Geheimcode Deep Purple
Als sich der sowjetische Überläufer Igor Jakunin bei den Briten meldet und hochbrisante Informationen über einen Maulwurf im MI6 ankündigt, wird Eddi Hoggard zu seiner Vernehmung eingeteilt. Mißtrauen auf beiden Seiten behindert das Vorwärtskommen und Hoggart hat sich auch mit seiner problematischen Scheidung auseinander zusetzen.
Bald darauf taucht ein weiter Überläufer auf und behauptet, Jakunin sei ein Hochstapler und die von ihm stammenden Informationen großteils wertlos. Hoggart glaubt eher an Jakunins Version, kann aber keine Fakten zur Unterstützung seiner Intuition finden.
Der Autor Allbeury war während des 2.Weltkrieges selbst Mitglied des britischen Geheimdienstes und begann Anfang der siebziger Jahre mit dem Schreiben von Romanen. Er landet zwar immer wieder in den Bestsellerlisten, erreichte aber nicht den Bekanntheitsgrad von Carré oder Forsyth.
“Geheimcode Deep Purple”, der Titel hat übrigens nicht direkt mit der gleichnamigen Rockgruppe zu tun, ist eine klassischer Geheimdienstthriller mit KGB, MI6, Maulwurf und was sonst noch dazugehört. Ist der Anfang durch die vielen Handlungsstränge und Personen noch etwas holprig, bekommt das Buch bald einen zügigen Spannungsbogen und fesselt den Leser bis zur letzen Seite. Es kann sich durchaus mit den meisten bekannten Spionagethrillern messen, nur an die absoluten Meisterwerke des Genres reicht es nicht heran. Action sucht man allerdings meist vergeblich, der Plot und die Art ähnelt sehr “Dame, König, As, Spion” von Carré.
Titel: Geheimcode Deep Purple
Autor: Ted Allbeury
Verlag: Ullstein
Seiten: 286
ISBN: 3548243754
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