Buchkultur und mehr: Wie sich der neue Buchhandel positioniert

Totgesagt von den einen, als Retter der Buchkultur gefeiert von den anderen – der Buchhandel in Deutschland positioniert sich neu. Angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler Vertriebsformen und -wege stehen Buchhändlerinnen und Buchhändler vor der Aufgabe, die Geschäftsstrategie zu überdenken. Mit unterschiedlichen Konzepten setzen Buchhandlungen den Algorithmen intelligenter Suchmaschinen Alternativen entgegen. Zurückhaltend mancherorts, mutig und selbstbewusst andernorts definiert sich der Buchhandel neu (Download: Zitate von Buchhandels- und Verlags-Managern). Aufbruch in eine neue Ära? Welche Rolle spielen Buchhandlungen in Zukunft? Wie kann sich der Buchhandel neu erfinden, ohne sich selbst untreu zu werden?

Der Börsenverein greift diese Fragen auf und diskutiert sie auf der Frankfurter Buchmesse mit Vertretern der Buchbranche. Unter dem Titel „Die Buchhandlung – Auslaufmodell mit großer Zukunft?“ setzen sich am Buchmesse-Donnerstag Rudolf Frankl (Geschäftsleitung Marketing & Vertrieb, dtv), John Cohen (Inhaber Buchhandlung cohen + dobernigg, Hamburg), Stefan Möller (Texter, Rezensent und Vielleser) und Kathrin Passig (Journalistin und Schriftstellerin) mit der Bedeutung des Buchhandels heute und in der Zukunft auseinander. Die Teilnehmer beleuchten, wie das Buch künftig zum Leser kommt, welche Rolle Buchhandlungen dabei spielen und wie es um das Verhältnis zwischen Buchhandlungen und Verlagen bestellt ist. Die Moderation hat Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton.

Podiumsdiskussion

Die Buchhandlung – Auslaufmodell mit großer Zukunft?
Moderation: Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Donnerstag, 10.10.2013, 10-11 Uhr,
Bühne Forum Börsenverein, Halle 4.0, D106