Mein Leben als Superagent – von normalen Jungs und Agenten



Superagenten haben ein schönes Leben, so mag man jedenfalls annehmen. Schließlich leben Superagenten wie James Bond es gerade Jungen vor. Sie haben viel Erfolg und fast könnte man meinen, da sie von vielen bewundert werden. So wollen ihnen Jungen natürlich schnell nacheifern und müssen doch feststellen, dass auch der Job eines Superagenten nicht immer so einfach ist. Dies zeigt sich jetzt auch in der zweiten Auflage des Buches „Mein Leben als Superagent“.

Derek ist ein recht normaler Junge. Wie viele andere mag er auch nicht lesen. Sogar als Ungernleser wurde er von seiner Lehrerin schon bezeichnet. Nun will die Mutter von Derek ihn dazu bringen, dass er mit mehr Freude liest. Überhaupt soll er während der Ferien mehr lesen. Dabei will sie ihn sogar mit Schokokeksen ködern, wogegen Derek aber etwas hat und ihr mitteilt, dass der Preis gestiegen ist. Doch auch mit zwei Keksen lässt sich Derek nicht so einfach bestechen. Stattdessen will er sich viel mehr den Weg freikämpfen und sucht nach einem Stock. Allerdings findet er dabei auch ein paar Briefe, die sich einst seine Eltern geschrieben haben. Dabei stößt er auf eine Geschichte in einem Zeitungsausschnitt, die ihn neugierig macht. Zunächst erhält er aber von seiner Mom keine Auskunft.

Am nächsten Tag steht das Lesen, das er ja doch mag, wieder im Vordergrund. Jedoch geht es dabei um eine Leseliste für die Schule, so dass seine Begeisterung leicht wieder einschläft. Schon wenige Tage später wächst sein Interesse jedoch wieder, da er wieder auf den Zeitungsartikel stößt. Darin geht es um ein Mädchen, das einst Ertrunken ist. Langsam wird es interessant, so dass er überlegt, eine Zeitung deswegen anzuschreiben.

Geschrieben wurde das Buch von Janet Tashjian, einer amerikanischen Autorin, die sich mit Kinder- und Jugendbüchern einen Namen gemacht hat. Mit ihrem Abschluss im Fach kreatives Schreiben wurde dann erweitert, was mit dem Studium in Philosophie und Journalismus begonnen hatte. Im Rahmen ihrer Arbeit hatte Janet unter anderem schon einmal ein Buch geschrieben, dass sich mit Kindern beschäftigte, die geistig behindert sind. Es trägt den Titel „Tage mit Eddie oder Was ist schon normal?“. Für die Cartoons in dem Buch war Jake Tashjian verantwortlich. Gerade die Beschäftigung mit geistig Behinderten war für die Auszeichnung verantwortlich, die sie von der Kennedy-Stiftung erhalten hat.

Von den Herstellern wird das Buch für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren empfohlen. Und diese Empfehlung kann man nur weitergeben. Schließlich ist die Geschichte schon wegen der Schrift und auch der Zeichnungen sehr gut zu lesen. In der Regel sind die Zeichnungen an der Seite zu finden. Dabei werden beispielsweise verschiedene Stimmungen wieder gespiegelt, so wenn Derek sich etwas durch den Kopf gehen lässt. Doch das Buch macht auch deutlich, dass es für Kinder nicht immer ein einfaches Leben ist. Schließlich findet ja Derek diesen Zeitungsausschnitt, was dann auch für Abwechslung in der Geschichte sorgt. Dabei gibt es natürlich einige nachdenkliche Aspekte. Letztendlich ist aber Derek ein ganz normaler Junge mit den typischen Alltagsproblemen aus dem Leben eines Schülers. Und da macht es schon neugierig herauszufinden, wie Derek seinen Weg geht. Auch die Länge des Buches ist mit über 250 Seiten recht gut ausgefallen. Ordentlich wurde auch der Einband mit Cartoons versehen (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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