Lexikon elektronische Medien

Erstellt am: März 20th, 2008

Das „Lexikon elekronische Medien. Radio, Fernsehen, Internet“ von Robert Sturm und Jürgen Zirbik dient allen Medieninteressierten als praktisches Nachschlagewerk. Mit 1600 Wörtern aus Radio, Fernsehen und Internet trägt dieses Lexikon zum allgemeinen Verständnis in der Medienbranche bei.

Die Autoren entstammen der Branche. Robert Sturm ist freiberuflicher Medien- und Unternehmensberater. Als Geschäftsführer war er bereits bei Radiosendern tätig. Jürgen Zirbik ist Leiter der Marketing- und Kommunikationsabteilungen von „Arttacke AG“. Beide bringen Ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit in dieses Buch ein.

Bevor es mit dem eigentlichen Wörterverzeichnis losgeht, informieren die Autoren über verschiedene Abkürzungen. So steht beispielsweise „ASA“ für „American Standard Association“ oder „ÖrA“ für „Öffentlich-rechtliche Anstalten“. Knapp 90 Abkürzungen aus Film, Funk und Fernsehen sind zu verzeichnen.

Den Abkürzungen folgt das umfangreiche Glossar. Recht übersichtlich findet man zu einem Begriff die passende Erlärung. Einigen Begriffen sind Bilder hinterlegt worden, andere wiederum werden mit Zeichnungen und Illustrationen erläutert. Wer schon immer wissen wollte, wofür „Coincidental-Check“ oder „Programm-Hopping“ steht, ist mit dem Buch gut beraten. Zumal werden zentrale Begriff in Audioform auf der beiliegenden CD-ROM vorgestellt. Neben Hörbeispielen und Screenshots befinden sich auch Filmsequenzen auf der CD-ROM.

Das Buch entstammt der Reihe „Praktischer Journalismus“. Unser Motto lautet: „Aus der Praxis, für die Praxis“.

Titel: Lexikon elektronische Medien
Autor: Robert Sturm, Jürgen Zirbik
Verlag: UVK Medien
Seiten: 245
ISBN: 3896692526

Zweitberuf: Presse-Sprecher

Erstellt am: März 20th, 2008

Schnellen Erfolg für die Pressearbeit verspricht Hans-Peter Förster. In seinem Buch „Zweitberuf: Presse-Sprecher“ vermittelt er die Grundlagen der Presse-Arbeit. Der Schnellkurs im Taschenplaner-Format steigt direkt in die Praxis ein. Ohne großes Gerede und theoretischem Vorgeplänkel klärt Förster den Leser über unterschiedliche Strategien auf. Eine Checkliste und ein Presseplaner klären im Vorfeld die Tätigkeiten, die man mit der Pressearbeit erreichen will.

Der interessantere Bereich in diesem Buch beschäftigt sich mit der eigentlichen Pressearbeit, dem Schreiben von Pressemitteilungen, dem Aufbau und der Rhetorik. Förster stellt die Wichtigkeit diverser Faktoren dar. Dazu zählt der Interessen-Wecker, eine Headline. Aber auch der Schreibstil ist von entscheidender Bedeutung. Leseleicht soll eine Mitteilung sein, und gezielt Informationen überbringen. Am Ende des Kapitels kann der Leser mit 65 unterschiedlichen Fragen überprüfen, ob die Mitteilung journalistengerecht verfasst ist.

Der folgende Schritt ist die Kontaktaufnahme mit Journalisten und Redaktionen. Besonders wichtig ist, dass man sich als Presse-Sprecher vorstellt und so Fuß in den Redaktionen fasst. Der Autor plaudert aus der Trickkiste und führt besonders wichtige Punkte auf:

- Brieftexte kurzfristig optimieren
- Presse- und Messe-Arbeit
- Presse-Konferenzen
- Bausteine für Krisen-PR

Der Autor versteht sein Handwerk. Klar und strukturiert vermittelt er die Grundlagen und wichtigsten Informationen über Pressearbeit. Als Besonderheit sind die Checklisten zu sehen, die das erlernte Wissen quasi abfragen. Sie helfen dem Leser bei der Realisierung und Planung einer PR-Aktion.

Titel: Zweitberuf: Presse-Sprecher
Autor: Hans-Peter Förster
Verlag: Luchterhand Verlag
Seiten: 142
ISBN: 3472030852

Journalisten und Richter

Erstellt am: März 20th, 2008

Journalisten geraten ständig ins Kreuzfeuer der Gerichte. Sie führen seit Jahrzehnten einen Kampf um die Pressefreiheit. Reinhild Rumphorst überprüft anhand zahlreicher Presserechtsfälle aus den Jahren zwischen 1920 und 1970 die Rechtssprechung in Bezug auf den Journalismus.

Das Buch geht zurück in die Zeit der Weimarer Republik. Hier war es Journalisten unmöglich über öffentliche Missstände zu berichten. Erst das Grundgesetzt sorgte für eine Pressefreiheit. Das Buch „Journalisten und Richter“ verfolgt die Rechtssprechungen der Gerichte gegen Journalisten. Ist die Pressefreiheit wirklich ein freibleibendes Recht oder geraten Journalisten zu Unrecht in die Kritik? Die wissenschaftlich-journalistische Mitarbeiterin des Deutschen Institut für publizistische Bildungsarbeit untersucht „Dem Kampf um die Pressearbeit“ in ihrem Buch „Journalisten und Richter“.

Nach einer Einleitung über Themen und Ziele der Rechtsbildung und der Untersuchung von Rumphorst geht die Autorin auf die Beziehung von Journalisten und Richtern ein. Dabei geht sie auf die Weimarer Republik, auf die Nationalsozialistische Diktatur und die Bundesrepublik Deutschland ein. Rechtsprechungen, Vorurteile, aber auch Propaganda und Politik spielt eine Rolle bei der Untersuchung.

Anhand verschiedener Rechtssprechungen, darunter das Verfassungsrecht, Presseordnungsrecht, Strafrecht, Republikschutz und Zivilrecht wird die Wirksamkeit des Presserechts unter die Lupe genommen. Die Autoren stellt dabei jederzeit Vergleiche zur Weimarer Republik. Anhand diverser Rechtsfälle werden die Gesetzte zu Rate gezogen. Dabei schaut Rumphorst gezielt, ob eine Verletzung des Presserechts stattgefunden hat oder nicht.

Zu guter Letzt kommt Rumphorst allerdings zu dem Ergebnis, dass sich einiges geändert hat. Die Untersuchung ist durchaus interessant, wenn auch nicht immer leicht zu lesen. Um sich durch das Fachjargon der Rechtssprechung durchzuforsten ist ab und an ein Wörterbuch sehr praktisch.

Titel: Journalisten und Richter
Autor: Reinhild Rumphorst
Verlag: UVK Medien
Seiten: 269
ISBN: 3896693115

Nach vier Jahren ist der beliebte Studienführer zu den Kommunikationsberufen endlich in einer zweiten, völlig überarbeiteten Version erschienen. Angesichts der vielen neuen Studiengänge in diesem Bereich eine sehr gute Entscheidung.

Das Hauptproblem des Buches sei gleich vorab erwähnt: Die Vorstellungen der einzelnen Studiengänge erfolgen aufgrund von Selbstangaben der betreffenden Fachbereiche. Eine kritische Evaluierung darf man also nicht erwarten, als erste Orientierungshilfe ist der Studienführer allerdings gut geeignet.

Die Berufsbezeichnung “Journalist” ist nach wie vor nicht geschützt. Entsprechend uneinheitlich und unübersichtlich präsentiert sich auch die Ausbildungslandschaft – über die Anerkennung oder den marktwert möglicher Abschlüsse sollte man sich vorab separat informieren. Das Arbeitsamt könnte da eine gute Anlaufstelle sein.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: Wissenschaftliche Kommunikationsstudiengänge an deutschen Hochschulen und Angebote zur Aus- und Fortbildung. Die einzelnen Studiengänge und Ausbildungsangebote werden knapp und standardisiert dargestellt. Kein schlechter Ansatz, kann der Studienführer doch maximal als Vorauswahl nützlich sein. Alle Basisdaten zu den Studiengängen sind erfasst, das Material bei freien Trägern wie etwa den Journalistenschulen ist allerdings etwas dünn ausgefallen und beschränkt sich oft auf eine magere halbe Seite.

Besonders die hohe Zahl der möglichen Abschlüsse macht deutlich, dass das Ausbildungsangebot sehr heterogen ist. Genauere Vorstellungen über den angestrebten Abschluss oder die präferierte Struktur der Ausbildung sind also von Vorteil – nach der Vorauswahl muss man sich natürlich sowieso bei den möglichen Ausbildungsträgern genauer erkundigen. Die meisten Hochschulen, die ein MA oder ein Diplom in Journalistik anbieten, haben den internen Numerus Clausus außerdem wegen der hohen Bewerberzahl extrem hoch angesetzt – bei vielen Hochschulstudiengängen sollte eine eins die erste Ziffer der Durchschnittsnote sein. Da interne NC’s allerdings selbstverständlich von Jahr zu Jahr schwanken, muss man die aktuelle Meßlatte eh bei den betreffenden Hochschulen erfragen. Die Gefahr, dass der Studienführer durch jahresbezogene Informationen dadurch zu schnell seine Aktualität einbüßt, ist damit weitgehend gebannt. Schließlich ist nicht damit zu rechnen, dass sich im Laufe eines Jahres die Hälfte aller Studienordnungen ändern wird.

Alles in allem: Wer einen kommunikationswissenschaftlichen Beruf anstrebt, sollte dem Studienführer eine Chance geben. Als erste Orientierungshilfe erspart er eine Menge Eigenrecherche und liegt außerdem preislich im akzeptablen Rahmen. (Tim Kaiser)

Titel: Studienführer Journalismus, Medien, Kommunikation
Autor: Walter Hömberg, Renate Hackel-de Latour
Verlag: UVK Medien
Seiten: 350
ISBN: 3896692674

Journalistisches Texten

Erstellt am: März 20th, 2008

Journalisten geraten ständig ins Kreuzfeuer der Gerichte. Sie führen seit Jahrzehnten einen Kampf um die Pressefreiheit. Reinhild Rumphorst überprüft anhand zahlreicher Presserechtsfälle aus den Jahren zwischen 1920 und 1970 die Rechtssprechung in Bezug auf den Journalismus.

Das Buch geht zurück in die Zeit der Weimarer Republik. Hier war es Journalisten unmöglich über öffentliche Missstände zu berichten. Erst das Grundgesetzt sorgte für eine Pressefreiheit. Das Buch „Journalisten und Richter“ verfolgt die Rechtssprechungen der Gerichte gegen Journalisten. Ist die Pressefreiheit wirklich ein freibleibendes Recht oder geraten Journalisten zu Unrecht in die Kritik? Die wissenschaftlich-journalistische Mitarbeiterin des Deutschen Institut für publizistische Bildungsarbeit untersucht „Dem Kampf um die Pressearbeit“ in ihrem Buch „Journalisten und Richter“.

Nach einer Einleitung über Themen und Ziele der Rechtsbildung und der Untersuchung von Rumphorst geht die Autorin auf die Beziehung von Journalisten und Richtern ein. Dabei geht sie auf die Weimarer Republik, auf die Nationalsozialistische Diktatur und die Bundesrepublik Deutschland ein. Rechtsprechungen, Vorurteile, aber auch Propaganda und Politik spielt eine Rolle bei der Untersuchung.

Anhand verschiedener Rechtssprechungen, darunter das Verfassungsrecht, Presseordnungsrecht, Strafrecht, Republikschutz und Zivilrecht wird die Wirksamkeit des Presserechts unter die Lupe genommen. Die Autoren stellt dabei jederzeit Vergleiche zur Weimarer Republik. Anhand diverser Rechtsfälle werden die Gesetzte zu Rate gezogen. Dabei schaut Rumphorst gezielt, ob eine Verletzung des Presserechts stattgefunden hat oder nicht.

Zu guter Letzt kommt Rumphorst allerdings zu dem Ergebnis, dass sich einiges geändert hat. Die Untersuchung ist durchaus interessant, wenn auch nicht immer leicht zu lesen. Um sich durch das Fachjargon der Rechtssprechung durchzuforsten ist ab und an ein Wörterbuch sehr praktisch. (Patrick Fiekers)

Titel: Journalisten und Richter
Autor: Reinhild Rumphorst
Verlag: UVK Medien
Seiten: 269
ISBN: 3896693115

Der Frauenmörder

Erstellt am: März 18th, 2008

Voller Aufregung stürmen im Berlin der Zwanziger Jahre aufgeregte Hauswartsfrauen die Polizeidirektion, um das Verschwinden von fünf heiratswilligen Frauen zwischen 20-25 Jahre zu melden. Alle vermissten Frauen wurden zuletzt in Begleitung eines blondes Mannes, der einen Kneifer trug, gesehen. Für einen findigen Polizisten, der selber ein dunkles Geheimnis mit sich trägt, scheint der Fall nach einigen Ermittlungen klar, doch bald kommen ihm selber Zweifel, denn bei dem Täter soll es sich um einen sympathischen, jungen Schriftsteller ohne Erfolg handeln. Doch sobald bekannt wird, dass er für die Morde verantwortlich sein soll, steigt schlagartig die Popularität seiner Werke und ein von ihm geschriebenes Theaterstück wird am Abend der Gerichtsverhandlung aufgeführt und plötzlich steht die ganze Berliner Gesellschaft Kopf und sogar der Reichskanzler gibt sich die Ehre…

Hugo Bettauers Roman „Der Frauenmörder“ liegt hier in einer ungekürzten Version als Hörbuch vor und überzeugt auf ganzer Linie: Die Geschichte zieht den Hörer sofort in ihren Bann und Ulrich Tukur verleiht allen Charakteren, egal ob männlich oder weiblich, eine überzeugende Stimme, die sich homogen und stimmig in die Gesamtatmosphäre integrieren. Lediglich die Auflösung der Geschichte der Geschichte zum Ende hin gestaltet sich ein wenig zäh und verstößt gegen heutige Hörkonventionen, weist jedoch dezent daraufhin, dass Bettauer die Geschichte in den Zwanziger Jahren schrieb, wo noch alles etwas langsamer und behäbiger vonstatten ging als in den Zeiten der Hektik und immer größer werdenden Geschwindigkeit.

Bettauer schrieb im Laufe seines Lebens ca. 20 Romane, zumeist Krimis, die damals viel Beachtung gefunden haben, durch das Nazi-Regime allerdings gründlich aus den Köpfen der Menschen vertrieben wurden und auch danach kaum wieder Einzug halten konnten. In dieses Bild passt auch der gewaltsame Tod des engagierten Schriftstellers, der 1925 von einem rechtsradikal gesinnten Mitmenschen im Büro seiner eigenen Zeitschrift ermordet wurde, in der er gesellschaftskritische Themen anprangerte. Seine Vision war es, gesellschaftliche Themen in trivialer, unterhaltsamer Literatur zu verpacken und wie „Der Frauenmörder“ zeigt, gelingt es ihm vorzüglich, die Sensationslüsternheit und die sonstige Ignoranz des sogenannten Bildungsbürgertums auf die Schippe zu nehmen.

Fazit: Die Stimme von Ulrich Tukur erweckt Bettauers amüsante und nachdenklich stimmende Kriminalerzählung „Der Frauenmörder“ in knapp drei Stunden wieder zum Leben und verdient sich eine uneingeschränkte Empfehlung und Bettauer verdient ebenfalls größere Aufmerksamkeit, als ihm momentan zuteil wird. (Tino Hahn)

Titel: Der Frauenmörder
Autor: Hugo Bettauer
Verlag: Eichborn Verlag

Professional Active Server Pages 3.0

Erstellt am: März 18th, 2008

Ein umfassendes Buch zum Thema „Active Server Pages“ (kurz ASP) „Active Server Pages 3.0 Professionell“ aus dem Verlag Wrox Press. Ein fünfzehnköpfiges Autoren-Team, bestehend aus Alex Homer, Dave Sussmann, Brian Francis, … hat eine Bibel für Programmierer verfasst. Active Server Pages werden in erster Linie zur Erstellung von dynamischen Webseiten verwandt.

Das Buch in englischer Sprache führt alle Techniken und Einzelheiten von ASP auf. Alle traditionellen Verwendungswerkzeuge, aber auch alle Funktionen, welche durch die Windows 2000-Integration neu hinzugefügt wurden, werden erläutert. Anhand praktischer Beispiele lernt der Leser dynamische Seiten zu programmieren.

Zu Beginn werden die Grundlagen der Active Server Pages erläutert. Die Autoren gehen dabei zurück bis auf HTML, der Seitenbeschreibungssprache für das Internet. Es werden die Zusammenhänge zwischen ASP und IIS, dem Internet Information Server erläutert, ein extra Bereich beschreibt die Einrichtung und Verwaltung einer Entwicklungsumgebung.

Im zweiten Kapitel geht es direkt ins Eingemachte. Ohne lange Vorreden werden die Objekte „Request“ und „Response“ beschrieben. Diese dienen zur Auswertung von Formularen. Es können sogenannte Cookies gespeichert und ausgelesen werden. Weiter geht es mit Anwendungen und Sitzungen. Man spricht von Sitzung, wenn ein Besucher auf eine Webseite geht. Die Zeit, die er dort verbringt, wird als Sitzung gespeichert. Die angefallenen Daten können analysiert und ausgewertet werden. Mit Hilfe von ASP kann diese Person beim nächsten Besuch an dieser Stelle wieder anknüpfen.

Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit XML (eXtensible Markup Language). Diese Script-Sprache wird voraussichtlich HTML in naher Zukunft ablösen. Die Unterschiede zwischen HTML und XML werden von den Autoren untersucht. Alle Tags und Attribute werden aufgeführt. Besonders die Verbindung von XML und ADO hat es den Autoren angetan. ADO steht für ActiveX-Data-Objects. Mittels ADO können Datenspeicher an Webseiten angebunden werden. Der Vorteil bei sehr großen Seiten liegt auf der Hand. Das Layout wird einmal festgelegt, die eigentlichen Daten werden in der Datenbank gepflegt.

Die 1200 Seiten in diesem Buch sind prall gefüllt. Aufgrund der kleinen Schrift sind bei weitem mehr Informationen in dem Buch, als auf den ersten Blick erkennbar. Das Buch deckt alle Bereiche des ASP ab. Es beginnt bei kleinen Anwendungsgebieten, wie Formularauswertungen. Es zeigt, wie Webseiten dynamisch erstellt und gepflegt werden. Die Anbindung von Datenbanken, Netzwerkfunktionen und „COM+“-Dienste wurden nicht außer Acht gelassen. Ganz im Gegenteil, jedes Kapitel für sich ist Material für ein einzelnes Buch.

Wer mit den allgemeinen Begriffen im Web vertraut ist, sollte nicht zögern und dieses Buch als Grundlage zur Active Server Pages – Programmierung nehmen. Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist, kann das Buch auch in Deutsch erwerben.

Titel: Professional Active Server Pages 3.0
Autor: Alex Homer
Verlag: Wrox Press
Seiten: 1280
ISBN: 1861002610

PHP4 – Grundlagen und Profiwissen

Erstellt am: März 18th, 2008

Ein umfangreiches PHP-Buch aus dem Hanser Verlag vereint sowohl Grundlagen als auch Profiwissen. Jörg Krause, Autor zahlreicher Fachbücher, geht in dem Buch „PHP 4 – Grundlagen und Profiwissen“ auf die leistungsfähige Scriptsprache zur Entwicklung dynamischer Webseiten ein.

Es werden die Grundlagen der Webserver-Programmierung dargestellt. Dazu zählen Protokolle, Methoden, aber auch die Installation eines Servers mit PHP-Funktionalität. Anhand der Betriebssysteme Linux und Windows NT / 2000 erläutert Krause die Installation und Konfiguration eines Webservers in Verbindung mit PHP4.

Des weiteren erhält der Leser eine komplette Einführung in PHP. Der Aufbau der Skripte, die Einbettung in HTML, sowie eine Erklärung zahlreicher Befehle und Funktionen finden sich im ersten Teil. Der Autor gibt eine detaillierte Einführung in PHP. Dazu zählt die Ausgabe von Daten im Browser, Kommentare im Quellcode, Zeichenkettenverarbeitung und das Fehler-Debugging. Anhand praktischer Beispiel wird die Formularverarbeitung, das Speichern von Cookies, sowie der Zugriff auf Dateisysteme erläutert.

Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit den Grundzügen der Datenbankprogrammierung. Neben der Installation von MySQL wird die Datenbanksprache SQL behandelt. Krause geht auf SELECT-Abfragen ein, aber auch auf die ODBC-Verwaltung.

Professionell programmiert wird im dritten Teil. Hier geht Krause ins Eingemachte. Zu den Themen zählen: Netzwerkprogrammierung, E-Mail-Programmierung, sowie die Verwendung der Beschreibungssprachen XML und WML.

Das Buch hält was der Titel verspricht. In der Tat befinden sich auf mehr als 1000 Seiten sowohl Grundlagen als auch Profiwissen. Besonders praktisch sind die Profilösungen von Krause. Aus der Praxis werden Programme vorgestellt, wie Shopsysteme und E-Mail-Anwendungen. Hier kann man sich einiges abgucken.

Titel: PHP4 – Grundlagen und Profiwissen
Autor: Jörg Krause
Verlag: Hanser Verlag
Seiten: 1160
ISBN: 3446215468

XML Professionell

Erstellt am: März 18th, 2008

Die Auszeichnungssprache XML dringt in alle Bereiche der Programmierung ein. XML gilt als Standard für eine offene, erweiterbare und selbsterklärende Sprache. Sie wird plattformunabhängig genutzt, um Daten auszutauschen. Shopsysteme können z. B. anhand des Warenkorbs eine XML-Datei generieren, welche später über ein Warenwirtschaftssystem eingelesen wird.

Eine Autorengruppe von 12 Autoren, darunter Didier Martin, Mark Birbeck, Stephen Mohr oder Richard Anderson, haben das Buch “XML Professionell” geschrieben. Es behandelt das gesamte Repertoire der Auszeichnungssprache. Keine Themen stehen im Vordergrund. Das Buch zeigt auf knapp 1000 Seiten XML mit allen Möglichkeiten und Funktionen.

Eine grundlegende Einführung klärt den Leser über die Merkmale und Entstehungsgeschichte XMLs auf. Anhand von Beispielanwendungen wird klar gemacht, für welche Einsatzgebiete XML geeignet ist. Einsteigergerecht wird die Syntax der Auszeichnungssprache erläutert Sämtliche Befehle (Tags) werden angesprochen, darunter das Start- und End-Tag, Behandlung von Leerstellen, Trennzeichen und Zeilenenden oder Kommentare. Das Kapitel eignet sich sehr gut zum Erlernen der Syntax.

Darüber hinaus werden die weiteren Möglichkeiten XMLs angesprochen. Hierzu zählen die Document Type Definition (DTD) oder die Datenmodellierung in XML. Letzteres erklärt, wie XML-Dokumente den Anforderungen der Zukunft standhalten. Es werden statistische und dynamische Modelle aufgeführt. Das Document Object Model (DOM) behandelt hierarchische Strukturen, ebenfalls ein wichtiger Grundstein XMLs. Bei Webbrowsern gehören Fenster, Dokumente oder die Browser-Historie zu diesen Objekte. Da jeder Browser unterschiedliche Objekte implementiert, wurde mit XML ein Standard für das DOM geschaffen. XML bietet aber durchaus mehr. Eine API-Schnittstelle existiert, um Ereignisse anzusteuern.

Wer bereits mit XML vertraut ist, wird ab dem neunten Kapitel Freude finden. Das Austauschen von XML-Dokumenten wird angegangen. Die Autoren lüften das Geheimnis zum Austausch von Daten mittels XSLT-Stylesheets oder DOM-Objekten. Zusätzlich wird die Verwendung von Datenbanken diskutiert. Eine Anleitungen zum Auslesen und Speichern von Datenbanken ist gegeben.

Weiterhin geht das Buch auf die Verbindung von Servern ein. Die Kommunikation von Servern, XML und E-Business, sogar das Wireless Application Protocoll (WAP) wird behandelt. Im letzteren Teil findet sich eine Einführung in WML, der „Wireless Markup Language“ wieder. Diese wird benötigt, um mobile Anwendungen zu erstellen.

Das Buch schließt mit vier Fallstudien ab. Anhand dieser Praxisanwendungen, wie z. B. eines Buch-Katalog-Informationsservice kann der Leser XML in der Praxis erleben.

Das Buch beschreibt sehr ausführlich die Möglichkeiten und Anwendungsgebiete XMLs. Die Autoren, allesamt Experten in ihrem Gebiet, bieten eine klare, praktische und kompetente Darstellung von XML. Der Inhalt ist komplett und wärmstens zu empfehlen.

Titel: XML Professionell
Autor: D. Martin, M. Birbeck, …
Verlag: MITP Verlag
Seiten: 957
ISBN: 3826606337

ASP-Programmierung mit ADO

Erstellt am: März 14th, 2008

Um dynamische Webseiten zu erstellen, benötigt man Scriptsprachen, beispielsweise ASP oder PHP. Oftmals stehen die Webseiten dann in Verbindung mit Datenbanken. Microsofts Active Server Pages (ASP) sind eine der am weitesten verbreiteten Technologien.

Um schnelle Datenbankabfragen zu gewährleisten, wird in diesem Zusammenhang auf ADO, den ActiveX Data Objects, zugegriffen. Allein diesem Thema widmet Jörg Kraus sein Buch „ASP-Programmierung mit ADO“. Auf knapp 500 Seiten erklärt Krause, die Struktur, die Syntax und den Datenzugriff mittels ADO. Anhand zahlreicher Beispiele wird der Leser in die Kunst der ASP-Programmierung eingewiesen.

Krause startet mit einem allgemeinen Ausblick auf das Buch, erläutert die Zielgruppe, sowie Struktur, Schreibweise und wichtige Symbole. Dann geht es ins Eingemachte. Die Grundlagen der ActiveX Data Object in der Version 2.6 werden unter die Lupe genommen. Krause spricht über den allgemeinen Aufbau. Dazu zählen Connection, RecordSet, Command, Field und Error. Aber auch die unterschiedlichen ADO-Objekte und Konstanten werden dargestellt. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit dem Aufbau von Datenverbindungen. ODBC, OLEDB oder Dateizugriffe sind schnell erstellt, zumindest nach diesen Anleitungen.

Von den Grundlagen geht es zum Detailwissen. „ADO 2.6 im Detail“ beschäftigt sich ausführlich mit Datenverbindungen, RecordSets, Eigenschaften und Fehlermeldungen. Jede Funktion (Connection, RecordSet, Record, Command, Field, Property, Stream, Error) enthält eine Einführung, eine Übersicht der Methoden, Eigenschaften und Kollektionen, sowie tiefergehende Erläuterungen. Beispiele in Form von Quelltext tragen dabei stark zum Verständnis bei. Weiterhin werden spezielle Techniken, wie „Data Shaping“ oder „Datenbankzeiger“, aber auch „XML“ beschrieben. Parallel zu ADO 2.6 handelt Krause noch ADOX (ADO Extensions für DDL and Security) und ADO MD (ADO Multidimensional Data) ab.

Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich eingehend mit „ADO.NET“, der Weiterentwicklung von ADO. ADO.NET ist insbesondere auf Datenübertragung per XML ausgelegt. Auch hier findet der Leser eine Einleitung vor, eine Übersicht der Grundlagen und „ADO.NET im Detail“. Zum Abschluss des Buches gibt es eine Komplettreferenz von ADO 2.6.

Wie gewohnt, von Jörg Krause, erhält man mit „ASP-Programmierung mit ADO“ ein exzellentes Fachbuch. Das Buch kann zugleich als Nachschlagewerk, als auch zum Einstieg in die ASP-Programmierung dienen.

Titel: ASP-Programmierung mit ADO
Autor: Jörg Krause
Verlag: Addison-Wesley
Seiten: 490
ISBN: 3827316553

Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff: