Die Blackstone Chroniken



Das seit Jahren leerstehende Irrenhaus in Blackstone soll abgerissen werden. Doch als die Abrissbirne zum ersten Mal in Aktion tritt, beginnt eine unheimliche Unglücksserie die kleine Stadt heimzusuchen. Mitglieder von alteingesessenen Familien erhalten anonym Geschenke die schreckliche Dinge auslösen. Oliver Metcalf, der Chef der „Chronicle“ genannten Zeitung von Blackstone, steht den rätselhaften Vorfallen ziemlich ratlos Gegenüber.

Nachdem King mit „The Green Mile“ dem Fortsetzungsroman wiederbelebt hat, bedient sich auch John Saul dieser Veröffentlichungsform. Obwohl mir die Geschichte nicht ganz so gut wie die von King gefallen hat, ist sie meiner Meinung besser an diese Form angepasst. In jedem der Bände erhält ein Einwohner von Blackstone ein Geschenk und das Unheil nimmt seinen Lauf. Gediegener und empfehlenswerter Horrorroman ohne Vampire oder Werwölfe aber mit der furchterregenden Grausamkeit zu der Menschen fähig sind und den Abgründen in ihren Gedanken.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Die Blackstone Chroniken
Autor: John Saul
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 6 Bände
ISBN: 3404141466

Abgelegt unter Thriller und Horror