Wer erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2014? Öffentliche Ausschreibung startet



Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft auf, Kandidaten für den Friedenspreis zu nennen, der am 12. Oktober 2014 in der Frankfurter Paulskirche verliehen wird. Gesucht wird eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedanken beigetragen hat“, so das Statut der Stiftung Friedenspreis. Vorschläge kann jeder einreichen, jährlich beteiligen sich mehrere hundert Bürger an dem Verfahren.

„Ein so bedeutender Preis wie der Friedenspreis muss aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Deshalb kann auch jeder einen begründeten Vorschlag machen, der vom Stiftungsrat dann diskutiert wird. Dieses ungewöhnliche Verfahren trägt dazu bei, dass die Auszeichnung weltweit ein so hohes Ansehen hat. Für den Stiftungsrat ist die jährliche Vorschlagsliste wie ein Seismograph. Sie hilft, gesellschaftliche Strömungen wahrzunehmen und zu erkennen, welche Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler und welche mit ihnen verbundenen Themen den Menschen wichtig sind“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Der Stiftungsrat des Friedenspreises nimmt im April seine Beratungen über die diesjährige Vergabe auf und wählt anschließend aus den eingegangenen Vorschlägen den Preisträger. Der unabhängigen Jury, die sich in der Mehrzahl aus Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, gehören an: Stephan Detjen (Deutschlandradio), Prof. Ulrich Khuon (Deutsches Theater Berlin), Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Peter von Matt (Germanist), Matthias Ulmer (Vorsitzender des Verleger-Ausschusses), Thomas Wrensch (Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses) und Heinrich Riethmüller, der als Vorsteher des Börsenvereins zugleich der Vorsitzende des Stiftungsrates des Friedenspreises ist.

Vorschläge für Kandidaten nimmt der Stiftungsrat bis zum 1. März 2014 entgegen; Selbstvorschläge sind nicht zugelassen. Die Vorschläge sollten schriftlich begründet sein, unter Angabe von Leistungen und Veröffentlichungen, die den Vorgeschlagenen als Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausweisen.

Weitere Informationen zur Kandidatensuche sowie ein Online-Formular gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/470553/

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