Feuerwurm

Erstellt am: November 29th, 2007

Ein Psychiater, dessen Spezialgebiet die „Theripie vorangegangener Leben“ ist, klingt nicht gerade vertrauenserweckend. John Cunningham ist dieser Psychiater. In dem Buch „Feuerwurm“ von Ian Watson führt er seine Patienten mittels Hypnose in vergangene Zeiten und Leben zurück. Schreckliche Geschichten kommen zu Tage.

Tony, ein Patient des Psychiaters, berichtet unter Hypnose, dass zwei Schuljungen in den 50er Jahren einem schrecklichen Wesen begegnet sind. Lauert es noch immer in den tiefen Felshöhlen vor der englischen Küste?

Ian Watson schreibt voller Spannung . Bereits die ersten Zeilen des Buches fesseln den Leser auf eine besondere Art und Weise. Der Autor schreibt einfach und klar verständlich. Der spannende Roman verknüpft zugleich historische Elemente, wie Alchemie, aber auch klassisches aus Science-Fiction und Horror. (Patrick Fiekers)

Titel: Feuerwurm
Autor: Ian Watson
Verlag: Blitz Verlag
Seiten: 221
ISBN: 3898409015

Afrika! Afrika! Kochbuch

Erstellt am: November 28th, 2007

Endlich einmal ein kochbuch der etwas exotischeren Art:
Über 100 Artisten, Exzentriker und Tänzer der grandiosen AFRIKA! AFRIKA! Show begeisterten bislang über eine MillionMenschen in ganz Deutschland und Österreich. Der Zirkus des Wiener Künstlers André Heller unterhält sein Publikum nicht nur durch Akrobatik auf höchstem Niveau, er lädt seine Gäste auch zu einer einzigartigen kulinarischen Entdeckungsreise ein.

Jetzt haben die Stars vom Schwarzen Kontinent ihre Lieblingsrezepte zusammengetragen – viele wurden zum ersten Mal aufgeschrieben, da sie traditionell nur mündlich von der Mutter an die Töchter weitergegeben werden. SPIEGEL-Redakteurin Barbara Schmid und Alexander Ehrgott, der Küchendirektor des Zirkus, haben die Rezepte bearbeitet und in einem farbenprächtigen Kochbuch zusammengestellt, das auf der Buchmesse in Frankfurt präsentiert wurde. In „AFRIKA! AFRIKA! Das Kochbuch“, erschienen im Wiener Christian Brandstätter Verlag, können Gourmets die Spezialitäten der Küche von Nord- bis Südafrika entdecken, vom kongolesischen Räucherhuhn, über marokkanische Dattelröllchen bis zum senegalesischen Nationalgericht, das mit Stockfisch gewürzt wird. Das Buch ist viel mehr als nur eine Rezeptsammlung, es ist ein echtes Lesebuch, das diesen ungewöhnlichen Zirkus aus einem ganz intimen Blickwinkel zeigt, seine Menschen und ihre Geschichten. Nicht nur für Feinschmecker ein absoluter Geheimtipp. (Jean Lüdeke)

AFRIKA! AFRIKA! Kochbuch
Hardcover, 194 Seiten, reich bebildert,
Hochglanzdruck, zahlreiche afrikanische Rezepte

Was der Großvater noch zu erzählen wußte

Erstellt am: November 28th, 2007

Wer kennt nicht die Märchen der Brüder Grimm, die beide vor vielen Jahren gesammelt und aufgeschrieben haben? Einige sind sehr bekannt. Aber es gibt noch viele andere Märchen, die mittlerweile fast vergessen sind. Einige dieser Märchen erzählt hier ein Großvater mit einer warmherzigen Stimme und mit musikalischer Untermalung. Es sind Geschichten und Legenden aus der guten alten Zeit, für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene ohne Altersbegrenzung. Alle neun Märchen stammen aus dem französischen und deutschsprachigen Raum. Der Großvater gibt sie in freier Version wieder, beginnend mit dem Zauberfaden, der in einer kleinen verzauberten Dose steckt. Das Märchen beginnt wie fast alle Märchen: “Es war einmal”, nämlich eine Witwe, die hatte einen Sohn, mit Namen Hans. Sie wohnten in einem hübschen kleinen Dorf in Frankreich in einem putzigen Häuschen. Hans war ein ungeduldiger Junge und konnte es gar nicht erwarten, bis er groß war. Wenn es Winter war, dachte er, wenn es doch erst nur wieder Sommer wäre, und im Sommer wünschte er sich den Herbst herbei. Nie war er zufrieden. Einmal als er an einem schönen Sommertag schläfrig auf einer Lichtung am Wald saß, begegnete ihm ein alter Mann mit einem freundlichen Gesicht, der ihm ein silbernes Bällchen schenkte, aus dem ein goldenes Fädchen heraushing. Wenn Hans wolle, sagte der freundliche alte Mann, dass die Zeit schneller vergeht, dann solle er an dem Faden ziehen, und flugs sei eine ganze Stunde und mehr vorbei. Da Hans im Laufe seines Lebens sehr oft an dem Fädchen zog, damit die langweiligen Stunden und später die Durstrecken, die das Leben nun einmal für jeden bereithält, schnell vorübergingen, ging auch sein Leben im Sauseschritt voran, und ehe er sich’s versah, war er alt, grau und gebrechlich. Nur gut, dass auch dieses Mädchen wie die meisten am Ende dann doch gut ausgeht.

Die nächste Geschichte beginnt mit Vogelgezwitscher und erzählt, wie der Distelfink sein buntes Federkleid bekam. Ein Märchen handelt von einer Wette zwischen Sonne und Wind, ein anderes vom Streit der Werkzeuge und ein weiteres von einem Bauern, der sich in geheimnisvolle Reden ergeht und keine Furcht vor dem König hat, weil er diesem an Schlauheit ebenbürtig ist. Zwischendurch erscheint die kleine Anna und gibt dem Großvater Rätsel auf, wie etwa das vom klebrigsten Vogel. Ein anderes Mal fragt sie ihn, wann es am gefährlichsten sei, in den Wald zu gehen. (Ursula Homann)

Titel: Was der Großvater noch zu erzählen wußte
Autor: Josef-Stefan Kindler
Verlag: K&K Verlagsanstalt

Atmosphäre Europa. Aufbruch

Erstellt am: November 28th, 2007

Ein junger Mann namens Paul – so beginnt der stimmungsvolle, lyrisch angehauchte Hörroman – sitzt in der Sonne in einem Straßencafé und räkelte sich genüsslich auf seinem Stuhl. Man hört Vögel zwitschern, leise Musik im Hintergrund, freut sich mit Paul an dem gelben Zitronenfalter und sieht und spürt die Sonne förmlich auf der eigenen Haut. Doch dann kommt ein Brief dazwischen. Paul schreckt auf, eilt nach Hause, packt seine Siebensachen und fährt schnurstracks los, wohin, weiß er noch nicht. Er erreicht Frankreich, kommt in kleine Städte und Dörfer, und während ihn die Erinnerungen an seine Kindheit mit Drachensteigen und an seine Studienzeit und Freundin heimsuchen, erklingt minutenlang eine Trompete. Dann liegt das Meer vor ihm in der Abendsonne, die Konturen verblassen, die Wellen des Atlantiks schlagen an die Felsen der Küste. Paul fährt weiter in die Provence, lässt sich treiben, bis ihm plötzlich einfällt, dass er eine Entscheidung treffen müsse.

Nichtsdestotrotz genießt er den Markttag in einer kleinen französischen Stadt, nimmt unterschiedliche Eindrücke in sich auf und lernt Geraldine, eine Malerin, kennen, bei der er eine Nacht verbringt und das Fliegen lernt – im Traum, versteht sich. Dann heißt es, Abschiednehmen, Paul muss zurück, um einiges in Ordnung zu bringen. Er fährt gen Osten und kommt zu einer Kathedrale in einer Kleinstadt. Dank seiner Einbildungskraft und Fantasie sieht er plötzlich die Kirche voller Menschen, die mit gefalteten Händen die Gnade Gottes herabflehen, nimmt Farben, Gerüche und Kerzen wahr und gerät förmlich in eine religiöse Ekstase. Musik klingt auf und erfüllt den ganzen Raum. Plötzlich wird es wieder still und leer um ihn. Paul kommt zu sich und sieht den Kalk von den Wänden rieseln.

Der Verlag nennt Pauls Aufbruch und Fahrt durch Frankreich eine “phantastische Reise zu den Wurzeln europäischer Identität”. Das mag etwas weit hergeholt sein, aber eins steht fest: hier ist offensichtlich ein junger Mann auf der Suche nach sich selbst und nach dem, was das Leben ausfüllen und sinnvoll machen könnte. Der Hörer tut daher gut daran, etwas Muße und Ruhe mitzubringen, um Paul auf allen Wegen zu begleiten und diesen stimmungsvollen, atmosphärisch einfühlsamen Hörroman, der streckenweise begleitet wird von meditativer Musik und dann wieder von beunruhigenden Klangwelten, zu genießen. Fürwahr, ein eindrucksvolles Erlebnis, das den aufmerksamen Hörer allerdings nicht über einige stilistische Unstimmigkeiten hinwegtrösten kann, denn mindestens zweimal taucht die Vokabel “scheinbar” in einem verkehrten Bedeutungszusammenhang auf. (Ursula Homann)

Titel: Atmosphäre Europa. Aufbruch
Autor: Ulrich Zehfuss
Verlag: K&K Verlagsanstalt

François Gayot de Pitaval (1673 bis 1743) war ein eloquenter Advokat zur Zeit Ludwigs XIV. Mit seinen “Berühmten und interessanten Rechtsfällen”, die er seit 1734 in insgesamt zwanzig Bänden herausgab, hat er das französische Lesepublikum erfolgreich unterhalten. Später galt Pitavals Name allgemein für Sammlungen von Strafrechtsfällen und er selbst als Begründer der Kriminalliteratur.

Die Idee, zwei seiner Geschichten auf einer CD festzuhalten, basiert auf Pitavals Bestreben, “die Menschen und deren Konflikte in seiner Sammlung dramatisch und plastisch darzustellen”. Im “Tod des Alchimisten”, die hier zu hören ist, wird Quastius Kreuzlin auf eine schwere Probe gestellt. Das Feuer im Kamin flackert, ein fiktiver Erzähler kredenzt seinem Gast kostbaren Wein aus dem Jahr 1792 und ergreift schließlich das Wort. Er gesteht, dass er sich bei Kriminalfällen vor allem für die menschliche Seite interessiere, für die Frage, wo die wahre Schuld zu suchen sei. In der nun folgenden Geschichte über einen Alchimisten und dessen Tod, der wir dann mit dem unbekannten Gast lauschen dürfen, geht es unter anderem um das Problem: Was ist echte Magie? Wir werden ins Mittelalter versetzt und betreten mit dem Mönch Quastius Kreuzlin den Vorraum des Audienzraumes des Kardinals, während dumpfe Gesänge aus dem Kloster herüberdringen. Da Quastius in der Kunst der Heilkräuter wohl bewandert ist, soll er der Gehilfe von Odo von Greifenau werden, der ein Anhänger der Alchimie und ihrer dunklen Abarten ist und obendrein noch der Bruder des Kardinals. Odo entpuppt sich als geheimnisvoller, aber durchaus umgänglicher Zeitgenosse, der nachts in seinen Gewölben tief unter der Erde seinen Experimenten nachgeht. Eines Tages oder besser eines Nachts, in der “Nacht der Nächte”, kurz nachdem der Kardinal bei Odo vorgefahren ist, geht alles in Flammen auf, und von Odo bleibt nur noch ein Gerippe übrig. Wer war der Täter? Am Ende gar der Kardinal?

Die nächste Geschichte handelt vom pfiffigen Mausefallenhändler Giacomino, der sich mit Hilfe seiner Mausefallen, aus der Klemme rettet.

Für alle, die nicht immer nur lesen wollen und ihren Augen ein wenig Ruhe gönnen möchten, ist diese CD mit ihren beiden spannenden Geschichten genau das Richtige. Selbst eingefleischte Leser werden merken: auch das Zuhören kann Spaß machen. (Ursula Homann)

Titel: Der Tod des Alchimisten und andere historische Kriminalgeschichten
Autor: Ulrich Zehfuss
Verlag: K&K Verlagsanstalt

Ein Königreich für ein Lama

Erstellt am: November 28th, 2007

Das Hörspiel beginnt wie alle Märchen: vor langer, langer Zeit wohnte im Dschungel ein Lama, das einmal ein König war. Was war geschehen? Als König hatte sich das Lama wie ein unumschränkter Herrscher benommen. Doch unter uns gesagt: er war ein “richtiger Blödmann”. Die hübschesten Mädchen, die ihm ein Diener ins Schloss brachte, damit er sich seine zukünftige Ehefrau aussuchen konnte, gefielen ihm nicht. Aber seine Ratgeberin war von noch schlimmerem Kaliber. Sie war nicht nur eine herzlose Egoistin, sie braute auch allerlei Zaubergetränke zusammen.

Kusco, der eingebildete Herrscher, und seine durchtriebene Beraterin Isma, die übrigens von Elke Sommer gesprochen wird, regieren kühl und hartherzig das Land. Eines Tages lässt Kusco den liebenswerten Bauern Patcha wissen, dass er dessen Dorf zerstören will, um sich dort eine Sommerresidenz zu errichten. Als sich Kusco bald danach über seine Beraterin geärgert hat und sie daraufhin entlässt, sinnt diese auf Rache. Sie versucht, den Herrscher zu vergiften. Der Plan gelingt allerdings nur halb, Kusco wird nicht getötet, sondern durch ein Missgeschick in ein Lama verwandelt. Es spricht wie der König und benimmt sich auch so. Wie es der Zufall will, landet er als Lama direkt im Haus des Bauern Patcha. Selbst als Lama versucht Kusco Patcha herumzukommandieren, der sich das natürlich nicht gefallen lässt, ihm aber trotzdem immer wieder aus brenzligen Situationen heraushilft. Kusco indessen bleibt vorerst störrisch und undankbar. Inzwischen haben sich Isma und ihr Gehilfe Kronk auf die Suche nach Kusco begeben, um ihn endgültig zu beseitigen. Dieser wird heimlich Zeuge eines ihrer verschwörerischen Gespräche und geht in sich. Er bedauert seine Hartherzigkeit und entschuldigt sich bei Patcha. Beide geraten anschließend durch Isma und ihren Helfer Kronk in höchste Lebensgefahr. Es geht dann noch recht dramatisch weiter, bis Kusco endlich wieder seine alte Gestalt annehmen kann und fortan als guter König zum Wohl seines Volkes regiert.

Unsere lieben Kleinen dürften an dieser handlungsreichen Geschichte ihren Spaß haben, aber gepflegtes Deutsch lernen sie dabei natürlich nicht. (Ursula Homann)

Titel: Ein Königreich für ein Lama
Autor: Walt Disney
Verlag: edel media & entertainment

Was der Großvater noch zu erzählen wußte

Erstellt am: November 28th, 2007

Auch in der zweiten Folge präsentiert Großvater ein Bündel zauberhafter Geschichten aus der guten alten Zeit. Er beginnt mit einem Märchen aus Frankreich, in dem ein armer Bauernsohn zum edlen Ritter aufsteigt – nicht unverdient. Schon von klein auf an hält sich François, der in einem Dorf aufgewachsen ist, gern an einer Quelle am Rande des Gebirges auf. Eines Tages, er ist inzwischen zu einem Jüngling herangewachsen, taucht ein Wichtelmännchen auf. François darf sich etwas wünschen, weil er stets brav und zufrieden war. Er wünscht sich eine feste Burg mit allem, was dazu gehört. Später gelingt es ihm, die todkranke Prinzessin von ihrer Krankheit zu befreien, aber die Prinzessin will den ihr noch unbekannten François nicht sofort heiraten, wie es der König vorgesehen hat, sondern stellt ihn noch vorher auf die Probe. Natürlich nimmt das Märchen wie die meisten ein gutes Ende. Die zweite Geschichte handelt von einem Gebirgsbächlein und seinem Lauf als immer mächtiger werdender Strom durch die Lande bis es schließlich im Meer mündet. Das alles ist nett und poetisch erzählt, mit Meeresrauschen, Vogelgezwitscher und Musik im Hintergrund. In “Backtag” geht es etwas handfester, aber nicht weniger lustig zu. Zwischendurch taucht die kleine Anna auf und gibt ihren Hörern Rätsel auf.

Aus einfachsten Dingen zaubert Großvater die schönsten Geschichten hervor, sicherlich zum großen Vergnügen von Jung und Alt. Empfohlen ab 4 Jahren. (Ursula Homann)

Titel: Was der Großvater noch zu erzählen wußte
Autor: Josef-Stefan Kindler
Verlag: K&K Verlagsanstalt


Das blaue Pferd

Das außergewöhnliche Kinderbuchprojekt „Das blaue Pferd“ erscheint am 1. Dezember im Starchild Selbst-Verlag. Die 14-jährige Nachwuchsillustratorin Laila Sporns hat die fantastische Geschichte der Schriftstellerin Tanja Ohde in ausdrucksstarke Bilder umgesetzt. Den Kontakt zwischen der Schülerin aus Lübeck und der Kölner Autorin hat Lailas Kunstlehrerin vor zwei Jahren hergestellt. Die damals 12-jährige hat sich mit viel künstlerischem Ehrgeiz in die zauberhafte Pferdegeschichte hineingedacht und Tanja Ohde mit ihren Bildern begeistert.

„Wenn man jemanden lieb hat, muss man es ihm auch sagen. Woher soll er es sonst wissen?“ Die Gute-Nacht-Worte seiner Mutter hallen noch in Kai nach, als ihm einfällt, dass er sein kleines blaues Pferdchen verloren hat. Und dabei hatte er ihm nie gesagt, dass es sein Lieblingsspielzeug ist! Auf der Suche nach dem Pferdchen reist Kai auf einer Wolke, wird zum Spielball der Winde, begegnet einer verzauberten Fee und einem geheimnisvollen Walderg, der in einem Zauberwald gefangen ist. Kann Kai dem Gnom helfen, aus dem Wald zu entkommen und wird er sein Pferdchen wieder finden?

„Das blaue Pferd“ ist eine Parabel über Freundschaft, Zuneigung und Verantwortung. Am Ziel einer märchenhaften Reise erkennt Kai, dass man manchmal in seine Ängste hineingehen muss, um einen Ausweg zu finden. Und dass Tränen zwar am Ende von Etwas stehen, aber auch der Anfang von etwas Neuem sind. Ein Buch von Groß und Klein für kleine und große Bücherwürmer ab acht Jahren – zum Lesen und Vorlesen.

Tanja Ohde (*1963) lebt in Köln und ist seit 1998 als freiberufliche Bildredakteurin und Autorin tätig. Bisher sind von ihr die Gastro-Guides „Kaffee-Kult Düsseldorf“ und „Six p.m. Köln“ erschienen sowie das Köln-Porträt „100 Jahre, 100 Bilder – Köln im 20. Jahrhundert“. „Das blaue Pferd“ ist ihr erstes Kinderbuch.

Laila Sporns (*1993) lebt in Lübeck und geht dort zur Schule. Das Zeichnen und Dichten gehören zu ihren größten Leidenschaften. Dabei ist schon ein eigenes Werk mit dem Titel “Das blinde Indianermädchen” entstanden.

Buchinformationen
„Das blaue Pferd“ von Tanja Ohde, mit Illustrationen der 14-jährigen Laila Sporns. Für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren.

www.das-blaue-pferd.com

Antennentechnik für Funkpraktiker

Erstellt am: November 27th, 2007

„Antennentechnik für Funkpraktiker“, ein Buch von Ulrich Freyer, in dem es um Eigenschaften, Anwendungen und Auswahl von Antennen geht. Eine Weisheit ist „Jeder Stück Draht kann als Antenne wirken“, doch nicht immer ist einem hiermit geholfen.

Ulrich Freyer erklärt, was Antennen sind und welche Aufgaben sie haben. Dies kann zum Beispiel die Übertragung oder der Empfang von Rundfunk, Amateurfunk oder Modellfernsteuerungsfunks ein. Jede Antenne ist für unterschiedliche Anwendungsgebiete angepasst. Demnach unterscheidet sich auch die Bauform, Frequenz und Wellenlänge.

Freyer stellt Antennen für Längst- und Langwellen, Mittelwellen, Kurzwellen, VHF und UHF, sowie SHF vor. In Tabellen und Zeichnungen gibt er Auskunft über Frequenzbereiche, Empfangstechniken und Ausrichtung. Er vermittelt technische Spezialkenntnisse zur Montage, Installation und Messeinrichtung von Antennentypen.

Das Buch ist sehr theoretisch gehalten. Kenntnisse im Bereich Elektronik und Antennentechnik sollten zumindest in Grundzügen vorhanden sein. (Patrick Fiekers)

Titel: Antennentechnik für Funkpraktiker
Autor: Ulrich Freyer
Verlag: Franzis’ Verlag
Seiten: 192
ISBN: 3772346936

Steuerung von Industrieanlagen

Erstellt am: November 27th, 2007

Industrieanlagen verfügen oftmals über weitaus mehr Technik, als auf den ersten Blick zu sehen. Aus diesem Grund führt Petter Hannemann in seinem Buch „Steuerung von Industrieanlagen“ den heutigen Stand dieser Anlagen bezüglich der Technik auf.

Das Buch aus dem Franzis’ Verlag trägt den Untertitel „Moderne Steuerungs- und Antriebstechnik, Projektierung von Anlagen, Abnahmekriterien, praktische Beispiele“. Dies zeigt, dass das Fachbuch spezielle Zielgruppen hat. Es richtet sich an angehende Mechatroniker, die sich in die komplexe Materie moderner Industrieanlagen einarbeiten wollen.

Hannemann stellt Anforderungen an Sonderanlagen, in Bezug auf Bedienbarkeit, Rüstzeit oder Qualität. Darüber hinaus betrachtet er Steuerungen, die als Herzstück einer Anlage gelten sehr detailliert. Er führt Konzepte auf, klassifiziert Steuerungen in Technologie, Entwicklungen, Kosten oder Funktionsweise. Die unterschiedlichen Arten von Steuerungen werden aufgeführt. Hier spricht der Autor von festverdrahteten Steuerungen, Nochradsteuerungen und Schützsteuerungen. Aber auch programmierbare Steuerungen auf Basis von Mikroprozessoren werden vorgestellt.

Als Sensorik bezeichnet Hannemann die sogenannten Sinnesorgane eines Automaten. In Industrieanlagen wird Sensortechnik verwendet. Dies wird mittlerweile als eigenständiges Fachgebiet angesehen. Es gibt unterschiedliche Bereiche der Sensorik, so zum Beispiel Mikroelektronik oder Mikromechanik. Sämtliche Arten von Sensoren findet der Leser in dem Buch. Mit einer kurzen Erklärung werden Optoelektronische Sensoren, Einweg-Lichtschranken, Reflexions-Lichtschranken oder Lichttaster, sowie Hall-Sensoren abgetan.

Darüber hinaus sind folgende Themen in dem Buch zu finden:

- Laser-Sensoren
- Lesetechnik, beispielsweise Barcode-Lesung
- Aktorik
- Antriebe
- Pneumatik
- Steuerungssoftware

Das Buch liefert zahlreiche detaillierte Beschreibungen und etliche Darstellungen. Es ist ein Nachschlagewerk – gleichermaßen für Elektrotechniker und Maschinenbauer. (Patrick Fiekers)

Titel: Steuerung von Industrieanlagen
Autor: Peter Hannemann
Verlag: Franzis’ Verlag
Seiten: 272
ISBN: 3772350747

Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff: