Halbmondnacht



Der mystische Charakter ist doch sehr vielfältig ausgeprägt. Das zeigt sich allein schon ein Blick auf die verschiedenen Wesen, zu denen auch der Werwolf gehört. Dabei zeigt sich jedoch das Phänomen, dass der Komplex der Wertiere sehr viel breiter ausgedehnt ist. Zu finden sind diese Wesen auch in der Mythologie und in der Religion. Bei der Bezeichnung des Begriffes Werwolf geht es jedoch darum, dass die mythologische Vorstellung von etwas existiert. Vor allem geht es in diesem Fall um die vorhandene Fähigkeit, dass sich ein Mensch in einen Werwolf verwandeln kann. Besonders häufig besitzen Männer diese Gabe, dass sie sich in einen Werwolf verwandeln können. Zu oft stand diese Thematik auch schon im Mittelpunkt von Filmen. In dem Roman „Halbmondnacht“, bei dem es sich um den zweiten Teil einer Trilogie handelt, steht mit Jessica McClain eine Frau mit Hang zur Verwandlung zur Werwölfin im Mittelpunkt der Geschichte.

Einblick in die erste Geschichte
Bei dem ersten Teil der Trilogie handelt es sich um den Roman Vollmondfieber. Es ist die Zeit, in der Jessica zum ersten Mal mit dem Thema „Werwolf“ in Berührung kommt. Gleichzeitig bekommt sie es in dieser Geschichte auch zum ersten Mal mit einer Prophezeiung zu tun.

Die allgemeine Beschreibung
Eine Besonderheit umgibt Jessica McClain. Auf der Welt ist sie die einzige Werwölfin. Allein dieser Tatbestand ist schon kompliziert genug. Doch da gibt es auch noch andere Gerüchte, die etwas Unruhe in die Zeit bringen. Es handelt sich dabei um eine Prophezeiung, die schon viele Jahrhunderte alt ist. Jessie könnte es sein, die zur Herrscherin auserkoren sein könnte und somit alle übernatürlichen Wesen unter sich hätte. Dies steigert bei einigen nicht unbedingt ihren Beliebtheitsgrad. So sind auch die Dämonen nicht gerade sonderlich begeistert…

Ein tieferer Blick in die Geschichte
Jessie verspürt Wut und ist ziemlich sauer. Da hält doch gerade jemand ein Messer an ihre Kehle. Ihr wird entgegnet, dass sie doch ruhig sein solle. Natürlich versucht Jessica zu erfragen, was denn der Angreifer für ein Problem hat. So richtig direkt wird ihr das allerdings nicht vermittelt. Da denkt sie sich, dass sie den Angreifer doch mal entwaffnen wird. Gesagt, getan und das einzige, was sie in diesem Moment bedauert ist die Tatsache, dass ihr Wagen eine Delle haben wird. Sie wußte aber auch, dass der kleine Kobold sie nicht in Not bringen würde. Sie wollte noch viel weitergehen und Antworten von ihm haben. Da dies am Anfang für sie nicht leicht gemacht wird, muss sie sich ihn noch einmal vornehmen und ihm ein paar kleien „Dellen“ verpassen. Als sie dann endlich eine Antwort bekommt ist Jessie doch etwas überrascht. Der kleine Kobold beziehungsweise Dämon hat in ihrer Nähe Gerüche wahrgenommen. Und sie könne diejenige sein, der diese einzigartige Bedeutung zu kommt…

Mehr zur Autorin
Geboren wurde Amanda Carlson in Minnesota. Sie war noch auf der Highschool, als sie dem Schreiben mehr Aufmerksamkeit widmete. Dort fing sie mit dem Schreiben von Geschichten an. Das war jedoch noch nicht so stark ausgeprägt. Dann wurde einige Jahre später ihr zweites Kind geboren. Danach entschloss sie sich, weitere Geschichten zu schreiben. Es kam zum Besuch von einigen Schreibkursen und zur intensiveren Beschäftigung mit der Literaturszene. Durch die Romane von Kresley Cole entdeckte Amanda ihre Liebe zum Genre Fantasy. Als sie diese Romane gelesen hatte, entschied sie sich dafür, dass ihr erster Roman vom Thema her im Urban Genre angesiedelt sein sollte. So wurde zunächst „Vollmondfieber“ veröffentlicht, in dem sich Jessica zum ersten Mal in einen Werwolf verwandelt.

Es ist Geschichte, die viel in sich birgt. Schon auf den ersten Seiten ist eine gelungene Mischung festzustellen. Auf der einen Seite sind da natürlich die Gefahren, die deutlich spürbar sind, wie zum Beispiel am Anfang mit dem Messer oder den Moment, als sie sich einer ganz besonderen Verantwortung beugen muss. Schließlich wird sie sich wohl den Geschöpfen der Unterwelt stellen müssen und in einen Kampf antreten muss. Das ganze wird ganz geschickt mit witzigen Kommentaren „gewürzt“, so dass es Freude macht, den zweiten Teil dieser Trilogie zu lesen. Ein wenig ist es schade, das für Neueinsteiger nicht so ein kleiner Rückblick auf den vorangegangen Teil gemacht wurde. Insgesamt ist allerdings eine sehr schöne Geschichte entstanden, die recht abwechslungsreich gestaltet ist. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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