Agatha Raisin und der Tote im Wasser



Bei der englischen Region Cotwolds ist oft die Rede vom Herz von England. Gekennzeichnet ist die Region von einem hügeligen Bild. Bezogen auf den Verlauf vom Südwesten in den Nordosten verläuft die Region über sechs Landschaften. Dazu gehören Warwickshire, Oxfordshire und Gloucestershire. In der Städte-Landschaft sind Namen wie Chedworth, Morefon-in-Marsh und Show-on-the-wold. Ferner befindet sich dort das Dorf Chipping Campden, dass mit seinem Kunsthandwerkszentrum bekannt wurde. Inmitten der Region lebt M.C. Beaton, zu deren Werken Romanreihe um Agatha Raisin mit dem jetzt vorliegenden Roman „Der Tote im Wasser“ gehört.

Der allgemeine Blick auf die Handlung

Die Cotswolds sind umgeben von der Frühlingsstimmung umgeben. Das Leben ist unter diesem Aspekt wunderschön. Allerdings gilt dies nicht für Agatha Raisin, die sich gerade fürchterlich langweilt. Seit sie ihren letzten Fall gelöst hat, ist bereits einige Zeit vergangen. Abwechslung bringt derzeit nur ein Streit, der das Leben im Nachbardorf beherrscht. Dort gibt es eine örtliche Trinkwasserquelle. Nun ist ein Mineralwasserhersteller bereit, viel Geld zu bezahlen, damit er sich an der Quelle bedienen kann. Das sorvgt für eine tiefe Spaltung aller Menschen, die bis in den Gemeinderat hinausführt. Eines Tages wird der Vorsitzende des Gemeinderates ermordet in der Quelle aufgefunden. Das weckt die Lebensgeister neu in Agatha. Endlich ist die kriminalistische Durststrecke zu Ende. Voller Eifer beginnt sie mit ihren Ermittlungen. Doch schon bald wird deutlich, dass der Täter wirklich mit allen Wassern gewaschen ist.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Im Moment ist das Leben für Agatha nicht einfach. Sie befindet sich zur Zeit in einer unglücklichen Phase. Außerdem langweilt sie sich extrem.Dabei könnte das Leben für sie in Ordnung sein. Schließlich ist Nachbar James Lacey wieder nach Carsely zurückgekehrt. Agatha beschäftigte die Situation sehr, war diese doch nicht einfach. Sie möchte festhalten, dass ihr das Verhalten von James nichts ausmacht, wenn er sich so kühl ihr gegenüber verhält. Allerdings ist das nicht so einfach. Immerhin fand bereits die Hochzeitszeremonie statt, als plötzlich ihr totgeglaubter Ehemann während der Hochzeit auftauchte. James konnte ihr das nicht wirklich verzeihen. Immerhin war gerade Frühling im Dorf, der der Region einen bunten Anstrich verlieh. Verantwortlich dafür ist die Kombination von Krokussen, Magnolien, Forsythien und Narzissen. Während dieser Blütezeit ist sie an einem Abend in Richtung Pfarrhaus unterwegs. Dort soll eine Versammlung vom Frauenverein stattfinden. Vom dortigen Klatsch erhoffte sie sich etwas Abwechslung in ihrem derzeitigen ihrer Meinung nach bescheidenen Leben. Doch so interessant ist der Klatsch nun wirklich nicht, den sie im Pfarrhaus hört. Momentan steht die Wasserquelle im Mittelpunkt die sich im Nachbardorf Ancombre befindet. Das weckt nicht ganz das Interesse von Agatha, auch wenn sie die Quelle kennt. Beim Besuch in der Region werden Einheimische und Besucher in das Mittelalter zurückgeführt. Dies trifft auch für den Bereich rund um die Quelle zu. Deren Spuren führen schließlich in das 18. Jahrhundert zurück. Es war Miss Jakes, die sich damit beschäftigte, das in ihrem Garten vorhandene Wasser zu einem kunstvollen Brunnen geleitet. Einst besaß das Wasser laut der Überlieferung eine hohe Heilungskraft. Mittlerweile erfolgt durch Wanderer an der Wasserstelle das Auffüllen von Wasserflaschen. Doch mitunter holten sich auch Privatmenschen etwas Wasser für ihren Tee. Dies hatte auch die Anacombe Water Company unlängst versucht. Allerdings ist das Unternehmen gescheitert.

Beim Gespräch unter Frauen war die Quelle erneut Thema. Eine der Frauen hielt fest, dass die Wassernutzung kaum stören kann, da ein LKW zum Wasserholen schließlich in den frühen Morgenstunden käme. Agatha hingegen empfand die Cotwolds schon als sehr kommerzialisiert. Somit gab es drei Gruppen, von denen eine Gruppe dafür waren, während eine andere Gruppe dagegen war. Und dann gab es noch die Gruppe, die sich bei dem Thema langweilte. Dazu gehörte auch Agatha, der in dieser Zeit irgendwie der rechte Antrieb fehlte.

Mehr zur Autorin

Die schottische Schriftstellerin Marion Chesney hat sich seit Jahren durch die unterschiedlichsten Krimireihen einen Namen gemacht. So schreibt sie als M. C. Baeton die Romane rund um Agatha Raisin. Insgesamt hat sie bis zum Jahr 2013 25 Romane um die ehemalige Agenturbesitzerin geschrieben.

Weitere Werke der Autorin

Agatha Raisin und der tote Richter

Agatha Raisin und der tote Tierarzt

Agatha Raisin und die tote Gärtnerin

Agatha Raisin und die Tote im Feld

Agatha Raisin und der tote Ehemann

Agatha Raisin und die tote Urlauberin

Allein die Tatsache, dass es bereits 25 Bücher gibt, die sich rund um die Welt von Agatha drehen. Das besitzt schon eine recht hohe Aussagekraft. Vor allem verbindet die Autorin moderne Themen mit dem gemütlichen Charme der englischen Zeit. Zum erweist es sich immer wieder als positiv, dass es in sich geschlossene Geschichten sind. Doch zum anderen ist es auch angenehm, dass das Privatleben von Agatha immer wieder fortgesetzt wird. Da spielt ihr Nachbar auch weiterhin eine Rolle, wobei er diesmal sogar allein ermitteln will und sich noch nicht einmal bei Agatha melden will. Allerdings will sie sich auch nicht bei ihm melden und lässt sich sogar auf einen anderen Mann ein. Insgesamt besitzt die Geschichte vielleicht zwar einige Schwächen, wenn man alle Bücher vorher gelesen hat, weil man in diesem Moment das Buch automatisch mit den vorherigen vergleicht. Doch ist der Reiz des Romans immer noch groß genug, um Lesern unterhaltsame Stunden zu schenken. Und wer bisher noch nichts von Agatha Raisin gelesen hat, findet einen relativ schnellen Einstieg in das Geschehen. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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