Der Poet der kleinen Dinge



Aus der malerischen Region Bordeaux in Frankreich stammt die Autorin Marie-Sabine Roger. Sie schreibt in der Regel Romane und Kinderbücher. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, hat sie zunächst als Lehrerin gearbeitet. Inzwischen hat sie mehr als 50 Kinderbücher geschrieben, die zudem illustriert ausgearbeitet waren. Ferner hat sie ungefähr 30 Romane geschrieben. Darunter befand sich auch der Roman „Das Labyrinth der Wörter“, der im Jahr 2010 verfilmt wurde. Jetzt ist mit dem Buch „Der Poet der kleinen Dinge“ ein neues Werk erschienen.

Alex ist Weltenbummlerin und viel unterwegs. Länger als sechs Monate bindet sie sich eh nicht an einen Ort. Jetzt hat es sie in einen Ort in den Norden von Frankreich verschlagen. Dort möchte sie auch wieder nicht lange bleiben. Jedoch ist sie sich noch nicht einmal so sehr darüber im klaren, was sie wirklich in diese Stadt geführt hat. Sie mietet sich dort bei Bertrand ein und lernt auch dessen Familie kennen. Dazu gehört seine Ehefrau, die allerdings ein nicht so fröhlicher Mensch ist. Ja, sie ist sogar recht verbittert und findet demzufolge immer einen Haken an jeder Geschichte. Zudem gibt es auch noch den Bruder von Bertrand, Gerard. Dessen liebste Speise ist Popcorn. Außerdem mag Gerard Gedichte und zitiert diese gern. Das ist nun wiederum etwas, das Marlene auch nicht gefällt. Sie findet, er sollte sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen. Allerdings gefällt Alex das Wesen von Gerard, auch wenn er manchmal undeutlich spricht. Daher beschäftigt sie sich intensiver mit und spannt dazu auch ein paar Freunde ein.

Veröffentlicht wurde das Buch im Deutschen Taschenbuch Verlag. Dabei erfolgte die Übersetzung der französischen Originalausgabe von Claudia Kalscheuer. Der Titel des Originals lautet: Vivement l’avenir“.

Herausgekommen ist eine Geschichte, die die Herzen wärmt. Die Autorin schildert dabei auch Empfindungen, die einem im Leben des Öfteren begegnen. Dabei stellt sie vor allem die Unterschiedlichkeit der Charaktere schön heraus. Und sie zeigt ein paar Menschen, die trotz dieser Unterschiedlichkeiten sehr sympathisch wirken. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Ich-Perspektive, was der Geschichte noch einmal eine intensivere Perspektive verleiht. Sie ist etwas zum Wohlfühlen und kann beispielsweise auch dem Weg nach der Arbeit ein wenig zum Träumen einladen. So ein modernes Märchen tut doch gerade in der heutigen stressigen Zeit einfach gut. (Marina Teuscher)

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