Haus des Buches eröffnet: Standort für das zentrale Medium der Kultur



Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Wirtschaftstöchter im Haus des Buches in Frankfurt am Main unter einem Dach / Matinee mit rund 200 Gästen / Mit dabei: Steffen Kopetzky und das Contrast Quartet

Ein Haus für die Zukunft der Bücher: Mit einer Matinee und rund 200 Gästen wurde heute das Haus des Buches in Frankfurt am Main eröffnet. Hier haben ab sofort die Unternehmen der Börsenvereinsgruppe – der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Ausstellungs- und Messe GmbH (Frankfurter Buchmesse) und die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH – ihren Sitz.

„Es ist ein Haus, in dem die Wege gefunden, koordiniert und zur Geltung gebracht werden müssen, auf denen der Buchhandel und das Buch ihre Aufgabe als zentrales Medium unserer Kultur – wenn auch auf neuen Wegen – erfüllen können, ein Haus, das der Entstehung geistigen Eigentums erfolgreich dient, seine Verbreitung wirksam betreibt und seine Zugänglichkeit in der Dialektik von Bewahren und Vergessen dauerhaft sichert“, sagte Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, bei der Eröffnung. Er wandte sich an Oberbürgermeisterin Petra Roth: „Der Börsenverein dankt Ihnen persönlich aufs Herzlichste für die umfassende und nachhaltige Unterstützung der Zukunftspläne des Börsenvereins durch die Stadt. Frankfurt am Main und die Buchbranche stehen seit langem in einer starken Verbindung – mit diesem Gebäudekomplex bestätigen wir das in vorzüglicher Weise.“

„Der heutige Tag ist ein klares Bekenntnis zu Frankfurt als Stadt der Buchmesse, des Deutschen Buchpreises, der Stadt Goethes, Börnes und Adornos – der Stadt mit einer einzigartigen geisteswissenschaftlichen Tradition. Frankfurt ist und bleibt die Stadt des Buches“, sagte Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main. „Hier wird das, was über Jahrhunderte Bestand hat, dem Puls der Gegenwart ausgesetzt und für die Zukunft neu verortet. Der Börsenverein ist der richtige Hausherr am richtigen Ort in der richtigen Stadt!“

„Das Haus des Buches ist ein Haus für die Zukunft der Bücher; ein Signal für das Buch in unserer Gesellschaft. Es spiegelt das Selbstverständnis der Buchbranche wider, indem es Altes mit Neuem verbindet, um Visionen erfolgreich zu verwirklichen“, sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. „Wir freuen uns, dass wir in der Frankfurter Kulturmeile, im Herzen der Stadt  angekommen sind“, so Skipis. „Mit dem Haus des Buches haben wir einen Ort der Begegnung, Literatur und Kultur für Frankfurt am Main und seine Bürgerinnen und Bürger geschaffen.“

Ein literarischer Gruß kam von dem Schriftsteller Steffen Kopetzky, der über die Tücken des Umzugs philosophierte und dies in eine Hommage auf Bücher münden ließ. „Aber im Ernst: die Buchbranche, zu der ich auch meinen Stand, den der literarischen Autoren zählen mag, wird ihrer digitalen Herausforderung begegnen, indem sie weiterhin und noch konsequenter gedruckte Individuen entstehen lässt, die uns nicht nur informieren oder unterhalten, sondern uns berühren. Denn ein gedrucktes Buch ist eben mehr als sein Inhalt, auch wenn es ohne Inhalt natürlich gar nicht wäre und sein könnte. Dass es ein eigenes Format hat, etwas wiegt, dass wir es herumschleppen müssen, dass es Platz benötigt, ist alles wahr – aber das ist auch der Grund, warum es uns so zu faszinieren und zu fesseln vermag“, so Kopetzky.

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