Verdorbenes Blut von Geoffrey Girard



Beim Klonen geht es um die Erzeugung von einem oder mehreren genetisch identischen Lebewesen. Dabei ist die Gesamtheit einer genetisch identischen Nachkommenschaft entscheidend, die sich innerhalb von Zellen oder Organismen befinden. In diesem Fall wird vom Klon gesprochen. Für identische Kopien einer DNA gilt die Bezeichnung des Klonierens. Die DNA spielt auch in dieser Geschichte eine Rolle.

Die Einleitung im Allgemeinen

Im Mittelpunkt steht zunächst eine Einrichtung, in der gewalttätige Jugendliche zu Hause sind. Dort entfliehen sechs junge Männer. Daher ist es an der Zeit, Ex-Militär Shawn Castillo einzuschalten. Dieser soll sie finden und in das Heim zurückbringen. Allerdings weckt das Heim bald selber die Aufmerksamkeit von ihm. Das Projekt in Form der therapeutischen Einrichtung scheint doch eher fragwürdig zu sein. Bei den Ausreißern handelt es sich zudem um keine gewöhnlichen Jungen. Ihre Namen lauten beispielsweise Dennis Rader, Jeffrey Dahmer und Ted Bundy. Es handelt sich um genetische Kopien von Serientätern. Diese tragen das Böse in reiner Form in sich. Und sie befinden sich unter den Menschen.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Zunächst beginnt der Roman mit einer kurzen Geschichte des Klonens. Diese führt zurück in die Zeit um 1850. Zur damaligen Zeit begann der österreichische Mönch Gregor Mendel mit Züchtungsversuchen. Im gleichen Zeitraum arbeitete Charles Darwin an seinem Hauptwerk. Insbesondere ging es um die Klärung der Frage, wie die Vererbung von Merkmalen der Menschen auf deren Nachkommen erfolgt. Daran anschließend geht die Geschichte mit einem Prolog weiter. Darin geht es um einen Feldversuch. Zur Durchführung dessen kam es in einem Krieg, der als der längste in der amerikanischen

Geschichte gilt. Es handelt sich dabei um die Gelegenheit überhaupt, unter Einsatzbedingungen neue Projekte und Taktiken auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Zugrunde liegt dabei der oberste Grundsaz aus der militärischen Entwicklung: Es funktioniert nicht, was nicht erprobt ist. Allerdings wurde schon einiges erprobt. Mit Blick auf die wissenschaftliche Variante lag in dem Versuch nichts besonderes. Bei den beiden Hubschraubern handelte es sich um Black Hawks. Sie stammen von einer Luftlandeeinheit der US Army, die als Nachtjäger bekannt ist. Inzwischen sind die beiden Hawks dabei, über ein Dorf hinwegzujagen. Kaum jemand wohnte in dem Dorf. Es war davon auszugehen, dass das Dorf sich überwiegend in feindlicher Hand befand. Vor allem lag das Dorf in einer gewissen Abgeschiedenheit. Es sind nur noch wenige Famlien, die in dem Dorf leben. Dort war Tahir al Umari das Oberhaupt. Schon bald wird Tahir einer Prüfung mit gewaltsamen Charakter unterzogen, die ihn für immer verändern wird. Dann beginnt die Geschichte mit einem Jungen, der als Standardausführung bezeichnet wird. Er wäre ein im Supermarkt kaufbares Modell – sehr knabenhaft mit einem rundlichen Gesicht. Und doch hat Theodore schlimmes getan. Vielmehr war dies allerdings die Folge seiner DNA – dem Original. Castillo hatte versucht, Unterschiede herauszufinden. Dies war ihm bisher nicht gelungen. Ob dies den hinter ihm stehenden Wissenschaftlern gelingen würde, war ihm auch nicht klar.

Weitere Werke des Autors

Mein böses Blut

Mehr zum Autor

Zum einen handelt es sich bei Geoffrey Girard um einen preisgekrönten Autor. Außerdem besitzt er einen Namen als Herausgeber. In zahlreichen Anthologien und Magazinen sind seine Werke zu finden. Das Fundament dafür legte er bei einem Studium in Washington mit dem Schwerpunkt Literatur. Zur Durchführung des Studiums im Bereich Kreatives Schreiben kam es in Miami.

Fazit zum Buch

Im handlichen Format bietet das Buch einiges an Spannung, was teilweise auf extreme Weise geschildert wird. Da ist zum einen die Einleitung mit dem Inhalt zum Klonen und dem Prolog gut gelungen. Besonders im Prolog kommen erste spannende Sequenzen vor, die einen die Stärke der Dramatik im Buch erahnen lassen. Schließlich ist da dieser Kampf, den Tahir gewinnt und der doch alles in seinem Leben verändert. Dies alles kommt, weil er ein blutiges Messer in den Händen hielt. In Folge treten Schilderungen auf, die einen doch ein wenig stutzen lassen. Schließlich weiß man nur zu Gut Bescheid, dass die Wissenschaft ständig am Forschen ist. Zudem gab es bereits die ersten Klon-Geschichten. Darauf lassen sich ernsthafte Diskussionen aufbauen. Im Buch wird das ganze von einer anderen Seite thematisiert, die recht spannend gelungen ist. Der Kampf von Gut gegen Böse erlangt hier eine neue Dimension, die einen ganz und gar nicht kalt lässt. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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