Auferstanden von Richard Doetsch



Der Staatsanwalt stellt bei Gericht den obersten Vertreter der Anklage dar. Dies verdeutlicht, dass der Staatsanwalt einer ungeheuren Verantwortung ausgesetzt ist. Sind Staatsanwalte verbeamtet, so sind sie auf der Grundlage von § 146 Gerichtsverfassungsgesetz weisungsgebunden. Bei der Staatsanwaltschaft des Landes sind über einem Staatsanwalt der Staatsanwalt als ein Gruppenleiter zu finden. In der Rangordnung über dem Staatsanwalt befinden sich außerdem der Oberstaatsanwalt. Das ist schon eine beträchtliche Karriere, die Jack Keeler aus dem Roman „Auferstanden“ auch gern machen würde. Doch das Leben hat ganz andere Pläne mit ihm.

Allgemeiner Einblick in die Geschichte

Jack Keeler ist Staatsanwalt in New York. Eines Tages steht er allerdings vor einem riesigen Problem. Er wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Lauter Wunden sind an seinem Körper zu sehen. Dann wagt er einen Blick in die Zeitung, was ihn endgültig durcheinander bringt. Schließlich seien seine Frau Mia und er laut dem Bericht bei einem Umfall ums Leben gekommen. Allerdings erhält er plötzlich einen Anruf. Damit erhält er die Mitteilung über die Entführung von Mia. Nur ist der Mann, der dies getan haben soll, nicht mehr am Leben. Es kommt zu einer Lösegeldforderung in Form von Beweisen, die in einem Mordfall existieren. Seine Frau will Jack natürlich retten. Allerdings bleibt ihm nur wenig Zeit dazu. Nun beginnt die fieberhafte Jagd, die zum einen Jack’s Erinnerungen  zurückbringen soll. Doch auch der Mann, den es nach einer Hinrichtung nicht mehr geben kann, muss gefunden werden.

Der tiefere Einblick in die Geschichte

Zunächst werden einige Zitate berühmter Leute präsentiert. Dazu gehört das Zitat von Appius Claudius: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Die Geschichte beginnt mit einem Blick auf einen Freitag um 6.00 Uhr. Der Tagesanbruch hatte vor 30 Minuten begonnen. Langsam erwacht die Welt und der Tag kann beginnen. Ebenso langsam erhob sich die Sonne hinter dem Haus und unterstrich die Ausstrahlung des frisch gemähten Grases. Dort steht ein Haus im Volonialstil mit einer bescheidenen Bauweise. Auch in das Fenster strahlte die Sonne langsam hinein. Da betrat ein großer schlanker Mann die Küche, dessen Ausstrahlung Räume erstrahlen lies. An seiner Seite befand sich ein Berner Sennenhund. Wenn Jack Keeler mit ihm unterwegs war, kam er schnell mit Menschen ins Gespräch. Dies lag vor allem am ungewöhnlichen Namen des Hundes, der Fruck lautete. Selber gönnte er sich, der er Kaffee nicht mochte, eine Cola. Zwischenzeitlich sah er sich in der Küche um. Da gab es noch einiges zu erledigen. Auch sollte er den Abfall rausbringen. Ein bisschen entwickelte sich daraus ein schlechtes Gewissen. Da die Zeitung noch nicht an diesem Sommermorgen im Haus, holte er sich diese und legte sie noch ungelesen in der Küche auf den Tisch. Dann ging er zur Garagentür, öffnete diese und erblickte Mia’s Wagen. Das konnte letzten Endes nur bedeuten, dass der Tank von Mia’s Wagen schon wieder fast leer war und sie mit seinem Wagen unterwegs war. Im Gegensatz zu ihm war Mia sowieso ein Morgenmensch und erledigte oft schon Unzähliges wie die Mädchen zum Bus zu bringen und mehr. Häufig genug ging er jedoch um diese Zeit erst ins Bett. Schließlich bekam Jack am späten Abend noch einen weiteren Energieschub und fand für vieles eine Lösung. Nach einer zweiten Dose Cola ging er nach oben ins Zimmer der Mädchen, wo alles besonders ordentlich aussah. Später ging er ins Badezimmer, um sich die Zähne zu putzen. Doch als er in den Spiegel blickte, war er irritiert. Er hatte über dem rechten Auge eine Wunde, die mit Schorf überzogen war. Stechende Schmerzen waren zu spüren, als er die Wunde berührte. Das schwierige an der Situation war, dass er sich nicht erinnern konnte, wie er zu der Wunde kam. Während dieser Zeit fiel sein Blick auf sein linkes Handgelenk. Es handelte sich jedoch nicht um eine Wunde, wobei er zunächst versuchte, diese zu säubern. Doch es blieb bei seinem Empfinden – er hatte nun ein Tattoo am Handgelenk, von dem Mia wohl nicht begeistert sein würde. Nun wurde er mißtrauisch und begann mit weiteren Nachforschungen. Er wollte sogar Mia anrufen. An ihrem Handy sprang jedoch nur die Mailbox an. Als er dabei in der Küche ankam, blickte er auf die Zeitung  und sah die Schlagzeile: Bezirksstaatsanwalt Jack Keeler aus New York tot!

Nun kommt Frank Archer ins Spiel, der sich mittlerweile im Ruhestand befand. So ganz zu Recht kam er mit diesem neuen Leben noch nicht. Und doch musste das Leben weitergehen. Dann allerdings sah er seine Frau mit der Zeitung am Tisch sitzen. Sie hatte verweinte Augen, weshalb er bereits Trauer in sich spürte. Es musste sich um jemand handeln, den er gut kannte. Als er die Schlagzeile las, wurde die Trauer tatsächlich noch tiefer. Doch da vibrierte plötzlich sein Handy und er konnte nicht glauben, wer ihn gerade anrief.

Mehr zum Autor

Als Inhaber einer Immobilienfirma hat sich Richard Doetsch einen Namen gemacht. Zudem geht er seinen Aktivitäten als Extremsportler nach. Er springt mit Fallschirmen und Gummibändern von Hochhäusern, Brücken und Klippen. Lässt er es gemütlich angehen, widmet er sich dem Spielen von Klavier und Gitarre. Verheiratet ist er seit mehr als 20 Jahren mit seiner Jugendliebe, mit der er drei Kinder hat. „Auferstanden“ ist sein zweiter Stand  Alone. Seiner erster sehr erfolgreicher Thriller dieser Art war die „13. Stunde“.

Weitere Titel des Autors

Die 13. Stunde

Der dunkle Pfad Gottes

Die Quelle der Seelen

Der Dieb der Finsternis

Die Legende der Dunkelheit

Fazit

Bei dem Buch gewinnt man mit der Zeit den Eindruck, das die Geschichte auf einem ganz bestimmten Weg ausgehen wird. Und doch ist das so ganz anders als man es sich vorstellt. Überhaupt hat die Geschichte einige Facetten zu bieten, die hin und wieder für etwas Verunsicherung beim Leser sorgen. Allerdings ist die Geschichte an vielen Stellen sehr flüssig geschrieben, so dass sie sich gut lesen lässt. Dabei ist es zudem möglich, sich das Geschehen bildlich vorzustellen. Angenehm liest sich diese Szenerie besonders am  Anfang, als Jack Keeler in die Geschichte eingeführt wird. Es gibt allerdings auch die Momente, bei denen sich eine leichte Gänsehaut entwickelt, wenn die jeweilige Szenerie geschildert wird. Mag es vielleicht auch nicht der hochwertigste Thriller sein, so versteht es Richard Doetsch die Leser recht geschickt mit einigen mysteriösen Szenen in den Bann dieser Geschichte zu ziehen. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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