Deine dunkle Seele – Roman



Die Geschichte führt nach Malaysia, einem Staat in Südostasien. Zur Trennung der beiden Landesteile kommt es durch das Südchinesische Meer. Es handelt sich zum einen um die Malaiische Halbinsel im Westen sowie um Teile der im Osten liegenden Insel Borneo. Nach Malaysia mit seiner Hauptstadt Kuala Lumpur führt ebenfalls der hier vorliegende Roman.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat Anfang „Wenn das Paradies  zum Albtraum wird“ Zitat Ende

Geplant war ein echter Traumurlaub. Esther bucht ihre Ferien und geht mit einer Reisegruppe auf große Tour. Nun steht für die Reisegruppe ein Ausflug auf dem Plan. Das Ziel ist eine Insel im malayischen Meer. Plötzlich geschieht etwas, das niemand für möglich hält. Der Reiseleiter verschwindet spurlos. Dramatisch wirkt sich das vor allem dadurch aus, weil das einzige Boot ebenfalls verschwindet. Noch schlimmer wird die Situation dadurch, dass der Reiseleiter am nächsten Tag immer noch verschwunden ist. Damit schwindet alle Hoffnung darauf, dass der Reiseleiter zurückkehrt. Umso beängstigender ist die Erkenntnis, die sich langsam breit macht. Sie sind allein und sitzen auf einer einsamen Insel fest. Schlimm wird die Situation dadurch, dass              die Vorräte auf der einsamen Insel begrenzt sind. Daher versucht die Gruppe nun ihr Überleben zu sichern. Alledings nehmen die Spannungen zu. Langsam beschleicht Esther ein beunruhigender Verdacht, der einen der Mitreisenden betrifft. Möglicherweise hat dieser einen perfiden Plan, der sie alle betrifft.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Im Prolog beginnt es damit, dass dem sich auf den Rücken drehen das Öffnen der Augen folgt. Untergegangen ist die Welt über Nacht nicht. Über dem Meer geht die Sonne auf, während sich der Himmel mit einer Verfärbung in Rosa präsentiert. Die Augen einfach zu kneifen und wieder aufmachen hilft auch nicht. Zu groß ist der Wunsch, einfach im Schlafzimmer zu Hause aufzuwachen. Schließlich befindet sich dieses in Brighton. So schafft sie sich ihre eigenen Vorstellungen von der Atmosphäre, die sie umgibt. An die Realität  des Lebens auf der Insel mag sie nur bedingt glauben. Alles was sie ernsthaft probiert, um sich nach Hause zu versetzen, klappt nicht. Sie befindet sich immer noch an dem Ort, wo das Wasser sie und andere gefangen hält. An diesem Morgen ist es windstill, wobei das Meer ruhig ist.

Etwas später wird deutlich, dass es die zu Hause wartende Daisy ist, die sie davon abhält, einfach loszuschwimmen. Doch sie ist in dem Moment sicher, dass es aus der Gesamtsituation kein Entkommen gibt.

Mit dem ersten Kapitel fällt der Blick auf den Zeitraum vor vier Wochen. Um sieben Uhr öffnet der Wellness-Bereich vom Hotel. Gleich am Morgen findet sie sich in dem Bereich ein, da sie schwimmen möchte. In dem Moment befindet sie sich allein im Wellness-Bereich. Hinter dem Tresen ist jedoch ein Mann, der ihr ein weiches Handtuch reicht. Danach beschäftigt sich dieser wieder mit der Zeitung.

Eine edle Stimmung entsteht in dem Bad durch den dunklen Marmorboden. Faszinierende Holzfliesen kennzeichnen den Weg zum Schwimmbecken. Sie befindet sich in einem Wellnesshotel, das ein sehr luxuriöses Ambiente bietet. Eigentlich gehört sie gar nicht dorthin und doch möchte sie für immer dort bleiben. Inmitten der ruhigen Stimmung stellt sie fest, dass sie abgenommen hat. Da sie nun auch eine andere Haarfarbe trägt, hofft sie, das niemand bemerkt, welche Angst ihr die Stimmung macht. Eine Frau Ende dreißig, die allein in Asien unterwegs ist, gilt nicht als gewöhnliche Situation in der Region. Von sich selbst kann sie sagen, dass sie nicht wie jede Frau aussieht. Sie trinkt nicht und ist keine Frau, die aussieht wie aus der Mittelschicht, die vielleicht sogar dem Alkohol nachhängt. Weder stellt sie eine schlecht gekleidete Mutter dar, noch wirkt sie wie eine unzulängliche Ehefrau. Sicher ist sie sich, dass keine Schulsekretärin über sie die Nase rümpfen würde. Und so beschreitet sie in gut gelaunter Stimmung den Weg ins Schwimmbad. Insgesamt schwimmt sie 20 Bahnen und verweilt anschließend zehn Minuten im Dampfbad. Später setzt sie sich entspannt an den Frühstückstisch und genießt ihre Anwesenheit in dieser luxuriösen Wellnessoase. Im Hinblick auf das Verschwenden von Wasser- und Energiereserven beschleicht sie langsam ein schlechtes Gewissen. Und doch gefällt ihr die Zeit wunderbar. Auf dem Tisch vor ihr befindet sich ein aufgeschlagener Reiseführer. Zwischenzeitlich versucht sie in diesen Momenten eine neue Motivation für sich zu finden. Schließlich will sie zur Insel. Allerdings war sie sich ebenso darüber im Klaren, dass man keine Reise antreten sollte, nur um dem Ex-Mann etwas zu beweisen. Jedoch hat sie immer noch dessen These im Hinterkopf, nach der sie es noch nicht einmal schaffen würde, eine Messe im Vatikan zu organisieren. Sie muss mit der Stirnr8unzeln, als sie an das Leben mit ihrem Ex-Mann denkt. Außerdem fällt ihr wieder ein, warum sie sich ausgerechnet in Malaysia befindet. Auf einer Feier gab es eine Unterhaltung, die sie in die Region geführt hat.

Mehr zur Autorin

Emily Barr hat als Journalistin gearbeitet. Dabei schrieb sie für Zeitungen wie den Guardian und den Observer. Als Backpackerin lernte sie zahlreiche Länder kennen. Später ließ sie sich mit ihrem Mann und drei Kindern in Cornwall nieder. Dort widmete sie sich dem Schreiben von Romanen. Zahlreiche von ihr in England erschienene Bücher sind begeistert besprochen worden.

Weitere Werke der Autorin

Deine letzte Spur

Fazit

Es ist ein Buch, dass einige Überraschungen bereit hält. Dabei es um eine Geschichte ohne großes eigenes Zutun hineingeraten. In diesem Fall wird Esther durch eine Einladung nach Malaysia geführt. In Kontakt gerät sie auch mit einer Sekte, wobei deutlich wird, dass die Thematik sehr heikel ist. Schnell wird sie durch diese Sekte zu stark beeinflusst. Gut geschildert ist der Umstand, wie die Spannung auf der Insel immer mehr vergiftet wird. Doch wie  schon in der allgemeinen Einleitung geschildert, gibt es da noch ein Element, was der Geschichte eine völlig neue Wendung verleiht. Der Thriller bietet beim Lesen ein recht gehobenes Maß an Spannung und zeichnet sich durch eine flüssige Schreibweise aus. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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