.
Eben ein umfangreicher, stets aktualisierter Serviceteil mit Zeitschriften, Verlage, Buchhandlungen, Festivals, Archive, Institutionen und Verleiher Schwerpunkthemen 2008 •Der europäische Film zwischen Regionalismus und globalem. Und das mit gehobenem Anspruch. Ein ebenso erfreulicher wie hilfreicher Wegweiser durch die Mühlen des Drehbuchschreibens, aufgelockert durch•die Kinder-Ikone mit Sommersprossen schlechthin: die in die Jahre gekommene Jahre Pippi Langstrumpf, lehrreich durch den•Visionär des eher unbehaglichen Films: Regisseur Philippe Garrel wird 60, und so weiter und so fort.
Weiterhin bietet der handliche Kalender aus dem angesehenen, wissen-schaftlich orientierten Marburger Schüren-Verlag auch komprimierte, professionell konzipierte, biografische Kurzportraits unter anderem von außergewöhnlichen Interpreten wie beispielsweise von Valeska Griese-bach, Anna Magnani, Josef Bierbichler, Agnès Varda, Daniel Brühl, Wong Kar-Wai, Felix Huby und Tim Robbins. Das tägliche Abreißen macht ein-fach Freude, nicht nur denr eingefleischte Cinéasten, bequeme Filmstu-denten oder neurotischen Kinoflitzern.es ist vielmehr ein lese-freundlicher „Tagebuch“ für alle Filmfreunde(innen) mit Herz und Hirn für das Medium Film. (Jean Lüdeke)
Abgelegt unter Sachbuch und Ratgeber
