Fliegende Fetzen
Als aus dem Meer zwischen Ankh-Morpork und Klatsch eine Insel erhebt, beginnt ein immer schlimmer ausartender Streit zwischen den beiden Ländern darum. Mumm, Karotte und die anderen Wächter in Ankh-Morpork haben alle Hände mit fremdenfeindlichen Mobs zu tun, als auch noch ein Attentat auf einen Prinzen aus Klatsch verübt wird. Bei der Aufklärung dieses Anschlages stoßen sie auf immer mehr Rätsel und Ungereimtheiten (JFK lässt grüßen).
In Ankh-Morpork übernehmen kriegslüsterne Bürger die Macht, und als ein weibliches Mitglied der Wache auf einem kurz danach in See stechenden Schiff in Gefangenschaft gerät, befinden sich schnell alle Protagonisten auf See. In einem Fall in einem etwas seltsamen Gefährt.
Prattchett zieht in diesem Scheibenweltroman mit der altbekannten Stadtwache als Hauptdarsteller mit Ironie und klugen Witz gegen Krieg und Fremdenfeindlichkeit ins Feld. Er gibt ein wahres Feuerwerk seines typischen Humors zu Besten und zeigt sich hier in absoluter Hochform. Selten ist die Unendlichkeit menschlicher Dummheit treffender bloßgestellt worden.
Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at
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