U-571

„Das Einzige, was mir im Krieg wirklich Angst eingejagt hat, war die U-Boot-Gefahr“, hat Winston Churchill einmal gesagt.

Wie groß diese Gefahr tatsächlich war, aber wie sehr auch ein U-Boot und seine Besatzung gefährdet waren, wird deutlich in dem Roman U-571. Er schildert den gleichnamigen Film, der wiederum auf dem Drehbuch von Jonathan Mostow, Sam Montgomery und David Ayer nach einer Geschichte von Jonathan Mostow basiert. Der Autor Max Allan Collins – er gilt als einer der vielseitigsten und erfolgreichsten amerikanischen Autoren – hat diesen fiktiven U-Boot-Kriegsroman, der nur zum Teil auf tatsächliche historische Begebenheiten zurückgeht, niedergeschrieben und mit vielen Einzelheiten ausgeschmückt.

Doch worum geht es? Es ist Krieg, Frühjahr 1942. Im Nordatlantik sind die Auseinandersetzungen zwischen den Deutschen und den Alliierten voll entbrannt. Als das deutsche U-Boot 571 von einem gegnerischen Zerstörer getroffen wird, versuchen die Amerikaner, es in Besitz zu nehmen. Ihr Interesse gilt der Enigma-Kodiermaschine, mit der die deutsche Besatzung ihre Nachrichten verschlüsseln. Dock kaum haben sie das deutsche U-Boot geentert, wird ihr eigenes von einem Torpedo getroffen. Nun sitzen sie auf dem beschädigten deutschen U-Boot fest wie in einer Mausefalle. Das Nazi U-Boot wird für eine kurze Zeit ihr Zuhause. Wie sie aus diesem Dilemma heraus kommen, das sei hier nicht verraten, um all jenen, die gerne Kriegsbücher lesen, die Spannung nicht zu verderben. (Ursula Homann)

Titel: U-571
Autor: Max Allan Collins
Verlag: Heyne
Seiten: 255
ISBN: 3453178742