Artemis Fowl



Artemis Fowl würde man ohne weiteres als kleinen Jungen bezeichnen. Wären da nicht die gewissen Eigenschaften und Äußerlichkeiten, die ihn kalt und abgebrüht erscheinen lassen. Fowl ist ein Junge im Alter von 12 Jahren. Doch bekannt ist er eher als Meisterdieb. Er stammt von der legendären Familie Fowl ab, die bereits erstklassige Diebe hervorgebracht hat.

Fowl, stets in Anzug und Krawatte gekleidet, hat einen neuen Plan. Er will den angekratzten Wohlstand der Fowls mit Hilfe seines Bodyguards Butler wieder herrichten. Dazu benötigt er Gold, jede Menge Gold. Er will soviel Gold in seinen Besitz bringen, wie es nur bei den Elfen und Kobolden gibt. Und genau darauf läuft sein Plan heraus.

Artemis erfährt von einer ausgestoßenen Elfenfee. Diese lebt auf der Erde, ist aber noch immer im Besitz des Buches. Das Buch, ähnlich wie unsere Bibel, beinhaltet alle hochheiligen Regeln der Elfen. Wäre es im Besitz eines Menschen, so könnte er das unterirdische Land der Kobolde und Elfen erreichen und es gegen sie verwenden. Und das ist genau das, was Artemis macht, denn dank seiner Genialität kommt er in den Besitz dieses Buches.

Nachdem er es übersetzt hat, macht er sich gleich an sein Gold. Er sucht die heiligen Punkte der Elfen auf – diese werden benötigt, damit die Elfen ihre Magie erneut auffrischen können. An einen dieser Punkte macht er Bekanntschaft mit Holly, einer Elfin vom ZUP, einer Polizei- und Sicherheitstruppe. Doch Fowl begeht einen großen Fehler, als er sie entführt. Denn die ZUP bläst zum Großalarm.

Artemis Fowl ist ein packendes und spannendes Buch. Es ist zugleich ebenso unterhaltsam. Es macht Spaß dem Strategen Fowl zuzuschauen und etwas über seine Genialität zu erfahren. Böse Zungen behaupten dabei sogar, wenn Harry Potter böse wäre, würde man ihn Artemis Fowl nennen. Nur fehlt Fowl die begehrte Zauberkraft.

Titel: Artemis Fowl
Autor: Eoin Colfer
Verlag: List Verlag
Seiten: 239
ISBN: 3471772510

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