Aktualisierte Neuauflage von „Kosmos Wildtierkunde“ jetzt mit Tierstimmen-CD – Unentbehrlich für Jäger und Naturliebhaber



Kosmos WildtierkundeDas bewährte Lehrbuch „Kosmos Wildtierkunde“ ist in einer erweiterten und aktualisierten Neuausgabe erschienen. Es umfasst den gesamten Prüfungsstoff zum Jagdschein in diesem wichtigen Fach. Auch für ausgebildete Jäger ist das reich bebilderte Buch ein unentbehrliches Nachschlagewerk als Begleiter im Revier. 138 heimische Arten werden in 220 brillanten Farbfotos vorgestellt. Dazu gibt es die wichtigsten Trittsiegel, Fährten, Spuren, Geläufe (Spur des Federwildes), außerdem Losung (Kotspuren), Flugbilder, Gewölle (herausgewürgte unverdauliche Nahrungsreste bei Vögeln) und neu ergänzte Eiertafeln. Außerdem werden wichtige Geschlechts- und Altersbestimmungsmerkmale, Zahnformeln, Fortpflanzungszeit, Laute, Fressfeinde, Parasiten, Jagdbarkeit (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Bejagungspraxis sowie Trophäen vorgestellt. Aber nicht nur Jagdscheinanwärter zur Prüfungsvorbereitung und Jäger kommen auf ihre Kosten mit diesem Buch. Alle Naturliebhaber, die mit offenen Augen durch unsere Wälder und Auen gehen und verstehen wollen, was sie sehen und hören, haben in diesem kompakten Buch einen idealen Naturführer, um Tiere zu erkennen und in Lebensweise und Verhalten zu verstehen. Das Besondere an der Neuauflage ist die beiliegende Tierstimmen-CD mit 97 Arten von Säugetieren und Vögeln.

Der Autor Ekkehard Ophoven ist diplomierter Forstwirt, passionierter Jäger sowie erfolgreicher Hundeführer und hat auch den Ratgeber „Bewegungsjagd auf Schalenwild“ veröffentlicht. Unter den Stichworten Biologie, Merkmale und Bejagung werden alle Arten vorgestellt, die sich grob in Haarwild/Säugetiere (etwa ein Drittel des Buches) und Federwild/Vögel einteilen lassen. Zunächst werden die vorwiegend Pflanzen fressenden Wild- und Tierarten vom Schalenwild und dem Allesfresser Schwarzwild über die Hasenartigen bis zu den Nagetieren beschrieben. Wegen ihres verwertbaren Wildbrets werden diese Arten traditionell als Haarnutzwild bezeichnet. Zum Schalenwild gehören Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Elchwild, Muffelwild, Gamswild, Steinwild und das Wisent, außerdem das Wildschwein als Schwarzwild. Zum Haarwild gehören außerdem die Hasenartigen (Feldhase, Wildkaninchen), Nagetiere (Biber, Bisam) und Raubwild (Wolf, Fuchs, Dachs, Marder, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Braunbär, Waschbär, Seehund). Besonders die Hasen sind ein Sorgenkind der Jäger, weil ihre Bestände durch viele Fressfeinde seit langem rückläufig sind. Beim Rehwild sind Baumschäden durch Verbiss, Fegen (Scheuern) oder Schlagen mit dem Geweih zu beachten. Neben den ökologischen und ideellen Werten schafft die Jagd in Deutschland auch wirtschaftlichen Nutzen. Der Gesamtwert des verzehrfähigen Wildbrets und der Bälge (Felle) oder Schwarten (Häute) von Fuchs, Dachs und Marder beträgt um die 200 Millionen Euro im Jahr.

Zum Federwild gehören alle Vogelarten, die dem Jagdgesetz unterliegen. Viele Bestände sind so stark dezimiert, dass sie keine Jagdzeit mehr haben. So zählt das Auer- und Birkwild schon lange zu den geschonten Arten, außerdem gibt es Tiere, die dem Naturschutzrecht unterliegen. Wegen ihrer Bedeutung werden auch nicht zum Wild gehörende Vögel ausführlich vorgestellt, was den Nichtjägern und Naturbeobachtern zugute kommt. Zum Federwild zählen die Hühnervögel (Beispiele sind Feldhuhn, Fasan), Gänsevögel (Gänse, Enten, Schwäne, Haubentaucher, Kormoran), Wat- und Möwenvögel, Taubenvögel, Schreitvögel (Reiher), Kranichvögel, Greifvögel (Habichtartige, Falken), Eulen (Uhu, Steinkauz) und Sperlingsvögel (Raben, Elster). Zu den besonderen Verlierern einer überwiegend ökonomischen Landnutzung zählen die Hühnervögel, deren Besätze bei uns dramatisch zurückgegangen sind. Auch die vermehrt auftretenden Fressfeinde wie Fuchs, Dachs oder Greifvögel machen Rebhühnern und Fasanen das Leben schwer. Hier ist die Jägerschaft aufgerufen, sich für den Schutz und Erhalt bedrohter Federwildarten zu engagieren. Zu den Siegern unter den Wildvögeln zählen in letzter Zeit die Wasservögel, besonders die Wildgänse und Wildenten. Selbst in den Großstädten kann man die zahmen Vögel an fließenden Gewässern und Teichen sehen. Im Wattenmeer an der Nordsee sind die einst scheuen Gänse mittlerweile so heimisch geworden, dass sie erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Flächen verursachen. Hier sind die Hege- und Pflegemaßnahmen der Jägerschaft gefragt. Um jedoch die Zusammenhänge der Bestandsregulierung verstehen zu können, müssen zunächst alle wichtigen Arten mit ihren Eigenschaften, Gewohnheiten, Lebensweisen und natürlichen Feinden bekannt sein. Die Vermittlung dieses Wissens gelingt Ekkehard Ophoven mit der „Kosmos Wildtierkunde“ auf kurzweilige und anschauliche Weise. Der Ratgeber eignet sich gleichsam zum Lernen, Nachschlagen wie zum Schmökern. Wer noch tiefer in einzelne Kapitel einsteigen möchte, bekommt am Ende im Serviceteil weiterführende Literatur angeboten. (Johannes Kösegi)

Ekkehard Ophoven: Kosmos Wildtierkunde; Kosmos Verlag, Stuttgart; 167 Seiten; ISBN 978-3-440-13738-3; 19,99 Euro

 

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