Buchtipp: Bob Willoughby, Audrey Hepburn. Photographs 1953–1966



Eine kleine, zarte Frau, die zu einer der größten Hollywood-Ikonen wurde. Nicht nur wegen ihres Parts in „Frühstück bei Tiffany“: Audrey Hepburn, die Schauspielerin mit den „schönsten Rehaugen der Geschichte Hollywoods“, wie sie betitelt wurde. Geboren am als Edda Kathleen van Heemstra am 4. Mai 1929 in Brüssel, gestorben am 20. Januar 1993 im schweizerischen Tolochenaz bei Lausanne Sie spielte in William Wylers „Ein Herz und eine Krone“ (1953) die englische Prinzessin Anne, die sich im Rom einen amerikanischen Journalisten verliebt. Die Filmromanze beschert ihr  einen Oscar für die beste Hauptdarstellerin. 1954 glänzte sie in Billy Wilders „Sabrina“. Die größten Erfolge jedoch zelebrierte die dunkelhaarige Schönheit mit dem dezenten Timbre in: „Funny Face“ an der Seite von Fred Astaire , “ Ariane – Liebe am Nachmittag,“ „Geschichte einer Nonne “ , „Denen man nicht vergibt“, Frühstück bei Tiffany,“, „Infam“, „Charade“ und „My Fair Lady“ bringen ihr nicht nur Welterfolg, sondern auch weitere Oscar-Nominierungen. Eine Frau mit Herz, Hirn („Ich frage mich oft, ob Männer und Frauen wirklich zueinander passen. Vielleicht sollten sie nur nebeneinander wohnen und sich ab und zu besuchen.“)

und Hingabe: „Menschen müssen, eher noch als Gegenstände, aufgebaut, aufgefrischt, aufgerichtet, aufgepeppt und aufgemöbelt werden; aufgeben aber darf man niemanden jemals“, sagte sie einmal. Grund genug für den berühmten Fotografen Bob Willoughby (der auch für Furore mit seinen kultigen Porträts von Marilyn Monroe, Elizabeth Taylor und Jane Fonda sorgte) diese Hepburn , ihr Charisma, ihre Würde und Sensitivität auf Fotos unsterblich festzuhalten. Ein wahre Augenweide, dieser Fotoband aus dem Kölner Taschenverlag, dessen hochpreisiges Pendant von lockeren 750 Euro schon vergriffen sind. Muß aber nicht sein, für knapp 50 € gibt es die „Normalversion“, unzählige markante Augenblicke, die mehr erzählen als ellenlange berichte und Beschreibungen. Über 13 Jahre hat Willoughby (1927 -2009), der von den großen Filmstudios eigens engagiert wurde, während der Dreharbeiten Aufnahmen zwecks Promotion zu erstellen, die fragile Grazie auf Fotopapier gebannt. Er erinnert sich: „Sie nahm meine Hand wie eine Prinzessin, und sie blendete mich mit diesem Lächeln, das Gott geschaffen hatte, um die Herzen sterblicher Männer schmelzen zu lassen.“ Was würde sie dageegen halten? Nichts anderes als ihr signifikantes Zitat: “Wenn Frauen unergründlich scheinen, dann liegt das an dem geringen Tiefgang der Männer.“ (Jean Lüdeke)

Audrey Hepburn Photographs 1953 -1966
Bob Willoughby. Audrey Hepburn
Hardcover, 280 Seiten, € 49,99

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