Die stille Zeugin – Buch



London steht im Mittelpunkt dieses Krimis. Bei London handelt es sich um einen der größten Finanzplätze weltweit. Die britische Hauptstadt zeichnet sich durch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten aus. Dazu gehören historische Gebäude wie der Tower of London oder der Palace of Westminster. Es handelt sich dabei um Gebäude, die in der Liste des Weltkulturerbes aufgeführt sind. Dort spielt sich der Fall ab, mit dem sich Sarah Collins beschäftigt.

Die Einleitung im Allgemeinen

Im Mittelpunkt steht ein Londoner Hochhaus. Vom Dach sind offenbar ein Polizist und ein junges Mädchen abgestürzt. Dann trifft die Polizei am Tatort ein. Auch auf dem Dach begibt man sich auf Spurensuche. Dort entdecken die Beamten eine junge Polizistin. Kurze Zeit später ist die junge Beamtin spurlos verschwunden. Schon bald stellt sich die Fragfe, was sie am Tatort wollte. Da schreitet ihre Kollegin Sarah Collins zur Tat und die verschwundene Polizistin finden. Sie will diesen rätselhaften Fall lösen. Dabei lernt sie jedoch Abgründe der Polizeiarbeit kennen, von denen sie nichts geahnt hat. Und sie kommt einem entsetzlichen Geheimnis auf die Spur.

Der tiefere Blick in die Handlung

Sie befanden sich gerade im Dienst – Detective Constable Steve Bradshaw und Detective Sergeant Sarah Collins. Da kommt ein Anruf, der sie zu einem beordert. Die Zufahrtsstraße wurde bei ihrer Ankunft am Tatort durch Einsatzfahrzeuge der Sanitäter blockiert. Das Blaulicht lies Collins eingeschaltet, als sie den Wagen abstellte. Dies geschah mitten auf der Straße, was in diesem Moment keine Rolle gespielt hat. Sie wies ihren Kollegen darauf hin, dass er am Wagen bleiben soll, während sie auf das Dach wollte. Dann rannte die Beamtin los und bahnte sich mittels des Dienstausweises einen Weg  einen Weg durch die Menge an Gaffern. Diese ungebetenen Gäste wollten natürlich das Geschehen aus nächster Nähe betrachten. Dann erreichte sie den Vorplatz und bekam einen Riesenschreck. Schließlich lag zum einen ein uniformierter Polizist auf dem Boden. Sie schätzte ihn auf Ende vierzig oder vielleicht Anfang fünfzig. Es kam noch schlimmer, da sie neben dem Mann auch noch ein junges Mädchen entdeckte, die das Alter eines Teenagers hatte. Zwischenzeitlich bemerkte sie, als sie sich die Opfer ansah, dass die Sanitäter ihre Ausrüstung zusammen räumten. Im Grunde waren sie überhaupt nur da, um das Geschehene zu bestätigen. Allein die Vorstellung an den Sturz lies in Collins ein ungutes Gefühl aufkommen. Schockierte Polizisten erhielten in der Zwischenzeit von einem uniformierten Sergeant die Anweisung, die Leute vom Einsatzort zu verdrängen. Sie erreichte den Polizisten und stellte sich vor. Zugleich kündigte sie an, dass ihr Kollege Bradshaw dem Beamten helfen würde. Sie durfte durchgehen und überquerte den Platz in Richtung Eingang des Hauses. In dem Moment, als sie ihr wildschlugendes Herz spürte, verinnerlichte sie die Mantra aller Ermittler immer und immer wieder. Es ist wichtig, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Daher ist es ratsam, auch bei den Entscheidungen vorsichtig zu agieren. Schließlich kommt jedem Detail eine größere Bedeutung zu. Daher sind Entscheidungen auch gut zu überlegen, wenn diese vor Gericht standhalten sollen. Nun wollte sie allerdings feststellen, ob sich jemand auf dem Dach befand und wenn ja, wer. Doch zunächst schaute sie sich den Eingangsbereich am Treppenhaus an. Dort blockierte eine Cola-Dose die Tür und hinderte diese am Zufallen. Beim Telefonat mit Steve bestellte sie jemand, der die Cola-Dose untersuchen sollte. Gleichzeitig veranlasste sie, dass sich niemand im Treppenhaus aufhalten darf. Dann zog sie sich Handschuhe an und sah sich im gesamten Bereich um. Nach dem Betreten stellte sie in der Eingangshalle ein trübes Licht fest. Beim Blick auf die beiden Türen der Aufzüge und die Tür zum Treppenaufgang dachte Collins über den Weg der Opfer nach. Zur Sicherung der Fingerabdrücke wollte sie ein Team an den Tatort bestellen. Selbst wollte sie mit dem Lift nach oben fahren und drückte daher den Knopf mittels eines Stiftes. Nach der Ankunft in der obersten Etage war noch eine Treppe zu überwinden, bis sie vor der Tür zum Dach stand. Die Stimmen, die sie auf dem Weg zum Dach vernahm, kamen genau aus dieser Richtung, wo sich zwei uniformierte Polizeibeamte befanden. Vor dem weiblichen Police-Constable, der auf dem Boden saß, stand ein männlicher Beamter. Collins stellt sich beim Zeigen ihres Dienstausweises dem dort tätigen Inspektor vor. Auf seine Frage, was sie an diesem Tatort will, antwortet sie ihm, dass sie das genauso fragen könne. Leicht wütend erregt fragt der Inspektor sie das gleiche und stellt sich zugleich als diensthabender Ermittler vor. Schließlich hat er einen seiner Beamten verloren. Die vor ihm sitzende Beamtin gehört ebenfalls in sein Team. Zudem hält diese ein Kind in den Armen, dass als vermisst gemeldet gilt. Nun will er weitere Abstürze verhindern und veranlasst über sein Funkgerät die Absperrung der Treppe. Es soll niemand raus oder runter dürfen. Im Anschluss daran wollte er sein Teammitglied mit dem Kind vom Dach bringen. Collins hätte zugern mit ihr gesprochen. Jedoch begriff sie sehr schnell, in welchem Zustand sie sich befand. Dann führte sie, die zur Dienstaufsichtsbehörde DSI gehört, ein Gespräch mit der Zentrale. Für die Beamtin bestellte sie einen Krankenwagen und verließ den Bereich erst, als sich diese sich im Krankenwagen befand. Allerdings wusste sie inzwischen, dass es sich bei der jungen Polizistin um Police Constable Lizzie Griffiths handelte. Die Mutter des kleinen Jungen befand sich inzwischen auch vor Ort und lief ihrem Jungen sofort entgegen. Sie war froh, ihn wiederzusehen und wollte ihn gar nicht loslassen. Etwas später brachten Beamte die beiden vom Tatort weg. Nun ging Collins zusammen mit ihrem Kollegen die Aufgaben durch, die zu erledigen waren.

In der Zwischenzeit war ein Sanitäter damit beschäftigt, Lizzie einige Fragen zu stellen. Kurze Zeit später fand DC Steve Bradshaw den Weg zum Krankenwagen. Schließlich musste er Lizzie auch befragen.

Mehr Informationen zur Autorin

Ihren Abschluss hat Kate London an der Cambridge University gemacht. Nach der Theaterausbildung in Paris konnte sie sich ein Profil als Schauspielerin und Regisseurin erarbeiten. Acht Jahre arbeitet Kate London im Anschluss im Polizeidienst vom Metropolitain Police Service in London. Im Laufe der Jahre nach dem Beginn in 2006 wechselte sie dann zur Kriminalpolizei. Nach dem Austritt bei der Polizei im Jahr 2014 begann sie sich der Schriftstellerei zu widmen und präsentiert mit „Die stille Zeugin“ ihren ersten Roman.

Fazit

Es ist ein Buch, dass ein gehobenes Maß an Spannung besitzt. Deutlich wird dies besonders an den Szenen, die im hinteren Bereich des Buches auf die Leser warten. Dort nimmt die Handlung eine Wendung, die so nicht zwingend zu erwarten ist. Die Handlung ist flüssig aufgeschrieben und bietet an einigen Stellen Anreiz zum Grübeln. Dies hängt auch damit zusammen, dass zunächst einmal die beiden ermittelnden Beamten in das Geschehen eingreifen. Später greift auch noch die verschwundene Polizistin auf eine überraschende Weise in die Handlung ein. Es gehört zur Geschichte, dass diese scheinbar mitunter springt. Doch es kommt zur Aufdeckung einiger Angelegenheiten, die den Hintergrund der Geschichte noch besser verdeutlichen. Bis zum Überraschungsmoment gegen Ende der Geschichte erwartet Leser ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. (Marina Teuscher)

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