Aliens in Raven Rock
Die zweite Folge der gruseligen Hörspiel-Serie aus dem Meteor Labor setzt die erfolgsversprechende Horrorserie fort. Das Hörspiel für Erwachsene trägt den Titel „Aliens in Raven Rock“.
Das Hörspiel beginnt bereits spannend, denn Jodie Delaney, gesprochen von Sabine Paas, und Kim Carvello (Marcia Golgowsky) sind auf dem Weg in die Kleinstadt Raven Rock. Sie wollen ihren Urlaub ein paar Tage ruhig und zurückgezogen auf dem Land verbringen. Doch sie bekommen mehr Ruhe, als ihnen lieb ist. Die Kleinstadt wirkt wie ausgestorben. Die Kindheitserinnerungen, an die sie sich auf der Autofahrt noch erinnert haben, sind verschwunden. Nichts ähnelt dem ursprünglichen Raven Rock. Selbst die Verwandten haben sich verändert, wirken leblos.
Nach einer Lösung für dieser äußerst merkwürdige Verhalten suchend, machen sich Jodie und Kim auf den Weg. Als sie auf eine Leiche stoßen, trauen sie ihren Augen nicht. Ebenfalls bemerken sie große Metallkugeln, die auf den ersten Blick an Außerirdische erinnern. Was geht vor in Raven Rock? Werden Jodie und Kim das Geheimnis lüften können?
Teil 2 der Meteor-Serie erinnert an Klassiker alter Hörspielfolgen. Allein der Titel „Aliens in Raven Rock“ lässt einen Abklatsch längst wiederholter Geschichten und Handlungen vermuten. Doch dies ist ein Irrtum. Die Macher der Meteor – Serie haben eine neue, spannende Story geschrieben, die sich nur minimalen Teilen in längst da gewesenen Geschichten wiederspiegelt. Die gesamte Aufmachung des Hörspiels erinnert an alte Science-Fiction-Klassiker, wie „Begegnung der dritten Art“.
Die Rollen werden neben Sabine Paas und Marcia Golgowsky von Thomas Kuhl, Sabine Misiorny, Jan Wiesemann und Peter Wagen gesprochen. Hier ist ein gewaltiger Sprung zu bemerken. Während es den Sprechern der ersten Folge „Panik im Horror-Labor“ noch an Erfahrung litt, laufen Sabine Paas und Co. zur Höchstform auf.
Die Soundeffekte und Hintergrundmusiken, ebenfalls aus den Studios von Meteor, stellen überzeugend den Zusammenhang zwischen Situation, Ort und Handlung dar. Auch wenn man sich die Aliens nicht unbedingt in körperlicher Form vorstellen kann, so sind ist Geräuschkulisse einwandfrei. Die Illustration auf dem Cover des Hörspiels zeigt die Außerirdischen, wenn auch nicht gerade in Hochqualität.
Mit „Aliens in Raven Rock“ hat Meteor wieder einmal bewiesen, dass sie einen Platz neben den großen Hörspielproduzenten verdient haben. (Patrick Fiekers)
Titel: Aliens in Raven Rock
Autor: Sascha Gutzeit, Nikolaus Hartmann
Verlag: METEOR Gbr
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