Schwarze Brandung



Die Geschichte entführt die Leser nach Sylt, der größten nordfriesischen Insel. Besondere Aufmerksamkeit erregt die Insel mit den Orten Wenningstedt, Kampen und Westerland. Es handelt sich bei diesen Regionen um Orte, die stark vom Tourismus gekennzeichnet sind. Einen weiteren Höhepunkt bietet die Insel mit dem Strand, der eine Länge von etwa 40 Kilometern besitzt. Diese Kombination bietet eine ideale Kulisse für Geschichten wie für „Schwarze Brandung“.

Die Einleitung im Allgemeinen

Im Mittelpunkt steht die beliebteste Insel der Deutschen – Sylt. Es ist an diesem Morgen stürmisch. Und doch ist an diesem Tag alles anders. Eine junge Frau wird am Strand vor Westerland aufgefunden. Von diesem Fall hört Liv Lammers, die bei der Mordkommission in Flensburg arbeitet. Sie erstarrt förmlich für einen Moment. Schließlich hatte ihr 15-jähriger Neffe aus Sylt unlängst den Kontakt zu ihr gesucht. Er bat sie um Hilfe, weil er seine Freundin vermisst. Kann es sein, dass es sich bei der jungen Frau um Milena handelt? Allerdings stellt sich die Frage, wer überhaupt für so eine Tat in Frage käme. Liv hatte vor Jahren mit ihrer alten Heimat und ihrer Familie auf Sylt gebrochen. Nun wird ausgerechnet Liv mit der Klärung von diesem Fall beauftragt. Also wird sie nach langer Zeit Sylt wiedersehen. Was sie sieht, schockt sie allerdings. So gab es doch einige gravierende Veränderungen. Allerdings hätte  sie auch etwas anderes nicht erahnt. Hinter der ach so schillernden Urlaubsfassade tun sich grauenvolle Abgründe auf.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Es ist Ende April 2016. Am Strand von Westerland bläst der Wind nicht gerade harmlos. Dort ist eine junge Frau unterwegs, die ihre Highheels auszieht. Über eine SMS wird sie zum Strandkorb 313 gelotst. In diesem Moment ahnt sie noch nicht, dass ihr ein Alptraum bevorsteht.

Nur wenige Tage später richtet sich der Blick nach Flensburg, wo Liv arbeitet. Im Anschluss an die Arbeit bei der Polizei spielt sie nun auf dem elektrischen Schlagzeug, nach dem ein Fall erfolgreich abgeschlossen wurde. Das jetzige Spielen hat etwas von einem meditativen Charakter. Erst das Auspowern während des wilden Trommelns und dann Präzision und Kontrolle – das war für sie genau die richtige Mischung. Sie war noch relativ neu in dem Bereich der Bezirkskriminalinspektion K1 – der Mordkommission Flensburg. Zu dieser Stelle kam sie, als sie im vergangenen Jahr das K1-Team unterstützt hat. Nach der Beendigung von diesem Fall trat die Leiterin des K1 an sie heran. Hilke Hasselbrecht lud sie zu einer Bewerbung auf eine Stelle ein, die jetzt freiwerden sollte. Dies kam Liv entgegen. Schließlich mochte sie den Teamgeist vom K1 und war vom unkomplizierten Wesen von Hilke Hasselbrecht angetan. Einige Kollegen waren nicht unbedingt davon angetan, dass sie die Bewerbung abschickte. Mit 29 Jahren sei sie doch einfach zu jung. Allerdings wollte sich Liv durchbeißen. Nachdem sie ihr Lieblingsstück gespielt hat, nahm sie die Kopfhörer ab und hörte vertraute Klänge. Diese stammen von Elise und Sammy, ihrer Mutter und ihrer Tochter. Etwa später unterbricht das Telefon die Idylle. Sanna nimmt das Gespräch entgegen und erzählt ihrer Mutter wenig später davon, dass ein Jan nach seiner Tante Liv fragt. Während des Gespräches erzählt Jan, wie er von seiner Tante Liv erfahren hat. Wenig später kommt das Gespräch auf Milena, die verschwunden ist. Jan wusste nicht weiter und hoffte, dass Liv ihm helfen kann. Das Telefonat verläuft nicht so günstig und so kommt es, dass Jan schon wenig später mit seiner Urgroßmutter spricht. Am nächsten Tag fällt der Blick wieder auf Sylt. Oleg achtete sehr genau darauf, dass Tati perfekt arbeitete. Ihr fiel jedoch auf, dass Milenas Lager unbenutzte wirkte. Sie arbeitet viel, damit es ihren Brüdern gut geht. Und doch wurde Milena schmerzlich vermisst. Sie wollte das nicht glauben, dass Milena so einfach gegangen war.

Nur wenig später bereitete Bernd seine Arbeit vor. In der Nähe war ihm etwas aufgefallen, das sein Ordnungsempfinden störte.

Mehr zur Autorin

Sabine Weiß hat Germanistik und Geschichte studiert. Im Anschluss daran hat sie als Journalistin gearbeitet. Im Jahr 2007 begann sie mit der Veröffentlichung von historischen Romanen. Ein weiteres Faible liegt auf Reisen mit dem Camper. Dann wandelt sie auf den Spuren ihrer Figuren und kann an den Schauplätzen recherchieren. Entgegen den bisherigen Romanen handelt es sich bei „Schwarze Brandung“ zum ersten Mal um einen Kriminalroman.

Weitere Werke der Autorin

Hansetochter

Das Geheimnis von Stralsund

Die Feinde der Hansetochter

Die Tochter des Fechtmeisters

Fazit

Es ist ein Roman, bei dem die Spannung förmlich zu spüren ist. Fast möchte man in die Geschichte an manchen Stellen reinrufen: Halt Stop. Schließlich erfährt man bei der Geschichte nicht, mit wem sich die junge Frau per SMS verabredet hat. Schon aufgrund der Tatsache fühlt man sich in die Geschichte rein und denkt: Stopp geh nicht weiter. Auch später schafft die Autorin es mühelos, die Spannung auf einem guten Level zu halten. Intensiv wird dies an den Übergängen von einem Kapitel auf das andere deutlich. Vor allem sind die in die Geschichte interessante Wendungen integriert, die zusätzlich für Spannungen sorgen. Das unterschwellige Erzeugen von spannenden Szenen gelingt und macht den Roman zu einem angenehmen Leseerlebnis. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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