Die Blackstone Chroniken

Erstellt am: Dezember 4th, 2007

Das seit Jahren leerstehende Irrenhaus in Blackstone soll abgerissen werden. Doch als die Abrissbirne zum ersten Mal in Aktion tritt, beginnt eine unheimliche Unglücksserie die kleine Stadt heimzusuchen. Mitglieder von alteingesessenen Familien erhalten anonym Geschenke die schreckliche Dinge auslösen. Oliver Metcalf, der Chef der „Chronicle“ genannten Zeitung von Blackstone, steht den rätselhaften Vorfallen ziemlich ratlos Gegenüber.

Nachdem King mit „The Green Mile“ dem Fortsetzungsroman wiederbelebt hat, bedient sich auch John Saul dieser Veröffentlichungsform. Obwohl mir die Geschichte nicht ganz so gut wie die von King gefallen hat, ist sie meiner Meinung besser an diese Form angepasst. In jedem der Bände erhält ein Einwohner von Blackstone ein Geschenk und das Unheil nimmt seinen Lauf. Gediegener und empfehlenswerter Horrorroman ohne Vampire oder Werwölfe aber mit der furchterregenden Grausamkeit zu der Menschen fähig sind und den Abgründen in ihren Gedanken.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Die Blackstone Chroniken
Autor: John Saul
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 6 Bände
ISBN: 3404141466

Der blutrote Schatten

Erstellt am: Dezember 4th, 2007

Obwohl Eriador mit Avon einen Friedensvertrag geschlossen hat schickt Avons Hexenkönig Grünspatz Zyklopen nach Eriador um Unruhe zu stiften. Auch vom Norden wird das gerade befreite Land von den gefürchteten Huegoten, einem barbarischen Seefahrervolk bedroht.

Luthien und seinem Freund, dem Halbling Oliver gelingt es einen Gefangenen zu machen, der den Vertragsbruch von Grünspatz beweist. Dann reist er in den Norden um der Gefahr der Huegoten entgegenzutreten.

Obwohl sich Grünspatz durch seine körperliche Verbindung mit einem Drachen unbesiegbar wähnt, stehen nicht mehr alle seine Hexenherzöge treu zu ihm. Und alles steuert auf den unausweichlichen Kampf zwischen Eriador und Grünspatz hin …

Einfallslose Schwert und Zauberer – Fantasy wie die beiden ersten Teile. Elendslang beschriebene Kampfszenen in denen die bösen Gegner wie beim Scheibenschießen über die Klinge springen müssen.

Bei manchen Sätzen merkt man, dass sich der Übersetzer auch nicht viel Mühe gemacht hat.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Der blutrote Schatten
Autor: R.A.Salvatore
Verlag: Heyne
Seiten: 414

Der Fluch des Salomon

Erstellt am: Dezember 4th, 2007

Ein furchtbares Gewitter hat das Büro und sämtliche Aufzeichnungen des Privatdetektivs Ted London vernichtet. Er freundet sich schon mit dem Gedanken an, seine Laufbahn zu beenden, als ihm eine hilfesuchende, junge Frau aufsucht. Sie erzählt ihm von ihrer überaus harten Kindheit und ihrer Flucht von zu Hause. Seitdem fühlt sie sich von Alpträumen und auch real verfolgt. Selbst die leisesten Zweifel werden schnell zerstreut, als während des Gespräches ein seltsamen Wesen durch das Fenster in Londons Büro eindringt und er sich nur knapp behaupten kann.

In der Familie der jungen Dame gibt es ein fürchterliches, uraltes Geheimnis, das selbst in der anonymen Stadt verfolgt. Und jetzt sieht sich London plötzlich mit dem schrecklichen Fluch des Salomon konfrontiert.

Ein im wenig einfallsreichen Stil eines Groschenromans geschriebener Horrorroman mit klischeehaften Figuren. Selbst für zwischendurch eine Lektüre, der man schnell überdrüssig wird.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Der Fluch des Salomon
Autor: Robert Morgan
Verlag: Lübbe
Seiten: 317
ISBN: 340413608X

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