MANN KOCHT! Von Ludger Fischer



Kochen, backen und braten galt früher einmal als ein Bereich, in dem sich vorwiegend die Frauen bewegt haben. Heute hat sich das Bild doch geändert, da auch immer mehr Männer in der Küche stehen. Allerdings haben sich mit der Zeit auch gewisse Vorurteile, Halbwahrheiten oder auch Irrtümer eingeschlichen, was man über die Kerle am Herd sagt. Da war es doch einmal an der Zeit, dass man sich näher damit beschäftigt. Dies hat Dr. Ludger Fischer in dem Buch „Mann kocht!“ getan. Inzwischen ist das Buch beim Eichborn Verlag veröffentlicht worden.

Betrachtet wird in dem Buch zunächst, ob Männer von feministischen Filmtheoretikerinnen wirklich gut kochen können. Und dabei kommt es zu ganz interessanten Feststellungen, da es ja eine Vielzahl von Klischees gibt. Immer noch bestimmen ja zudem Rollenbilder das Denken. Dabei wird natürlich auch das Kochen für die Familie im Allgemeinen nachgedacht. Ein weiteres Thema stellt die These dar, dass echte Männer eben deftig essen. In diesem Zusammenhang erfolgt auch ein Ausflug in die Filmwelt. Aber lassen Männer auch wirklich das Fleisch verbrennen? Oder wie ist das noch mit dem Grill?

Neben dem Register befinden sich im Anhang die zahlreichen Anmerkungen. Praktischerweise kann man somit noch tiefer in die Materie beziehungsweise ins Geschehen eintauchen.

Inzwischen gehört der Eichborn Verlag zur Lübbe Gruppe, die für unzählige Veröffentlichungen verantwortlich ist. Für die Umschlaggestaltung war Rolf Hörner aus Bergisch Gladbach zuständig. Die Verantwortung für das Lektorat lag bei Frau Dr. Barbara Werner van Benthem in Stuttgart.

Der Autor, Dr. Ludger Fischer, hat sich gleich mehrfach einen Namen gemacht. Unter anderem arbeitet er als Alltagskoch. Außerdem ist er als Politikwissenschaftler und als Kunsthistoriker tätig. Eine seiner Aufgaben hat ihn auch als Politikberater nach Brüssel geführt. Veröffentlicht hat er bereits die Bücher „Kleines Lexikon der Küchenirrtümer“, „Noch mehr Küchenirrtümer“ sowie das Hörbuch zum Bestseller „Küchenirrtümer“.

Angenehm ist dabei, dass die Kapitel recht kurz sind. So werden viele Themen in dem Buch behandelt. Interessanterweise werden dabei auch Themen behandelt wie das Zuviel an Gerätschaften in der Küche. Dabei hat der Autor eine Erzählweise gewählt, die neugierig macht. Manchmal reizt er ein bisschen, was aber angenehm geschieht. Schließlich zählt hier der witzige Charakter ebenso so wie die Selbstironie. Beim Lesen macht es auch neugierig, dass es überhaupt soviel Klischees gibt. Erstaunlich wie unterschiedlich doch die Welten beim Kochen und Essen sein können.

Gestaltet wurde das Buch zudem recht handlich, wo dass es auch leicht in eine Tasche hineinpasst. So kann man es bequem auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn lesen oder während einer Bahnfahrt. Abwechslung ist auf jeden Fall garantiert. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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