„Brett für die Welt“ von Titus Dittmann



Das Skateboard hat eine Geschichte, die bis in die 60er Jahre zurückführt. Im Deutschen ist das Skateboard auch als Rollbrett bekannt. Fort bewegen sich die Skateboarder dadurch, indem sie sich mit einem Bein abstoßen. Mit den Jahren hat sich Skateboarden zu einer Sportart entwickelt. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Tricks beziehungsweise Kunststücke vorzuführen. Ganz besonders in den USA hat sich sogar eine professionelle Skateboardszene entwickelt.

Doch auch in Deutschland fand das Skateboard schnell eine Vielzahl von Freunden. Dazu gehört unter anderem auch Titus Dittmann, der bürgerlich als Titus Eberhard Dittmann bekannt ist. Der deutsche Unternehmer lebt in der westfälischen Stadt Münster, die auch als Fahrradstadt bekannt ist. Blickt man auf die deutsche Skateboard-Szene, so gilt Titus Dittmann als der Vater der Szene. Er leitet das Unternehmen „Titus GmbH, das heute Marktführer im europäischen Einzelhandel ist. Dabei präsentiert sein Unternehmen Skateboards sowie Streetwear. Zudem gilt er als der Mann, der das Skateboarden in Deutschland richtig bekannt gemacht hat.

Das Leben von Titus Dittmann ist auf ziemlich abwechslungsreich programmiert worden. Dies zeichnet sich allein schon bei seinen Tätigkeiten, die sich recht abwechslungsreich gestalteten. So war er unter anderem schon Entenschrauber in der Sahara oder Entrepreneur des Jahres. Dabei ist er gar nicht so einfach auf eine Rolle festzulegen. Jetzt ist das auch deutlich zu erkennen, wenn man sich die Biografie von Titus Dittmann anschaut. Erschienen ist die Biographie unter dem Titel „Brett für die Welt“.

In fünf Teilen schildert Titus Dittmann sein Leben, wobei er zunächst einen Blick auf Afghanistan wirft. Dort hatte er sich für mehrere Monate aufgehalten und im Rahmen eines Projektes mit anderen den afghanischen Kindern das Fahren des Skateboards beigebracht.

Als Eberhard begann sein Leben. Den Namen erhielt er erst etwas später durch seinen Bruder, wobei der Name dann bis heute geblieben ist. Er macht dann anschließend einen Ausflug in die Zeit, als seine Großmutter noch lebte. Diese bewies in einer eh schon stürmischen Zeit ihre Hilfsbereitschaft, als sie einer Familie im eigentlichen geplanten Geschäft eine Unterkunft anbot. Es hat sehr lange gedauert, bis es der Familie wieder besser ging, doch die Hilfsbereitschaft haben sie nie vergessen. Als später einmal der Fernseher der Großmutter kaputtging, wurde dieser nicht repariert. Stattdessen erhielt sie, der Sohn hatte sich inzwischen als Fernsehmechaniker selbständig gemacht, einen ganz neuen Fernseher. Und sie erhielt auch noch ein zweites Geschenk: nämlich die Auskunft, dass sie bei dem Sohn nie etwas zahlen brauchte.

Außerdem erzählt er die Geschichte, wie seine Mutter einmal seine Zukunft geplant hatte. Für sie schien es denkbar, dass er Akademiker werden würde. Daher sollte er auch das Abitur machen. Das aber erschien Titus viel zu lange, weil er so wie seine beiden Vorbilder werden wollte. Während sein Vater bereits Elektromeister war, begab sich sein Bruder auf den Weg dorthin. Und so kam es natürlich zu einer Diskussion in Bezug auf die Berufsplanung mit den Eltern, die vielen Erwachsenen nur allzu bekannt sein dürfte.

Später erzählt er dann aus der Anfangszeit mit den Skateboards, bei denen er gleich wusste, dass das die richtige Aufgabe für ihn ist. Dabei schildert er unter anderem das Feeling mit den Boards. Auch berichtet er davon, was er von den chinesischen Brettern hielt und wie er an die Weiterentwicklung gehen wollte. Zudem verweist er unter anderem auch darauf, dass einem Skateboarding etwas ganz wichtiges lehrt, was auch für das Leben insgesamt gilt.

Ja, er ist schon wirklich etwas Besonderes, der Titus Dittmann. Das zeigen unter anderem auch seine zahlreichen Bilder, die er beispielsweise aus Karokh und Kabul mitgebracht hat. Dabei begann sein Leben ziemlich normal und gradlinig. Allerdings ist das sympathische auch, dass er dabei zu seinen kleinen Schwächen steht. Zuhause ist er in der Stadt Münster, die eh schon großartige Leute hervorgebracht hat. Zielstrebigkeit prägt sein Leben, wobei er ein interessantes Lebensmotto besitzt. Er bekennt sich gern dazu, dass er Anstifter ist und dass er das schätzt, dass das nicht weggeht. Insofern macht es auch Spaß, dass Buch zu lesen, weil man zum schnellen Weiterlesen angestiftet wird. Schließlich möchte man einfach erfahren, wie es mit seiner Geschichte weiter gegangen ist. Zudem sind es die Geschichten wie mit dem Fernseher der Großmutter oder den afghanischen Kinder, die neugierig machen. (Marina Teuscher)

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