Alleine bist Du nie



Die in London verkehrende U-Bahn stellt die allererste ihrer Art dar. Zur Eröffnung kam es am 10.01.1863. Heute hat die Bahn eine Streckenlänge von mehr als 400 Kilometer. Dabei gibt es insgesamt 11 Linien, die über vier Millionen Menschen pro Tag befördern. In einem der Züge befindet sich eines Tages Zoe, als sie eine Entdeckung macht, die ihr Leben verändern wird.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat Anfang:

Ich sehe Dich.

Ich jage Dich.

Und ich werde Dir alles nehmen.

Zitat Ende.

Das Leben, welches die geschiedene Zoe Walker führt, fällt komplett durchschnittlich aus. Ihr Zuhause befindet sich in einem Londoner Vorort, wo sie mit ihren beiden Kindern lebt. Zudem hat sie einen langweiligen Job. Allerdings verändert sich ihr Leben eines Tages, als sie sich auf dem Nachhauseweg befindet. Sie befindet sich in der U-Bahn. Dort entdeckt sie eine Zeitungsannonce, in der sich ihr Foto befindet. Daneben steht eine Telefonnummer, die ihr unbekannt ist. Ihre Familie ist der Meinung, dass es sich lediglich um eine harmlose Verwechslung handelt. Allerdings ist Zoe anderer Meinung. Sie vermutet, dass dahinter noch eine andere Geschichte steckt. Sie ahnt außerdem, dass sie wohl ständig beobachtet wird. Jedoch ahnt sie nichts von der Gefahr, in der sie schwebt. Sie könnte einiges, was sie schätzt, verlieren.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Es ist November. Und alles verhält sich so, wie es eben für die Jahreszeit üblich ist. Hinter ihr stand ein Mann sehr nahe – so nahe, dass der Atem und die damit verbundene Feuchtigkeit spürbar war. Sie bemerkte den Atem in ihrem Nacken. Dies ist für sie Anlass genug, sich auch einige Zentimeter nach vorn zu bewegen. Allerdings macht sie Bekanntschaft mit einem grauen Regenmantel, der die Duftnote nasser Hund trägt. Nun macht sie sich Gedanken über die Wettersituation. Schließlich erhält man beim Monat November den Eindruck, als hätte es bisher nicht einen Tag ohne Regen gegeben. Im Wagen der Bahn lässt sich die Luft fast schneiden. Und es ist nicht so, dass die Situation mit zu nehmendem Verlauf besser wird. Das Gegenteil ist der Fall. Dort wo ein Dutzend Fahrgäste aussteigt, gelangen gleich zwei Dutzend Fahrgäste in den Wagen. Alle haben eines gemeinsam. Sie wollen schnell nach Hause, weil das Wochenende naht. Auf die Lautsprecherdurchsage, den ganzen Wagen zu nutzen, bewegt sich allerdings kein Fahrgast. Plötzlich ist die Person im Mantel weg und sie kann einen Platz aufrücken. Jetzt beobachtete sie die Leute im Wagen. Darunter befanden sich zwei japanische Touristen. Beobachtete man den Fußboden, so sah man Menschen mit dem unterschiedlichsten Schuhwerk. Natürlich befanden sich darunter auch hohe Schuhe, die sie allerdings nie tragen konnte. Schon bald war sie schließlich nach dem Tragen von Clark’s Schnürschuhen mit Justin schwanger.

Noch immer befindet sie sich in der Bahn, die unter Tage fährt. Das sind Momente, in denen sie sich nicht sonderlich gut fühlt. Daher ist sie dankbar, als die Bahn hält und sie in die S-Bahn umsteigen kann. Während sie auf die Bahn wartet, wagt sie einen Blick in die London Gazette. Es ist Freitag, der 13. November. Genauso trübsinnig sind auch die Schlagzeilen. Wieder wollte der Terror zuschlagen. Doch erneut konnte die Polizei den Anschlag verhindern. Als der Zug einfährt, findet sie schnell ihren Lieblingsplatz. Schnell wurde die Bahn, wobei sie eben Ruhe genießen konnte. Dann erreiche der Zug Canada Wat, wo viele Menschen die Bahn verließen. Als die Fahrt weitergeht, macht sie sich ihre eigenen Gedanken. Da hält der Zug auf einmal zwischen Crystal Palace und Sydenham. Unklar war und blieb der Grund, weshalb es zu dem Stop auf offener Strecke kam. Da es dunkel ist, kann Zoe im Fenster nur ihr Spiegelbild erkennen. Als Grund kämen ein Signalausfall oder ein Personenunfall in Frage. Schon bald wird deutlich, dass der Stillstand etwas länger dauern könnte. Während dieser Zeit fängt sich Zoe an, über die Aufteilung der Essenszubereitung Gedanken zu  machen. Allerdings schaute sie sich weiter den Anzeigenteil an und stellt dabei fest, wie zufrieden sie mit ihrem Job ist. Doch für eine 19jährige Möchtegern-Schauspielerin kann sie keinen Job entdecken. Letztendlich fällt ihr Blick auf die Kontaktanzeigen. Dort entdeckt sie zunächst die Kontaktanzeige von Angel. Das, was sie unter dieser Anzeige sieht, lässt sie doch leicht erstarren. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Kontaktanzeige. Als problematisch erweist sich dabei das in die Anzeige integrierte Foto, das Zoe zeigt. Sie reagiert entsprechend geschockt und bemerkt nicht einmal, dass der Zug wieder anfährt und sie fast von der Sitzbank fällt. Zu groß ist das Entsetzen über das Foto in der Zeitung, dass sie zeigt. Nur stammt die Anzeige nicht von ihr…

Mehr zur Autorin

Zwölf Jahre hat Clare Mackintosh bei der britischen Polizei gearbeitet. Zuletzt war sie als CID tätig. Dann begab sie sich in die Elternzeit. Während dieser Zeit spürte sie die Sehnsucht nach neuen beruflichen Wegen. So startete sie als freie Journalistin eine neue berufliche Laufbahn. Im Jahr 2012 kam es durch sie zur Gründung vom Chipping Norton Literaturfestival. Inzwischen zieht diese Veranstaltung die Besuchermassen an. Mit ihrer Familie lebt sie in den Cotswolds. Das Erstlingswerk „Meine Seele so kalt“ schrieb sie im Jahr 2015 in Großbritannien das erfolgreichste Thrillerdebüt.

Weitere Werke der Autorin

Meine Seele so kalt

Fazit

Wirklich sehr lesenswert! Das Buch zeichnet sich allein schon durch eine flüssige Schreibweise aus. Kontinuierlich schafft es Claire Mackintosh die Spannung in der Geschichte, die einige Höhepunkte bereit hält, zu erhöhen. Vor allem erscheint einem die Geschichte durch das Stalking auch so realistisch. Und doch ist die Geschichte wiederum auf einer anderen Ebene angelegt. Deutlich wird dies natürlich erst in den letzten Kapiteln, die zum Finale führen. Dieses besitzt doch einige überraschende Elemente, was das Buch empfehlenswert macht. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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