Hamish fischt im Trüben – Buch



William Shakespeare schrieb im 17. Jahrhundert eine Vielzahl von Stücken, wozu auch Macbeth gehört. Es handelt sich dabei um eines seiner bekanntesten Werke. Es beschreibt das Leben des könglichen Heerführers MacBeth, der einst sogar König von Schottland war. Doch dann verwandelte er sich zu einem Tyrannen. Vier Jahrhunderte später gibt es wieder einen MacBeth, bei dem es sich um einen schottischen Dorfpolizisten handelt. Hamish MacBeth steht im Mittelpunkt der zweiten Buchreihe von M.C. Beaton.

Die Einleitung im Allgemeinen

In dem kleinen, in den schottischen Highlands gelegenen Dorf Lochdubh, lebt Police Constable Hamish Mac Beth. Er freut sich über die Ruhe, die er dort genießen kann, da er fernab von jeder Aufregung lebt wie er glaubt. Dem Dorfpolizisten wird ein ziemlich gutmütiges Wesen nachgesagt. Auch gilt er als notorisch faul. Bestreiten würde das Hamish nicht. Allerdings kommt der Moment, an dem er erkennen muss, dass er sein bequemes Leben aufgeben muss. Dazu trägt der Besitzer der Angelschule bei, die sich im Ort befindet. Eines Tages hat er eine Frau an der Angel, die den Einsatz der Polizei erfordert. Nun muss Hamish ermitteln, was sich schon bald als komplizierter erweist. Schließlich handelt es sich, so wie es scheint, um Lady Jane. Jedoch war diese nicht das, was sie vorgab zu sein. Anstatt einer Lady versteckt sich hinter ihr eine Klatschkolumnistin, die für ihre scharfe Zunge bekannt war. Zu den vielen Feinden von ihr gehörten auch Angelschüler. Hamishsieht sich im Laufe der Ermittlungen bald an den Grenzen angekommen. So scheint es, dass man den Fall gar nicht lösen kann. Plötzlich scheint sich jedoch ein Weg zu finden, wie er dem Täter auf die Spur kommen kann.

Der tiefere Blick in die Handlung

Es beginnt mit John Cartwright, der den Wochenanfang nicht mag. Schließlich nimmt eine neue Gruppe bald bei ihm Unterricht. Im Gespräch mit seiner Frau erzählt er ihr, dass ihm immer so ist, als wenn er eine Bühne betritt. Er sprach über die Leute, die in diese Region reisten. Doch seine Frau Heather erinnerte ihn daran, das es doch ganz gut laufen würde. Schließlich besitzt er die Angelschule seit drei Jahrenund hatte es noch mit Kunden zu tun, die unzufrieden reagierten. Mit einem liebevollen Blick sah sie ihren kleinen drahtigen Mann an und dachte daran, wie sie sich einst kennenlernten. Schließlich war Heather einst die Schülerin von John. Aufgefallen war ihm der kräftige Angelwurf, den sie besaß. Das verführte ihn schnell. Andere Qualitäten lies sie erst nach der Hochzeit entdecken. Hinsichtlich das Angelns teilten beide die gleiche innige Leidenschaft. Sie lies es sich jedoch nicht anmerken, dass sie die bessere Anglerin war.

In jedem Sommer fanden wöchentlich neue Gruppen den Weg zum Angeln nach Lochdubh in das Hotel. Meist hatten die Gruppen einen Umfang von zehn Personen. Nur in seltenen Fällen befanden sich darunter Amateure, denen Heather dann Details vom Angeln vermittelte. Außerdem genossen Experten die Zeit im Hotel, da sie Gelegenheit hatten, endlich in erstklassigen Gewässern zu angeln. Natürlich ließen sie sich das Abenteuer einen netten Betrag kosten. In dieser Woche fanden jedoch nur acht Menschen den Weg in die schottische Region. Dann beschäftigte sich John mit den Teilnehmern und fand heraus, das sich darunter ein Major befand, der schon einmal in der Schule war.

Plötzlich fällt John auf, dass sich Dorfpolizist Hamish auf dem Weg zur Angelschule befindet. Begiestert wirkt John nicht darüber und äußert die Bedenken, dass es doch mal einen schwierigen Fall für Hamish geben müsste. Dann hätte Hamish nicht so viel Zeit, sich mit dem Leben der Dorfbewohner zu beschäftigen. Dabei erzählte John seiner Frau, dass Gerüchte besagen, würden, dass Hamish wildern würde, was sich seine Frau nun gar nicht vorstellen kann. Sie schätzt ihn dafür als zu faul ein. Eher ist sie der Überzeugung, dass er heiraten solle. So ganz kann sie dabei nicht nachvollziehen, weshalb viele Mädchen so unglücklich verliebt in ihn waren. Dann geht sie zu ihrem Mann ans Fenster und beobachtete Hamish, wie er lässig am Pier entlang schlenderte. Unterwegs vernahm er den Kaffeeduft aus dem Hotel und ging noch gezielter auf das Hotel zu.

Beim Blick auf dem Dorf fällt auf, dass es nur wenige moderne Gebäude in dem Dorf gibt. Seinen Dienst hatte Hamish ein Jahr vorher angetreten, bevor es zur Eröffnung der Angelschule kam. In kürzester Zeit gelang es Hamish, die feuchtkalte Hütte der Polizei vergessen zu lassen. Allerdings wußten keiner genau, wie Hamish dieser Coup gelang.

Mehr Informationen zur Autorin

Marion Chesney nutzt nicht nur das Pseudonym M.C. Beaton für die Schriftstellerei. Zu ihren Aufgaben gehörte die Arbeit für verschiedene große Zeitungen in Großbritannien. Im Anschluss an diese Tätigkeit widmete sie sich der Schriftstellerei und erschuf mit der Detektivin Agatha Raisin und dem Dorfpolizisten Hamish Mac Beth zwei Helden, die ihr einen Bekanntheitsgrad in mehr als 15 Ländern schenkten.

Weitere Werke der Autorin

Agatha Raisin-Reihe

Agatha Raisin und der tote Richter

Agatha Raisin und der tote Tierarzt

Agatha Raisin und die tote Gärtnerin

Agatha Raisin und die Tote im Feld

Agatha Raisin und der tote Ehemann

Agatha Raisin und die tote Urlauberin

Agatha Raisin und die Tote im Wasser

Agatha Raisin und der tote Friseur

Hamish MacBeth-Reihe

Hamish geht auf die Pirsch

Fazit

Die Geschichte um Hamish überzeugt durch die zwischenmenschlichen Beziehungen und durch die kleinen, aber feinen Schwächen von Hamish. Heute ist teilweise ein sehr hoher Perfektionismus angesagt oder wird verlangt. Da tut es gut, mit Hamish einen Charakter zu haben, der seine Schwächen zugibt. Und er liebt das Leben auf dem Land. Doch auch dort ist man vor Überraschungen nicht geschützt, so dass ihn das ganz normale Leben einholt. Seine Umgangsweise damit ist recht geschickt. Zwar dauert es etwas länger, bis der eigentliche Fall beginnt. Doch lässt sich Hamish aufgrund der zwischenmenschlichen Effekte gut und flüssig lesen. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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