Morenga
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Der junge Tierarzt Gottschalk kommt mit der Armee während eines Aufstandes der Einheimischen in die deutsche Kolonie in Südwestafrika. Morenga und andere Führer bringen den deutschen Truppen immer wieder empfindliche Verluste bei. Die unmenschliche Behandlung der Einheimischen und die Logik ihres Widerstandes im eigen Land wecken in Gottschalk immer mehr moralische Zweifel am Handeln der Deutschen.
In einer Mischung aus Fakten und freier Nacherzählung beschreibt Timm die Geschichte dieser deutschen Kolonie um die Zeit der Jahrhundertwende. Dabei gibt er oft erhalten gebliebene Quellen wieder und zeigt damit seine offensichtlich umfangreichen Recherchen zu diesem Buch. Neben der Haupthandlung springt er oft in die Zeit der ersten Händler und Missionare in dieser Gegend zurück, die sich als meist überaus skurrile Typen herausstellen. Bei diesen Anekdoten bekommt das Buch einen oft ziemlich schrägen Humor. Ein hervorragender Roman über einen bis heute kaum beachteten Teil deutscher Geschichte.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Morenga
Autor: Uwe Timm
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Seiten: 394
ISBN: 3462017039
Mährische Rhapsodie
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Konecny erzählt mit viel Ironie vom mehr oder weniger erfolgreichen Liebesleben seines Helden. Nebenbei erfährt man so manches über den Alltag in der sozialistischen Tschechoslowakei. Er schafft die Kombination von Humor und Sex ohne Probleme und unterhält den Leser dabei ausgezeichnet. Die Geschichte ist aus der Sicht des Helden geschrieben und häufig ziemlich deftig.
Nur manchmal gleitet sie etwas zu viel ins Selbstmitleid ab und verliert den manchmal ironischen, manchmal deftigen Humor.
Leseprobe: Eine alte Frau ächzt unter ihren vollen Einkaufstaschen. Pankácek wie immer galant, doch gutes Benehmen rächt sich. Unterwegs schwallt uns die Omi an, wir sollen uns doch die Haare schneiden lassen. So lange wie wir trügen es doch nur Lumpen und Schwule. Wir schleppen ihre Taschen, und sie redet wie ein Wasserfall. Als Pankácek schnell zwischen ihre Sätze reinwirft: “aber Oma, auch unser Herr Jesus hat doch langes Haar getragen”, sagt sie: “Na, du weißt ja, wie er geendet ist!”. Das muss sogar Pankácek einsehen.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Mährische Rhapsodie
Autor: Jaromir Konecny
Verlag: Ariel-Verlag
Seiten: 186
ISBN: 3930148129
Der große Eisenbahnraub
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Der Gentleman-Gauner Edward Pierce plant im viktorianischen England im Jahr 1855 den Eisenbahn-Goldtransport für die Soldaten des Krim-Krieges auszurauben. Dazu heuert er verschiedene Spezialisten in der Londoner Unterwelt an und meistert immer wieder schier unüberwindliche Hindernisse.
Crichton schreibt zum Teil im Stil eines Tatsachenberichtes und lässt viele Informationen über das London des neunzehnten Jahrhunderts einfließen. Die Akteure aus den unteren Gesellschaftsschichten unterhalten sich in einer eigenen Gossensprache. Was für den Übersetzer sicher kein leichtes Unterfangen war, aber meiner Meinung (ich kenne nur die deutsche Version) nicht schlecht gemeistert wurde. Diese Mischung aus Realitätsnähe und aus der distanzierten, heutigen Sicht geschilderten “Reportage” ist gut gelungen und ein kurzweiliges und spannendes Lesevergnügen.
Zuletzt ist der Roman zusammen mit “Congo” vom selben Autor bei Knaur (ISBN: 3-426-71131-1) erschienen.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Der große Eisenbahnraub
Autor: Michael Crichton
Verlag: Knaur
ISBN: 3426711311
Elisabeth I
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Elisabeth ist die Tochter von Heinrich VIII. und der hingerichteten Anna Boleyn und wird zum Bastard erklärt. Sie überlebt die Regierungen von Eduard IV. und Jane und verliebte sich in Thomas Seymour. Als ihre Schwester Maria, eine fanatische Katholikin den Thron besteigt, wird sie sogar für einige Zeit in den Tower geworfen. Als 25jährige bestieg sie schließlich den Thron Englands und machte es mit Hilfe ihrer fähigen Berater zur Weltmacht. Ihr Konflikt mit Maria Stuart und ihr Sieg über die Spanische Armada machten sie zur bekanntesten Herrscherin Englands.
Es ist viel mehr ein Roman als eine Biographie und ersetzt die historischen Unklarheiten durch die Vermutungen der Autorin. Möglicherweise ist das Buch gerade deshalb trotz seines Umfanges schnell und spannend zu lesen und setzt nicht unbedingt ein historisches Interesse voraus. Ein lesenswerter historischer Roman, gewürzt mit einer nicht allzu überhand nehmenden Liebesgeschichte.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Elisabeth I
Autor: Cornelia Wusowski
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 1136
ISBN: 3404127455
Griechischer Kaffee
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Der Politiker Tom Jones verbringt mit seiner Ehefrau Amy einen Erholungsurlaub in Griechenland. Doch schon im Shuttlebus bemerkt er, dass sich seine Exgeliebte den gleichen Urlaubsort ausgesucht hat. Und auch die anderen Mitreisenden treten im Laufe ihres Aufenthaltes miteinander in Kontakt. Ein tragischer Unfall passiert und zwei Pärchen finden zueinander.
Eine leichtfüßige Geschichte über einen etwas ereignisreichen Urlaub in Griechenland. Jede Person wird ausführlich mit all ihrem Hintergrund beschrieben, fast wie eine zu Papier gebrachte, intelligente und humorvolle mit reichlich Tratsch gespickten Erzählung unter Freundinnen. Der flotte Schreibstil ist angenehm leicht und schnell zu lesen und somit ein ideales Buch zur Urlaubs- oder Bettlektüre. Nichts außergewöhnliches aber durchaus ansprechende Unterhaltung.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Griechischer Kaffee
Autor: Nina Bawden
Verlag: dtv
Seiten: 255
ISBN: 342324156X
Peter Ustinovs geflügelte Worte
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Das Allroundgenie (Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Journalist, Botschafter der UNICEF usw.) ist für seinen feinen, hintersinnigen Humor und seine pointierten Aussagen bekannt. Jeder, der ihn schon in einer Talkshow, bei einem Interview oder ähnlichem gesehen hat, kennt ihn als witzigen, charismatischen Redner. In diesem Buch sind eine Menge solcher Statements abgedruckt. Man findet treffsichere und meist zum Schmunzeln anregende Zitate aus allen möglichen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebensweisheiten von Peter Ustinov.
Einige Beispiele zur Anregung:
Über Kinder:
Ich hatte nie ein gutes Verhältnis zu Kindern – nicht einmal als Kind.
Über das Altwerden:
Es ist einige Jahre her, als auf einer großen UNICEF-Veranstaltung mit Madame Giscard d’Estaing, deren Gatte damals Präsident von Frankreich war. In ihrer Begleitung befand sich ein Berater, ein alter französischer General, ein aristokratischer und äußerst hinfälliger Kämpe. Als er mich sah, rief er aus: “Ah, Ustinov, der Held meiner Jugend!”
Über die Schweiz:
Die Schweiz ist das einzige Land, in dem die Ladenbesitzer einander im Preis überbieten.
Über die Gefahren der doppelten Staatsbürgerschaft in Kriegszeiten:
Vermutlich bin ich nach deutschem Recht immer noch Deutscher, so wie mein Vater, bevor er Brite wurde. Einen deutschen Pass hatte ich bis 1936, als ich ihn zurückgab. Hätten mich die Deutschen gefangengenommen, wäre es für mich kritisch geworden. Sie hätten mich nicht nur als Verräter erschossen, sondern mich auch ins Gefängnis geworfen, weil ich mich der Einberufung entzogen hatte.
Über Heeresuniformen:
In meiner Heeresuniform sah ich aus wie der Verlierer beim Sackhüpfen.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Peter Ustinovs geflügelte Worte
Autor: Peter Ustinov
Verlag: Marion von Schröder Verlag
Seiten: 191
ISBN: 3547792851
Touch the flame
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Von Glück ist das Leben des jungen Lukas nicht überstrahlt. Er gerät in eine Geschichte, in der er eigentlich nichts verloren hat.
Sieben Jahre hat der 16 jährige Lukas seinen Vater nicht gesehen und jetzt soll er mit ihm eine ganze Woche verbringen. Lukas hat von der ersten Minute an das Gefühl, es wird schief gehen. Und genau das passiert auch.
Der Berliner Junge soll diese Zeit mit seinem Vater in Hamburg verbringen, und erfährt, dass sein Vater, der gerne den ganz coolen Typen abgibt, an Krebs leidet. “Wenn du mich blamierst, schlage ich dir den Schädel ein, hast du mich verstanden?” sagt der Vater zum Sohn, und damit ist die Tonlage in der Vater-Sohn-Beziehung angestimmt.
Lukas verliebt sich in seine Cousine Ines, wird zusammengeschlagen und durch ein Fenster geworfen, rast mit 110 Sachen durch Hamburg und begegnet dem Tod in der Gestalt seines Onkels Ruprecht.
Der Onkel ist eben aus dem Gefängnis entlassen worden und macht sich nun mit Hilfe der beiden auf die Suche nach der versteckten Beute, die Lukas’ Opa, eine Hamburger Kiezgröße, vor seinem Tod versteckt hatte. Doch als sie die Grube auf dem Friedhof ausgehoben haben, stellen sie fest, dass das Geld verschwunden ist.
Lukas versucht zu retten was zu retten ist, ständig hin und her gerissen zwischen Zuneigung und Ablehnung zu seinem Vater, der ihm ähnlicher ist, als er anfangs zugeben will. Er bekommt Gewalt zu spüren, er wird zu einem Opfer, an dem andere ihre Aggressionen auslassen. Aber Lukas macht einen Lernprozess durch, das ist seine große Chance, auf der Suche nach seiner eigenen Identität.
Beide wachsen an den dramatischen Erlebnissen dieser Woche, und Lukas lernt, seinen Vater loszulassen.
Die lakonische Sprache, der desillusionierte Blick auf die Familie und die Sehnsucht nach Identität und Zuneigung sind die Ingredienzien dieses schnellen, zuweilen brutalen Romans.
Fazit:
Ein spannendes Buch von Anfang bis Ende. (Silvia Dunker)
Titel: Touch the flame
Autor: Zoran Drvenkar
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 204
ISBN: 3551580715
Madeleines Geist
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Es ist gar nicht so leicht, mich zu begeistern. Aber Robert Girardi hat es geschafft. Der Grund ist sein Stil. Man muss schon lange suchen, bis man heutzutage ein Buch findet, das den Leser wirklich zu fesseln vermag. „Madeleines Geist“ tut es. Der Roman ist ein Erstling, der es in sich hat. Man hat hier einen Autor vor sich, der es versteht, allein durch seine Beschreibungen zu wirken, aus Bildern Atmosphäre zu schaffen, das Rationale und das Irrationale in wunderbarer Ironie aufeinander treffen zu lasen, kurz: spannend zu schreiben. Die Handlung spielt an Schauplätzen in New Orleans und Brooklyn. Der junge Historiker Ned Conti finanziert seinen Lebensunterhalt, indem er für den Gemeindepfarrer Recherchen über Schwester Januarius anstellt, eine Nonne, die um die Jahrhundertwende starb. Der ehrenwerte Geistliche sucht Beweise für ihre Heiligsprechung, um seiner Gemeinde das Maß an Publicity zu verschaffen, das ihr seiner Meinung nach zusteht. Dabei macht Conti eine merkwürdige Entdeckung: In seinem Appartement treibt ein Poltergeist sein Unwesen. Unfähig, sich das Offensichtliche einzugestehen, versucht der Rationalist, die Vorkommnisse zu ignorieren – bis eine Bekannte zu einer Séance rät. Wenige Tage später springt sie von der Brooklyn Bridge.
Derart vom übernatürlichen Wirken in seiner Wohnung überzeugt, bleibt Conti nur eine Chance. Er muss sich der unheimlichen Macht stellen, die den Kontakt zu ihm sucht, und wird so zum letzten Zeugen eines gräßlichen Geschehens, das sich vor hundertfünfzig Jahren im fernen Süden abspielte, und zugleich zum Vollstrecker des letzten Willens einer ruhelosen Seele.
„Madeleines Geist“ zeichnet ironisch gebrochen das Leben in der Großstadt New York nach und kontrastiert es mit Robert Girardis beschaulichem Dixieland New Orleans. Der Roman ist die Geschichte einer erstaunlichen Liebe. Gelungene Charakterisierungen und die atmosphärisch dichte Sprache machen „Madeleines Geist“ zu einem Leseerlebnis. (Alexander Amberg)
Titel: Madeleines Geist
Autor: Robert Girardi
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 411
ISBN: 3442439663
Vergeblichkeit
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Der Ich-Erzähler, ein in Russland geborener Engländer lernt im Petersburg am Vorabend der Revolution drei schöne Schwestern kennen und verliebt sich in die Mittlere von ihnen. Bald lernt er ihre Familie und deren verzwickten und verwirrenden Verhältnisse kennen. Der Vater steht im Ruf, wohlhabend zu sein. Seine erste Frau ist ihm schon lange abhanden gekommen, hat sich aber noch nicht scheiden lassen. Seine derzeitige Lebensgefährtin läuft auch Gefahr zu einer Ehemaligen zu werden, weil er sich in ein sechzehnjähriges Mädchen verliebt hat und diese heiraten will. Alle drei Frauen und ihr zum Teil beträchtlicher Anhang und auch sonst noch einige wunderliche Typen hängen an seiner Geldbörse.
Der Erzähler wird immer tiefer in dieses Durcheinander hineingezogen und trifft auch später diese “Großfamilie” wieder während der Revolution in Wladiwostok. Dort hält er sich im Auftrag der britischen Regierung auf um die Gegner der Bolschewisten zu unterstützen.
Eine oft ironisch und witzig erzählte, aber eigentlich eher tragische Geschichte über Russische Menschen während der Revolutionswirren. Aber diese lassen sich von der Revolution kaum beeindrucken und verfolgen ziemlich Planlos ihre jeweiligen Privatsorgen.
Niemand scheint recht zu wissen, was sie eigentlich wollen. Nur an eine seit Ewigkeiten unwirtschaftliche Goldmine ist ihre gemeinsame Hoffnung. So leben sie dahin, ohne vom Fleck zu kommen. Das Leben schlägt Purzelbäume, aber sie bemerken es nicht, weil sie mit ihren eigenen, kleinen Problem davon abgelenkt werde. Alle warten, aber meistens haben sie Angst etwas Entscheidendes zu tun, was ihre Lage verändern könnte.
Der Autor versteht es ausgezeichnet die typisch russische Seele aus ironischer Distanz und gleichzeitig aus direkter Nähe zu beschreiben.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
Titel: Vergeblichkeit
Autor: William Alexander Gerhardie
Verlag: Eichborn
Seiten: 285
ISBN: 3821841699
Der Engel mit den schwarzen Flügeln
Erstellt am: Oktober 25th, 2007Die Siedlung Kronbusch wurde nach neuesten Erkenntnissen von Architektur und Psychologie errichtet. Von Tennisplatz über Schwimmhalle, Sauna, Läden und Geschäften, Restaurants und Kneipen bis hin zu einem fest angestellten Hauspsychologen bietet sie ihren Bewohnern jeden erdenklichen Komfort.
Angela und ihr Mann Martin, der bei der Trägergesellschaft der Wohnanlage als Verwalter und darüber hinaus als Mädchen für alles fungiert, fühlen sich wohl in Kronbusch. Doch dann nehmen sich diverse Bewohner das Leben. Zunächst sind es ein Mann in des besten Jahren , eine ältere Frau und eine junge Mutter, danach nur noch junge alleinstehende Damen.
Martin fällt die unangenehme Aufgabe zu, die Unruhe der Bewohner zu dämpfen und möglichst weitere Selbstmorde zu verhindern. Es bleibt nicht aus, dass er da seine Frau gelegentlich vernachlässigt, dabei hätte Angela den Beistand ihres Mannes gerade jetzt nötiger denn je, denn grausige Erinnerungen aus ihrer Kindheit drängen an die Oberfläche. Dem Hauspsychologen, der mit Martin befreundet und daher bei dem Ehepaar oft zu Gast ist, dämmert die Erkenntnis, dass es zwischen der unheimlichen Selbstmordserie und den Nöten Angelas irgend einen Zusammenhang geben könnte.
Wer Stephen King mag, wird auch Petra Hammesfahr nicht verschmähen, denn ihre Schreibe steht der seinen um nichts nach.
Mysteriöse Todesfälle, düstere Geheimnisse, Telekinese, Gedankenübertragung, übersinnliche Fähigkeiten, Psychologie – alle Versatzstücke, mit denen King arbeitet, versteht auch Hammesfahr gekonnt zu einem spannenden Thriller zu verknüpfen.
Als Urlaubslektüre oder als Unterhaltung für dunkle Winterabende ist der Roman sehr zu empfehlen, obwohl es sich dabei gewiss nicht um einen Meilenstein anspruchsvoller Weltliteratur handelt.
Kritik geschrieben von Eva Behrens, Herausgebering von Evas Leseland
Titel: Der Engel mit den schwarzen Flügeln
Autor: Petra Hammersfahr
Verlag: Lübbe
Seiten: –
ISBN: 3404144449
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