Schräg verliebt: Skurrile Liebesgeschichten mit Happy End



„Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ sang schon Connie Francis in den 1960er Jahren, und daran hat sich bis heute auch nicht geändert. Und rund um das Thema „Liebe“, berichtet die Bestsellerautorin Cynthia Ceilán in ihrem neuen Buch „Schräg verliebt: Skurrile Liebesgeschichten mit Happy End“.

Wer die New-Yorker-Autorin schon durch ihre Bücher „Dumm gelaufen: 600 Missgeschicke mit Todesfolge“ oder „Feierabend: Neue Missgeschicke mit Todesfolge“ kennt, weiß dass er hier keinen Roman oder Erzählung präsentiert bekommt, sondern ein Sammelsurium an ungewöhnlichen, skurrilen und komischen Minigeschichten.

Während es in ihren ersten beiden Büchern um außergewöhnliche Todesfolgen ging, geht es nun um die „Liebe“, allerdings in all ihren kuriosen Facetten. Gleich im ersten Kapitel, „Seltsame Bettgenossen“, berichte sie z.B. von den „siamesischen Zwillingen“ Chang und Eng, die trotz ihrer „engen Bindung“ jeweils die Frau für Leben fanden und heirateten. Jeder der Brüder hatte ein eigenes Haus, indem jeweils die Gattin wohnte. Chang und Eng wechselten dann alle drei Tage ihre Wohn- und Schlafstätte, sodass jeder ein paar Tage in seinem eigenen Haus und mit seiner Frau Zeit verbringen konnte. Und zu einer richtigen Familie gehören natürlich auch Kinder. Chang zeugte 10 und Eng 12. Dabei sollte man bedenken, dass Chang und Eng bei ihren Intimitäten immer zu Dritt waren. Schon kurios.

Apropos „heiraten“: Im Bundesstaat Montana, im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika, leben Sarah Knapton und Kyle Kirkland, die man zum „Ja-sagen“ für 50 US-Dollar buchen bzw. mieten kann. Dort ist es nämlich möglich, dass zwei Stellvertreter für das Hochzeitspaar einspringen können, wenn das „echte“ Paar es nicht rechtzeitig zum Standesamt schafft. In Frankreich ist es sogar möglich, dass ein Mann oder eine Frau den längst verstorbenen Partner heiraten kann, wenn der lebende Part alle erforderlichen Papiere vorlegt, womit bewiesen werden kann, dass der oder die Verstorbene ernsthafte Heiratsabsichten hatte. So wird man in einem Atemzug von der Ehefrau gleich zur Witwe.

Cynthia Ceilán verschlägt es in Sachen Liebe auch ins Tierreich, und das nach Deutschland, genauer gesagt, nach Münster zum Aasee, wo ein Schwan namens Petra sich Hals über Kopf in ein riesiges Tretboot verliebte, dass das Aussehen eines Schwanes hatte. Die Beziehung von Petra und dem Tretboot dauerte insgesamt etwa zwei Jahre, bis sie sich wirklich mit einem echten Schwan anfreundete.

Mit diesen und ähnlichen interessanten wie kurzweiligen Geschichten kann sich der Leser durch 12 Kapitle, auf 256 Seiten verteilt, die Zeit amüsant, überrascht oder manchmal auch bizarr vertreiben. Daumen nach oben für Cynthia Ceiláns neuem Buch. (Bernd Hellweg)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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