Die rote Hand des Teufels



„Die rote Hand des Teufels“ klingt nach einem Gruselroman aus dem Hause Stephen King. Doch dieser Gedanke führt ins Leere. Der Titel entstammt einer Hörspiel-Serie aus dem Hause „edel media & entertainment gmbh“. Gemeint ist das neue Hörspiel aus dem Jahre 2001: „Point Whitmark“.

Point Whitmark ist ein kleines Örtchen in Neu England. Jay Lawrence, Tom Cole und Derek Ashby sind drei Freunde. Zusammen betreiben sie einen Radiosender mit dem Namen „Point Whitmark“. Besonders zu erwähnen ist der Ausspruch der Jungs: „POINT WHITMARK – Der Sender, der heißt wie die Stadt“. Ganz im Stil anderer bekannter Hörspiele lösen die Drei Rätsel und begeben sich Folge für Folge in neue Abenteuer.

Die zweite Folge trägt den angstversprechenden Titel „Die rote Hand des Teufels“. Und doch beginnt zunächst alles ganz harmlos. Die Touristensaison bricht an. Auch Point Whitmark wird Jahr für Jahr von diversen Personen besucht. Das Chapman – Ehepaar trifft jedes Jahr, pünktlich zu Saison-Beginn in dem kleinen Ort ein. Mit ihrer Ankunft tauchen Erscheinungen an verschiedenen Stellen des Ortes auf. Ms. Chapman, die einer Organisation zur Erforschung neu-englischer Mythen angehört, wird eines Abends mit Elfenerscheinungen konfrontiert. Voreilig handelt man dies als Scherz ab, doch Deputy Nelson war ebenfalls Zeuge dieser Vorstellung. Point Whitmark wird von nun an zur Touristen-Attraktion. Freunde der Mythologie reisen aus allen Teilen des Landes an.

Doch dies ist nicht genug. Bei einem Strandbummel werden die drei Radio-Moderatoren von einer Schlange angefallen. Schlangen tauchen überall in der Stadt auf und versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken. Einer Sage nach dienen die Schlangen dem Teufel, auch unter dem Namen Oxman bekannt…

Die zweite Point Whitmark-Folge übertrifft bereits „Die Bucht der 22 Schreie“. Voller Spannung verfolgen die drei Detektive das Geschehen in der Stadt. Die Sprecher Sven Plate (Jay), Kim Hasper (Tom) und Gerrit Schmidt-Foss (Derek) wirken äußerst professionell. Man denkt, dass sie das Geschehen vor Ort miterleben. Von Ablesen des Textes ist hier keine Spur zu erkennen. Besonders überzeugend stellt sich die Geräuschkulisse dar. Das Auftreten des Oxman, der Angriff der Schlangen und die Hysterie im Ort ist exzellent umgesetzt.

Eine Frage bleibt allerdings offen. Obwohl Point Whitmark im Label „edelkids“ verlegt wird, ist diese Folge der Hörspiel-Reihe vielleicht nicht unbedingt kleinen Kindern zu empfehlen. Dies sollte allerdings nicht als Abwertung zu sehen sein. (Patrick Fiekers)

Titel: Die rote Hand des Teufels
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment

Abgelegt unter Hörspiele

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