Ich wage, also bin ich



Jenke von Wilmsdorff ist bekannt, weil er stets mit ungewöhnlichen Sachen auf sich aufmerksam macht. Zunächst einmal arbeitet er als Journalist, als Autor und als Schauspieler. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei „Extra – das RTL-Magazin zu. Für diese Sendung steht Jenke von Wilmsdorf seit dem Jahr 2001 vor der Kamera. Zum einen sind es dabei besonders mutige Reportagen, in denen er oft zu sehen ist. Zu sehen ist er dabei auch in besonders ungewöhnlichen Rollen. Auch lernt er Orte kennen, die als besonders gefährlich bekannt sind. Dabei ist er vor allem immer mitten drin im Geschehen. Eine erste Nominierung für einen Preis gab es mittlerweile auch schon. Im Jahr 2012 wurde er für den International Emmy nominiert. Es war seine Reise nach Lampedusa, die mit nordafrikanischen Flüchtlingen zusammenbrachte. Seinen Bekanntheitsgrad hat er zusätzlich durch die Fernsehsendungen „Jenke – Ich bleibe über Nacht“ und „Das Jenke-Experiment“ erheblich erhöht. Nun hat er sich dem Leben als Experiment gewidmet und daraus die Geschichte „Wer wagt gewinnt“ geschrieben, die nunmehr in der ersten Auflage erschienen ist.

Die Betrachtung im allgemeinen
Jenke von Wilmsdorff ist als Extremreporter bekannt. So war er schon in der weltweit gefährlichsten Stadt unterwegs. Er hat sich auch schon von Afrika in Richtung Lampedusa übersetzen lassen. Dies geschah mit einem Flüchtlingskahn. Entscheidend ist dabei vor allem eine Tatsache: Beherrschen lässt er sich von seinen Ängsten dabei nicht. Bewiesen hat er dies auch schon einige Male, wie an seinen bekannten Experimenten deutlich wird. Stets stellt er sich dabei Herausforderungen, in denen ein hohes geistiges und körperliches Risiko gegeben ist. Es gab allerdings auch einmal andere Zeiten, die vom ganzen Gegenteil bestimmt waren. Schließlich hat der Journalist damit Bekanntschaft gemacht, dass es eingrenzende und ausbremsende Ängste gibt. Diese können letztendlich verhindern, das im Leben neues beginnt. Somit können diese auch verantwortlich sein, das es unmöglich wird, das Veränderungen eintreten. Natürlich wollte Jenke dies stoppen und hat auch die Muster der Ängste durchschaut, nachdem er sich ihnen gestellt hat. Heute ist nichts mehr von diesen Ängsten zu spüren. In diesem Buch beschäftigt er sich zum einen mit den negativen Gedanken und was dahinter stecken kann. Andererseits beschreibt er in dem Buch auch, dass die Umwandlung solcher Ängste in positive Kräfte möglich ist. Das ist auch gut zu wissen, da das Wissen um das Beherrschen der Ängste von Bedeutung ist. Klappt dieses, können einfach alle Türen geöffnet werden, wirklich alle Türen.

Ein tieferer Einblick in die Thematik
Geschrieben hat der Autor das Buch für seinen Sohn. In einem Vorwort gibt er zunächst Erklärungen zur These „Wer wagt gewinnt“ ab. Er äußert sich auch noch dazu, dass er die Hürden kennt, die es zu überwinden gilt. Doch noch immer gilt der Spruch: Der Weg ist das Ziel. So beginnt er in seinem ersten Kapitel davon zu erzählen, dass er sich auf dem Weg zu einem Extrem-Aussteiger befindet. Dieser lebt heute im australischen Regenwald. Von ihm erzählt man sich, dass er sehr glücklich sein soll. Daher geht er auch näher auf das Thema „Aussteigen“ ein. Schließlich dürften wohl schon so einige Leute es in Erwägung gezogen haben, einfach auszusteigen. Manche machen es mit kleinen Ambitionen und andere eher dann doch im großen Stil, wie jener Extrem-Aussteiger. Dessen Kinder kamen im Regenwald zur Welt. Längst haben auch schon die Kinder sich an dieses Leben gewöhnt, auch wenn sie das ganz andere Leben kennen. In einem offenen Brief ist auch mehr von der Mutter von Jenke von Wilmsdorf zu lesen. Etwas später führen ihn seine Abenteuer nach Sizilien und zu Jonas, einem Mann mit einer ganz besonderen Erkrankung.

Das Leben ist ein Experiment. Man muss mitunter unglaublich viel wagen, damit es so wird, wie man es sich wünscht. Sehr anschaulich beschreibt der Autor, wie er es geschafft hat, sein Leben zu verändern. Es waren nicht immer einfache Wege, die gegangen werden musste. Doch war es in Ordnung, diese Wege zu gehen, weil sie ihn von seinen Ängsten befreit haben. Es ist schlicht und ergreifend so, dass er sein eigenes Rezept gefunden hat zu leben, ohne dass ihn irgendetwas einengt. Und das ist ohne Zweifel eine wichtige Botschaft. Schließlich kann jeder seine eigenen Wege gehen. Dazu bedarf es nur eines ersten Schrittes.

Fazit I
Dieses Buch scheint mir allerdings auch noch aus einer anderen Richtung besonders interessant zu sein. Schließlich trifft man nur allzu oft im Leben auf so genannte „Energieräuber“. Es sind Menschen, denen man vielleicht gar nicht oder nur wenige Male persönlich im realen Leben begegnet ist und bei denen man dankbar ist, wenn man ihnen nicht wieder begegnet. Nur verstehen diese die Botschaften nicht, die man ihnen sendet. Sie sind deshalb so schwierig, da sie nicht davor zurückschrecken, das ganze Leben durcheinander zu bringen. Daher ist es auch wichtig, Kräfte wie positive Energien zu aktivieren und zu sammeln, damit den äußeren Energieräubern im Leben weiterhin gestärkt gegenüber treten kann. Irgendwann schenkt man diesen Energieräubern keine Beachtung mehr und kann unbeschwert leben. Und auch bei ungewollten Kontakten wie Maßnahmen kann einem dann mit all der Kraft und der Stärke in einen in diesem Fall das Glück zu Hilfe kommen, wenn man jeden Tag darum betet, ein Wunder möge geschehen, damit man aus dieser Maßnahme erlöst wird. Dann tritt das Wunder auch wirklich ein und sei es auch mal in Form eines kaputten Knöchels oder einer aus dem Takt geratenen Wirbelsäule. Insofern leistet das Buch aus vielerlei Richtung eine wertvolle Hilfestellung, wenn man diese Veränderungen in seinem Leben wirklich durchführen möchte. Denn es lohnt sich immer, etwas zu wagen, auch wenn die Wege anderen manchmal sonderbar vorkommen mögen. Letztendlich sind es ja die Wege, die man selber gehen möchte und die einem am Herzen liegen. Abgerundet wird das Buch, durch einige der wichtigsten Zitate, die im Laufe der Jahrhunderte aufgeschrieben worden sind. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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