Live: Die Länderspiele meines Lebens von Béla Réthy



Eines der wohl schönsten Hobbys aller Zeiten dürfte der Fußball sein. Kaum eine Sportart schafft es so viele Menschen zu begeistern. Wer richtiger Fußball-Fan ist, lässt es sich nicht nehmen, auch einmal mit seinem Verein über die Amateur-Plätze durch die Stadt zu ziehen. Doch es gibt noch wesentlich mehr Ligen. Ganz vorn dabei ist natürlich die erste Bundesliga des DFL. Diese Klasse zeichnet sich durch viele hervorragende Spieler aus. In all den Jahrzehnten hat es da echte Größen gegeben, die nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben. Hier sind einige Namen, die bis heute unvergessen sind:

Fritz Walter
Uwe Seeler
Rüdiger Abramczik
Klaus Fischer
Klaus Allofs
Karl-Heinz Förster
Erich Beer
Walter Junghans
Michael Zorc
Helmut und Erwin Kremers
Gerd Müller

Die Liste lässt sich natürlich international noch weiter fortsetzen:

Pele
Toni Polster
Ruuid Guillet
Zidane
Baggio
Niko Kovac
Kjetil Rekdal
Claudio Pizarro

Natürlich sind diese Listen noch lange nicht vollständig. Viele Spieler haben dabei etwas gemeinsam. Sie wurden von den jeweiligen Trainern für Länderspiele nominiert. Dort haben sie ihren jeweiligen Ländern großartige Dienste erwiesen. Man denke dabei allein nur an den Tag im Sommer 1974, als Gerd Müller der deutschen Nationalmannschaft auf heimischem Boden mit seinem Tor den zweiten Weltmeistertitel im Fußball schenkte. Dieses Spiel wurde viele andere Länderspiele im Fernsehen übertragen. Die Stimmung aus den Stadien bringen die Kommentatoren live vor Ort in den Fernseher, damit Millionen von Zuschauen im Wohnzimmern oder auch bei Public-Viewing-Abenden richtig mitfiebern können. Zu ihnen gehört heute auch Bela Rethy, der jetzt in seinem Buch „Live – Die Länderspiele meines Lebens“ über seine Zeit als Kommentator spricht.

Einblick im Allgemeinen
Von seiner Arbeit spricht Bela Rethy so, dass er den großartigsten Job der Welt hat. Während seiner Arbeit hat er auch schon so einige Highlights erlebt. Unvergessen ist beispielsweise das Golden Goal von Oliver Bierhoff. Nur wenige dürften auch das WM-Finale im Jahr 2002 vergessen haben, in welchem es zu einem Patzer von King Kahn gekommen ist. Legendär war außerdem auch das Endspiel in der Champions-League, bei dem Dortmund auf die Bayern traf. Es gibt einen Mann der stets dabei ist, wenn Geschichte im Fußball geschrieben wird. Dabei handelt es sich um Bela Rethy. Hunderte von Spielen hat er inzwischen kommentiert und hat dabei schon die ganze Welt gesehen. Zudem hat er dabei einen Einblick in die Welt des Fußballs gewonnen, die sich neben dem schönsten Ereignis der Welt zeigt. Und dazu gehört nicht nur die Vorbereitung 30 Minuten vor Beginn des Fußball-Spiels.

Einblick in die nähere Geschichte
Zunächst eröffnet Bela Rethy seine Geschichte mit einem Prolog. Er verweist darauf, wie schwierig es doch als Kommentator manchmal ist, die Gelassenheit zu bewahren. Nicht ganz gelungen ist ihm dies in einem Fußballspiel bei der Weltmeisterschaft 1998. Allerdings erklärt er auch, dass er eine hohe Erwartungshaltung an den Spieler hatte, der von seinem Trainer als Zauberkünstler gewürdigt worden ist. Zudem erzählt auch davon, wie er sich gefühlt hat, als er mit seiner Kritik über das Ziel „hinausgeschossen“ war. Dann beginnt er von sich zu erzählen, dass er zum Beispiel eine Sprache spricht, obwohl er nie in dem Land gelebt hat. Zu erfahren sind natürlich auch genauere Einzelheiten davon, dass er einst elf Jahre in Brasilien gelebt hat. Etwas später erzählt er davon, wie er mit seiner Laufbahn als Kommentator begonnen hat. Hat die Saison begonnen, so ist er fast an jedem Sonnabend seit den 80er Jahren in einem Stadion zu finden. Schon bald bekam er dann Aufträge, wie Reportagen über die Teams von Marokko fertig zu stellen. Unter anderem kommt es ferner zu Berichten wie zum 90-Minuten-Finale. Außerdem sind weitere Beiträge in dem Buch zu finden, wie beispielsweise von Tochter Laura Rethy, Jürgen Klopp und Reiner Calmund.

Mehr zum Autor beziehungsweise Kommentator
Geboren wurde Bela Rethy als Kind ungarischer Eltern in Wien. Zunächst lebte die Familie dann in Brasilien, um später nach Deutschland überzusiedeln. Mit seiner Arbeit als Redakteur hat Bela Rethy im Jahr 1987 begonnen. Es vergingen vier weitere Jahre, bis er dann zum ersten Mal ein Fußball im Fernsehen kommentieren durfte. Durch seine Arbeit hat er inzwischen aus schon drei Auszeichnungen mit dem Herbert-Award erhalten. Es handelt sich dabei um einen Preis, der für verschiedene Kategorien im Sport-Journalismus vergeben wird.

Fußballspiele bieten im Allgemeinen einen großen Ansatz für Diskussionen an. Schließlich sind es 90 Minuten, über die die Zuschauer nur allzu gern sprechen, besonders wenn es natürlich um Länderspiele geht. Ganz unverzichtbar sind natürlich die Kommentatoren, die manchmal sogar auch Anlass zur Diskussion bieten. Allerdings sitzen diese im Gegensatz zu den Fernsehzuschauern im Stadion live vor Ort. Sie erleben zudem eine Welt, die sich nicht nur um das Spiel dreht, sondern um noch viel mehr. Mit diesem Buch gibt es nun erfreulicherweise einen intensiven Einblick in die Welt rund um die Länderspiele, der mit interessanten Beiträgen von einigen Freunden des Autors abgerundet werden. Zudem ist es ja auch ein Rückblick auf vergangene wichtige Länderspiele, der doch auch einmal wieder sehr interessant ist. Schließlich dürfte es viele geben, die sich an so manche Highlights in der Geschichte des Fußballs besonders in den letzten 20 Jahren erinnern. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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