Die Rettung des Imperiums

Die Menschheit hat Millionen Planeten in der Galaxis besiedelt. Seit Tausenden Jahren besteht dieses galaktische Imperium unter der Führung eines Kaisers auf Trantor.

Als der Mathematiker Hari Seldon einen Vortrag über die Psychohistorik, eine wissenschaftliche Methode die Zukunft der Menschheit vorauszusagen, hält, wird der Kaiser und sein mächtige Kanzler Eto Demerzel auf ihn aufmerksam. Mit Hilfe des Journalisten Chetter Hummin und der Historikerin Dors Venabili versucht er sich dem Zugriff der Regierung zu entziehen und gleichzeitig Fortschritte bei seinen Forschungen zu erreichen.

Bei dieser Flucht lernt er einige Teile Trantors kennen und gewinnt neue Freunde. Aber er manövriert sich mit seinen Nachforschungen auch immer wieder in Schwierigkeiten.

In der Art vieler Fantasy-Romane benutzt Asimov die Flucht der Protagonisten als Möglichkeit, den Leser verschiedene Lebensräume und Kulturen zu präsentieren. Als realistische Zukunftsvisionen sind seine Fiktionen zwar wenig wahrscheinlich, aber sonst gehören seine Bücher sicher zu den besseren, nicht allzu eindimensionalen Geschichten und Persönlichkeiten.

Mit „Das Foundation-Projekt“ findet die Geschichte um Hari Sheldon ihre Fortsetzung und Abschluss.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Die Rettung des Imperiums
Verlag: Heyne
Seiten: 538
ISBN: 3453127722