Der Totenzeichner



Serienmörder scheinen immer Konjunktur zu haben, ob im Kino á la „Das Schweigen der Lämmer“, im Fernsehen mit „Dexter“ oder natürlich in unzähligen Romanen. Das Unheimliche, welches von einem Serienkiller ausgeht, ist es wohl, was dem Zuschauer oder auch dem Leser auf eine gewisse Art und Weise fasziniert. Je grausamer der Mörder ist, desto sensationeller kann die Geschichte sein, was die Entwicklung der Faszination fördert.

Nervenkitzel pur rund um die Morde eines Serienkillers verspricht der neue Roman von Veit Etzold „Der Totenzeichner“. Damit legt er, nach „Final Cut“, „Seelenangst“ und „Todeswächter“, den vierten Band mit seiner Hauptprotagonistin, der Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, vor.

Dieses Mal muss sich Clara Vidalis und ihr Ermittler-Team mit einem brutalen Serienkiller rumschlagen. Dieser Killer geht unvorstellbar brutal vor. So hat er seinem ersten Opfer das Herz bei lebendigem Leib herausgetrennt und mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt. Der Hauptkommissarin bleibt nicht viel Zeit die Zeichen zu analysieren, denn schon wird eine zweite Leiche gefunden. Dem Pathologen von Weinstein kommen die Details bekannt vor. Vor 10 Jahren trieb in den USA ein Serienkiller sein Unwesen, indem er ebenfalls seinen Opfern den Brustkorb öffnete und das Herz herausschnitt. Auch die Schriftzeichen waren an diesen Leichen zu finden. Ist der Mörder nun in der deutschen Hauptstadt tätig? Clara und ihr Team erhoffen sich Hilfe bei dem Ermittler des „Totenzeichner“-Falls. Vielleicht können sie gemeinsam dem brutalen Killer das Handwerk legen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Fazit: Mit „Totenzeichner“ legt Etzold einen rasant geschriebenen und einen sehr blutig-brutalen Thriller vor. Die Spannung hält sich fast durchgehend von der ersten bis zur letzten Seite, so das nicht nur Clara, sondern auch dem Leser, kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Was die Morde angeht, so sind diese sehr blutig und detailliert beschrieben, so dass Leser nicht mit schwachen Nerven bestückt sein sollten. Darum eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans mit starken Nerven. Übrigens, wer die vorherigen Bücher um Clara Vidalis nicht kennt, braucht sich vor dem Einstieg mit diesem Teil der Thriller-Reihe nicht scheuen, da es sich hier um eine eigenständige und in sich abgeschlossene Story handelt. (Bernd Hellweg)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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