Bewusst anders – Erfahrungen eines Öko-Pioniers



Bekannt ist die Ökologie als ein Teilgebiet der Biologie. Erforscht werden dabei Beziehungen zwischen von Lebewesen untereinander sowie auch in Verbindung mit der Umwelt. Mitunter wird hierbei auch von der Bioökologie gesprochen. Damit sollen Unterschiede deutlich herausgestellt werden, da es noch den Bereich der Geoökologie gibt.

Im vergangenen Jahr begann unter den Menschen immer mehr das Umweltbewusstsein zu wachsen. War der Begriff bisher sehr eng im naturwissenschaftlichen Sinn gefasst, erfolgte nun eine Ausweitung des Begriffes. Nunmehr wird in Zusammenhang mit dem Begriff der Ökologie auch von Begriffen wie der Umwelt oder dem Umweltschutz gesprochen. Verwechslungen sind dabei nicht ausgeschlossen. Erkenntnisse aus der Ökologie werden heute auch auf Bereich wie die Gesellschaft übertragen. Schließlich gibt es immer mehr Versuche, Beschreibungen im Hinblick auf die Verhältnisse von Menschen und der Umwelt zu erschaffen.

So gab und gibt es auch immer mehr Menschen, die sich dem umweltbewussten Leben zugewandt haben. Es waren bei weitem nicht nur Hippies oder Yuppies, die plötzlich von heute auf morgen ausgestiegen sind. Auch ganz hohe Persönlichkeiten haben sich dem ökologischen und somit nachhaltigen Lebensstil zugewandt. Einer davon war Karl Ludwig Schweisfurth, der einstmals den Konzern „Herta“ geleitet hat. Es handelte sich dabei um den größten Konzern in Europa, der Fleisch verarbeitet hat. Das Motto des Konzerns lautete damals „wenn’s um Wurst geht. Das hatte aber auch zur Folge, dass Tiere in Massen gehalten wurden. Mit der Zeit wuchs dabei das Unbehagen, da auch Folgen für die Tiere absehbar waren. Daher stieg der Vater von Georg Schweisfurth aus der Form der Industrie aus.

In den 80er Jahren erfolgte stattdessen der Beginn der Beschäftigung mit der ökologischen Landwirtschaft. Allerdings war das ein Zeitpunkt, zudem sich mit diesem Thema noch nicht so viele beschäftigt hatten. Der ökologische Lebensstil war noch nicht so weit anerkannt. Doch die Familie Schweisfurth lies sich davon nicht abhalten. Neu gegründet wurden die Herrmanndorfer Landwerkstätten. Es sollte kein einfacher Weg werden, bis Karl Ludwig Schweisfurth auf einem guten Weg war. Doch auch sein Sohn hat einiges in Bezug auf die Ökologie erlebt. Genau davon berichtet er in diesem Buch.

Bereits in seinem Vorwort nimmt Georg Schweisfurth zu dem Stellung, was er in seinem Leben alles geleistet hat. Dann berichtet er aus seinem Leben, zudem die Begegnung mit Masanobu Fukuoka gehört. Es handelte sich bei ihm um einen Agrar-Revolutionär aus Japan. Dieser hatte das Buch „Der große Weg hat kein Tor“ geschrieben. Weltweit hat dieses Werk für Aufregung gesorgt, da er der Frage nach einem Leben im Einklang mit der Natur nachging. Zwar war es schwer, an den Mann heranzukommen. Eines Tages jedoch gelang es, so dass Georg Schweisfurth den Japaner befragen konnte. Das Thema war der Familienbetrieb mit der Landwirtschaft. Dazu antwortete der Japaner nur knapp, dass das falsche Landwirtschaft wäre. Eine Reihe von Gesprächen war die Folge, die Veränderungen mit sich brachten. Nun veränderte er sein Leben.

Zunächst allerdings berichtet er von seinem Leben und wie er im jugendlichen Alter begann, sich eine Existenz aufzubauen. Dazu gehört später, als er erwachsen ist, auch die Supermarktkette „Basic – Bio für alle“. Es folgen noch viele weitere Kapitel, wie beispielsweise über seine Arbeit für Greenpeace Deutschland oder in der Schweisfurth-Stiftung. Wichtig ist auch das Kapitel „Moderne Visionen vom naturnahen Leben“.

Sehr schön zeigt Georg Schweisfurth dabei allerdings auch auf, was andere durch ihr Handeln bewirken können. Spannend finde ich dabei auch die Tatsache, dass er auch zeigt, was man doch alles anstellen kann. Dafür sind doch auch Portale wie Xing ein schönes Beispiel. So wie viele bei Xing ist er auch strukturiert zu Werke gegangen und hat sich Schritt für Schritt das alles ausgebaut. Gut unterstützt wird seine Geschichte auch durch die verschiedenen Bilder, die die unterschiedlichsten Motive besitzen. Abgeschlossen wird das Buch mit der Vita von Georg Schweisfurth. Und da ist nachdrücklich noch einmal aufgeführt, welchen Tätigkeiten er heute alles nachgeht. Sein Weg dorthin war nicht einfach, doch hat er sich gelohnt. Schon deshalb ist das Buch sehr empfehlenswert, da man es gut auch als Inspiration für sich selbst ansehen kann. (Marina Teuscher)

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