Aus heiterem Himmel
Die Satiren in diesem Buch wurden von Cissy Kraner, der Ehefrau des Autors nach dessen Tod aus seinem Archiv zusammengestellt. Es wäre auch schade gewesen, wenn diese herrlichen Beispiele seines Humors dem Leser vorenthalten geblieben wären.
Hugo Wiener arbeitet dabei nicht unbedingt mit der feinsten Klinge sondern scheut nie den direkten Witz. Als Autor der Doppelconférencen von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn ist er zumindest in Österreich der “Klassiker” des Kabaretts.
Leseprobe:
Einmal sollten wir einen Satz in der Befehlsform nennen. “Schmücke dein Heim!” sagte einer, und ein anderer “Koche mit Gas!” Und was sagte der Huber?
“Melk an der Donau!”
“Huber!” sagte der Lehrer. “Bilde einen ganz einfachen Satz!”
“Das Pferd zieht den Wagen.”
“Gut. Und jetzt setze den Satz in die Befehlsform!”
“Hüh!”
Einmal sollte der Huber den Namen Berta buchstabieren.
Fängt der Huber an: “B-E-R-T-H-”
“Falsch!” ruft der Lehrer. “Es gibt kein T-H mehr!”
“Wie schreiben S’ denn dann NACHTHEMD?” fragte ihn der Huber.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Aus heiterem Himmel
Autor: Hugo Wiener
Verlag: Amalthea Verlag
Seiten: 249
ISBN: 3850024164
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