Apocalypsis III



Es war Papst Alexander VII., der im Vatikan in den Jahren 1655 bis 1667 an der Macht war. Somit war er auch häufig auf dem Petersplatz zu finden, der vor dem Petersdom liegt. Während dieser Zeit wurde der Petersplatz in den Jahren 1656 bis 1667 angelegt. Gesprochen wird in Italien dann auch von der Piazza San Pietro. Zuständig für die Ausführung der Arbeiten war Gian Lorenz Bernini. Bei dem Petersplatz handelt es sich um einen Teil des Geländes, der zur Vatikanstadt gehört. Durch die Kolonaden wird zwischen Italien und Vatikanstadt die Staatsgrenze gebildet. Der Platz insgesamt hat eine Geschichte, die bis in die Antike zurückführt. Jedes Mal, wenn eine neue Papstwahl ansteht, ist der Platz stets gut besetzt. Oft genug schon stand der Platz im Mittelpunkt von Filmen und von Büchern, wie beispielsweise auch bei Apocalypsis I und II. Jetzt ist Apocalypsis III als Buch erschienen.

Allgemeiner Einblick in die Geschichte
Es bestand kein Zweifel darüber, dass dies das Ende war. Sie hatte sich also erfüllt – die Prophezeiung, die einst von Malachias verkündet worden war. Das Ende des Papsttums war gekommen – somit also auch das Ende, das für die römisch-katholische Kirche vorher gesagt worden war. Damit würde allerdings noch ein ganz anderes Ende bevorstehen – nämlich sei das Christentum vom Ende bedroht. Somit würde also nichts mehr so sein wie vorher, so dass sogar die ganze Weltordnung in Bedrängnis geraten würde. Es war ein dunkler Tag, an das alles so deutlich hervortrat. Mit jedem Zischen wurde die Gewissheit immer größer, dass nichts mehr so sein würde, wie es mal war.

Genauerer Einblick in die Geschichte
Das Unheil spielt sich vor den Augen der Welt ab. Auch auf einer Monitorwand war alles mitzubeobachten, so auch, dass Edward Kelly zusammenbrach. Während die Tochter von Franz Laurenz nicht mehr zusehen konnte und die Augen durch ihre Hände verschloss, schaute Franz Laurenz weiter auf das Geschehen. Nachdem es Kelly nicht mehr gab, legte Papst Petrus II. auf dem Altar sein Tatwerkzeug ab. Als Franz Laurenz dieses beobachtete, wurde ihm zum ersten Mal ganz anders. Doch er sah auch dem Geschehen weiter zu und konnte festzustellen, wie zunächst einmal alles geschockt reagiert hat. Dem folgte die zweite Welle der Veränderung des Geschehens, nämlich das nun Bestürzung und Panik unter den Menschen ausbrach. Getroffen wurden Chorknaben davon ebenso wie Diakonen und Ministranten. Auch tausende von Gläubigern wurden von dieser Panik ergriffen, als sie das Geschehen live auf dem Petersplatz verfolgten. Selbst der italienische Kommentator war von dem Geschehen völlig fassungslos und konnte seine Stimme nicht mehr kontrollieren. Unterdessen konnten zwei Schweizer Gardisten den Papst in ihre Gewalt bringen. Dieses Geschehen verfolgte Franz Laurenz auch mit, da er sich in diesem Moment in der Kommandozentrale befand. Hinter ihm befanden sich so einige Menschen, die alle nicht wußten, was sie überhaupt sagen sollten. Dann befahl Laurenz, dass auf Fernsehsender umgeschaltet werden sollte. Dort waren überall die gleichen Bilder zu sehen. Da erhielt Laurenz, gerade als er sich um andere Dinge kümmern wollte, einen Anruf aus Israel. Geklärt werden soll dabei, ob die Partnerschaft zum Erhalt der Religion auch aufgrund des Geschehens noch weiter bestehen bleiben soll…

Mehr zum Autor
Der deutsche Schriftsteller Mario Giordano wurde in München geboren. An der Universität Düsseldorf studierte er Philosophie und Psychologie. Inzwischen wird seine Arbeit von mehreren Aufgabenbereichen bestimmt. Unter anderem schreibt er Kurzgeschichten und Drehbücher. Doch auch Romane beziehungsweise mehrteilige Reihen stehen ganz oben auf der Liste seiner Arbeiten. Dazu gehört unter anderem auch sein Roman „Black Box“, den er im Jahr 1999 geschrieben hat. Dieser basiert auf einer wahren Begebenheit, bei der es sich um das so genannte Stanford-Prison-Experiment handelt. Dieser Roman wurde inzwischen verfilmt und mehrfach mit Auszeichnungen bedacht. Allerdings ist die Liste seiner Werke noch viel umfangreicher, wie der nachfolgende kurze Einblick zeigt, unter denen sich auch Kinderbücher befinden:

Ein Huhn ein Eig und viel Geschrei
Der aus dem Docks
Die wilde Charlotte
Apocalypsis I
Apocalypsis II
Schimanski – Das Geheimnis des Golem (Drehbuch)

Kurzkritik eines Kollegen
Eine Kurzkritik erhielt das Buch von Sebastian Fitzek. Dieser meinte nämlich, dass das Werk teuflisch gut wäre – eben von einem Profi.

Gut, ich kenne die ersten beiden Teile jetzt nicht und kann daher nicht beurteilen, inwieweit der Spannungsfaktor vom Autor gehalten wird. Respekt, allerdings merkt man schon nach den ersten Seiten, dass es gleich heftig zugeht. Schon der Auftakt der Szenerie auf dem Petersplatz wird sehr spektakulär vermittelt. Dabei kann man sich als Leser auch gut die Emotionen vorstellen, die die Menschen gerade empfinden. Vor allem aber ist bei diesem Thriller auch wieder zu spüren, dass man ihn schon nach den ersten Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen will. Und die Spannung hält auch in den folgenden Kapiteln ein recht gleich großes Niveau. Dazu erhält man zusätzlich ein recht gutes Bild von den jeweiligen Protagonisten. Die gesamte Thematik mit der Anlage rund um den Petersplatz und den Religionen ist insgesamt recht spannend und trägt dazu bei, dass man doch einmal öfter gern zu einem solch gelungenen Thriller greift. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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