Die Welt als Buch Gerhard Mercator und der erste Weltatlas



Mercator AtlasEin wunderschönes und wundersames ausgestattetes Highlight für Die Bildung. Keine Frage, das gedruckte Wort bleibt nach wie vor in der rezeption wesentlich länger im Kopf kleben als das virtuelle aus dem PC: Allein aus diesem Grunde ist dieses sorgsam und sensibel ausgestattete Werk über die Welt ein Lesefreundliches Highlight für Jung und Alt:
Autor Thomas Horst hat eine wahre intellektuelle Fleißarbeit geleistet, mit diesem „Mercatoratlas“, der bereits 1595 in der 2Frühen Neuzeit“ in mehreren Lieferungen gedruckt wurde. Mercator kreierte nicht nur das Wort Atlas für eine systematische Sammlung von Karten, sondern auch die sogenannte Mercatorprojektion, die auch heuer noch verwendet wird. Der dezent designte  Bildband gibt eine Einführung in Leben und Werk des großen Kosmographen und präsentiert alle Kartenseiten der „Editio principissima“, die sich in der Staatsbibliothek Berlin befindet. Gerhard Mercators Geburtstag jährt sich 2012 zum fünfhundertsten Mal. Gerhard Mercator (1512 – 1594) galt als einer der bedeutendsten Denker  des 16. Jahrhunderts; er lebte und arbeitete über vierzig Jahre lang in Duisburg. Mercator verstand sich als Kosmograph und befasste sich mit weltumspannenden Forschungen: mit der Entstehung, der Form und Beschaffenheit der ganzen Erde, ja sogar des Alls. So ist zu verstehen, warum Mercator sich zeit seines Lebens der Herstellung von astronomischen Instrumenten, Karten und Globen sowie der praktischen Anwendbarkeit seiner Werke widmete. In Duisburg vollendete er die große Europakarte und entwickelte seine berühmte Weltkarte, die 1569 veröffentlicht wurde. Die dort angewandte Projektion ermöglichte zum ersten Mal in der Geschichte der Seefahrt eine exakte Kursbestimmung und setzte Maßstäbe bis in die Gegenwart. Seiner Weltbeschreibung gab er den Namen „Atlas“; seither wird weltweit ein zum Buch gebundenes Kartenwerk als „Atlas“ bezeichnet. Hintergrund: Der erste Weltatlas (mit Bedeutung) ist die Mapa Mondi (1375) aus Spanien. Insbesondere der  der Mittelmeerraum wird genauer fokussiert. Unglaublich, was Mercator kreierte, der aus Rupelmonde in Flandern stammende Mercator erlebte den Verkauf nicht mehr mit, denn kurz nach seinem Tode wurde der verlegt, als „kosmografische Betrachtungen über das Weltgebäude und die Gestalt desselben Die Kupferplatten wurden 1604 an den Betrieb des aus Flandern gebürtigen Jodocus (Josse) Hondius (1563-1612) zu Amsterdam veräußert, der das karthographische Werk Mercators 1606 mit 36 neuen Karten erweiterte. Davon erschienen bis 1636 neue, erweiterte, mehrsprachige Editionen. (Jean Lüdeke)

Verlag: F.A. Brockhaus / wissenmedia; Auflage: 1., Auflage (Februar 2012), Deutsch, Gebundene Auflage, (33,2 x 25,6 x 4,2 cm). Preis .68.00 Euro

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