Der Kopf, der weiterlebte
Was stellt man sich unter dem Titel „Der Kopf, der weiterlebte“ vor? Sicherlich nicht ein Hörspiel aus einer Horror-Serie. Doch der Titel stammt aus den Laboratorien der Firma Meteor. Es ist das vierte Hörspiel der „METEOR Horror Serie“ von Sascha Gutzeit und Nikolaus Hartmann.
Bereits drei Folgen sind dem Label aus Wuppertal entsprungen. Allesamt siedeln sich im Splatter- und Horror-Genre an. Inhaltlich folgt diese Folge seinen Vorgängern. Der Chirurg Dr. Alfred Geissen arbeitet zusammen mit seinem Assistenten an geheimen Experimenten. Damit verstoßen Geissen und Helfer gegen den hypokratischen Eid der Mediziner, denn sie entführen Menschen, um ihnen Körperteile zu entfernen.
Während der Experimente verunglückt die Frau Geissen. Bis zu diesem Zeitpunkt ahnt sie nichts von den verbotenen Experimenten. Ihr Körper ist nach dem Unfall zerstört, lediglich der Kopf wird konserviert. Der Doktor macht sich auf die Suche nach einem geeigneten Körper, um sein Experiment zu vervollständigen.
Die Autoren dieses Hörspiels greifen ein interessantes Thema der heutigen Zeit auf. Die Gen-Forschung ist in aller Munde, wenn auch das Hörspiel einen Schritt weiter geht.
„Der Kopf, der weiterlebte“ kann meiner Meinung nach nicht an den Erfolg der ersten drei Folgen anknüpfen. Die Autoren haben es nicht geschafft die Spannung der Vorgänger weiterzuführen. An einigen Stellen wirkt diese Folge vorübergehend langweilig.
Die Produktion allerdings ist hervorragend. Die Sprecher wirken größtenteils überzeugend. Ebenso verhält es sich mit der musikalischen Untermalung. Musiken und Geräusche, wieder im Hause Meteor produziert und komponiert, stärken die Handlung und tragen stark zum Verständnis einiger Situationen bei.
Trotz der zwischenzeitig langatmigen Handlung ist das Hörspiel durchaus empfehlenswert. (Patrick Fiekers)
Titel: Der Kopf, der weiterlebte
Autor: Nikolaus Hartmann, Sascha Gutzeit
Verlag: METEOR Gbr
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