Nicht ganz sauber!



Justyna Polanska ist nach Deutschland gekommen, um dort etwas mehr für ihr Leben zu erreichen. Seitdem hat sie, nun mittlerweile schon mehr als elf Jahre, als Putzfrau gearbeitet. Dabei hat sie schon einige Geschichten erlebt, die teilweise unvergesslich sind. Schon einmal hat sie Geschichten aufgeschrieben, die in dem Buch „Unter deutschen Betten“ veröffentlicht wurden. Jetzt hat sie das Buch „Nicht ganz sauber!“ geschrieben, dass durch den Verlag Knaur herausgegeben wurde.

Mit dem Buch knüpft sie praktisch an die Zeit an, als sie der erste Erfolg erreichte. Plötzlich ist sie gefragt und soll sogar in TV-Sendungen auftreten. Und dabei will sie doch sozusagen undercover leben. Schließlich kennt doch nur ihr Verlag ihre Identität. Doch ausgerechnet jetzt kommt eine Einladung aus Polen zu einer Sendung, bei der sie auftreten soll. Nun muss das ganz erst einmal arrangiert werden. Allerdings ist es auch ungewohnt, dass sie in der Zeitung steht. Es ist ihre Schwester, die ihr zwischenzeitlich die Zeitung vorbeibringt. Doch bevor es erst einmal zur Sendung geht, geht sie zwischendurch auch noch putzen.

Natürlich darf dabei auch der Einblick in die skurrilen Welten, der zweimal gewagt wird, nicht fehlen. Außerdem spricht die Autorin darüber, wie sie auf Zelluloid wirkt. Ebenso spricht sie über das Abenteuer mit dem Tiger, der einfach nicht zu bremsen ist und der Liebling seiner Besitzerin. Manch Staubsauger hat so schon viele wertvolle Dienste geleistet…

Justyna Polanska hat hier Geschichten aufgeschrieben, wie sie mitunter das Leben schreibt. Dabei sollte man nicht für möglich halten, mit welch kleinen Dingen soviel Staub aufgewirbelt werden kann. Genauso gut können es manchmal diese Situationen sein, die nicht nur Justyna für einen Moment aus dem Konzept bringen können. Diese Momente können wiederum so viele andere Dinge hervorbringen, wobei ganz viele andere Facetten des Lebens dabei plötzlich auftauchen können. Gezeigt werden dabei nicht nur die schwachen Seiten, sondern auch die guten Seiten der Menschen entdeckt.
Die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen, wobei sie gut geschrieben ist. Für manche dürfte es eventuell die Neugier auf das erste Buch wecken, wenn beispielsweise Kapitel wie „Nicht der Madame sagen“ erreicht werden. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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