Hartmann und der böse Wolf – Buch



Beim Beagle handelt es sich um eine Hunderasse, die von der FCI anerkannt ist. Bekannt ist der Beagle als ein Hund, der Freude an der Bewegung hat und fröhlich ist. Der liebenswürdige Hund zeichnet sich zugleich durch seine Zielstrebigkeit bei der Jagd aus. Begeistert reagieren Beagle über die Anwesenheit von vertrauten Menschen. In der Regel bringen Menschen ein Gewicht von etwa 18 Kilogramm auf die Waage. Allerdings ist bei Beagle Gitte-Bruno alles ein wenig anders.

Die Einleitung im Allgemeinen

„Zitat Anfang: Privatdetektiv Hartmann und Beagle-Schäferhündin Gitte-Bruno“ ermitteln. Zitat Ende“.

Einst war Hartmann Kommissar. Inzwischen arbeitet er als Privatdetektiv, wenn auch widerwillig. Nun bekommt Hartmann den Auftrag, sich Hundetrainer Bert Wolf genauer anzuschauen. Er hat die Nobel-Hundeschule „Alpha Wolf“ eröffnet. Diese hat ihn allerdings einen Berg an Schulden eingebracht. Dies wird mit einem Berg Dreck kombiniert, den er am Stecken hat. Eines Tages ändert sich jedoch alles. Schließlich wird Wolf im Wald aufgefunden, wobei von Lebendigkeit keine Spur mehr ist. An Verdächtigen gibt es gleich ein ganzes Rudel. Da bringen am besten Ermittlungen undercover etwas, was Hartmann mit Gitte-Bruno anstrebt. Das Ziel ist die illustre Welt der Hundefreunde. Da spürt er zum einen windige Machenschaften auf. Er trifft auf verschrobene Trainer. Und er findet Frauchen der Schickeria, die einen bissigen Eindruck machen.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Es war ein Tag, an dem Hartmann beobachten konnte, wie Mutter Natur sich im Leben ihren Weg bahnte. Während dessen wollte sich Hartmann eine Flasche Wein öffnen. Zu dem stand mit Spaghetti ein Essen auf dem Tisch, das nicht unbedingt üppig aussah. Es war Samstag Abend und obwohl der Supermarkt noch geöffnet war, wollte er nicht einkaufen gehen. Schließlich lag er in einem Liegestuhl ganz bequem und wollte nicht unbedingt aufstehen. Er wollte sich nicht noch mal ins Auto schwingen. Lieber war er dazu bereit, den Gürtel am Wochenende enger zu schnallen. Da störte das Telefon-Klingeln seine Ruhe. Allerdings lies er sich nicht vom Essen seiner glücklicherweise heißen Nudeln abhalten. Seine Gedanken schweiften zu den Menschen ab, die das Wochenende nutzten, um Düsseldorf zu besuchen, damit sie Häuser ausräumen konnten.

Bei beunruhigte ihn die Situation in seinem Haus nicht unbedingt. Sein um 1850 erbautes Haus schloss er nicht einmal, wenn er dieses verließ. Allerdings machte das Haus einen verwahrlosten Eindruck. Dachziegel waren aufgrund vom Moos nicht mehr zu erkennen. Wild wucherte im Garten ein Chaos, wobei er nicht einmal alle Blumen kannte. Dabei wusste er noch nicht einmal, was manchen Blumen wirklich gut tat.

Der im Hof geparkte dunkelblaue Citroen verwies ebenfalls darauf, dass der Besitzer nicht wirklich reich ist. Zudem war der Wagen von einigen Dellen gekennzeichnet. Auch sonst hatte der Wagen einige kleinere Probleme wie die Seitenfenster, die sich in zu scharfen Kurven von selbst öffneten. Mit der Ruhe war es schon bald wieder vorbei, als das Telefon mit erneutem Klingeln rief. Widerwillig erhob sich Hartmann und wollte sein Geschirr gleichzeitig zur Küche bringen. Erneut war der Anrufer ziemlich hartnäckig. Als das Telefon zehnmal hartnäckig geklingelt hatte, schaute sich Hartmann die Nummer auf dem Display an, wobei die Nummer unbekannt war. Daher ging Hartmann auch dieses mal nicht ans Telefon. Dann wollte er mit drei Eiswürfeln wieder zurück zu seiner Liege. Er erinnerte sich daran, das er schon einmal bessere Zeiten gesehen hatte. Schließlich hat er über viele Jahre erfolgreich bei der Kriminalpolizei gearbeitet. So hat er beispielsweise im Alleingang einen Mädchenhändlerring gesprengt. Allerdings bekam er auch Probleme und muste nach einem Disziplinarverfahren aus dem Dienst ausscheiden. Nunmehr war er als privater Ermittler tätig. Dabei handelt es sich um eine Tätigkeit, die er mehr oder weniger einträglich ausübte. Inzwischen war Anfang 50. Nächtelang beschäftigte er sich mit Ehemännern, die fremdgingen. Anders sah die Zeit im Advent aus. Dann standen häufig Großmütter im Mittelpunkt seiner Arbeit. Diese observierte er, weil es in dieser Zeit vermehrt zum Diebstahl von Küchenschürzen und Karamellbonbons kam. Was einst nach einer beruflich guten Laufbahn aussah, hat sich zu einer Rutschpartie entwickelt. Allerdings konnte Hartmann inzwischen damit leben. Schließlich konnte er in seinem Leben völlig freie Entscheidungen treffen.

Inzwischen wartete er darauf, dass das Telefon endlich zum dritten Mal klingelte. Beim ersten Mal nahm er nie das Telefon ab. In der Regel handelte es sich um Callcentertypen, die einem sowieso  nur irgendwelche angeblichen TOP-Angebote offerieren wollten. Hinter dem zweiten Klingeln in der Regel um ehemalige Gefährtinnen, die zwar mit ihm reden wollten, aber dennoch das Gespräch mit ihm spätestens nach zwei Minuten beendeten. Schließlich könnte man ja überhaupt nicht mit ihrem reden. Beim dritten Mal handelte es sich nach seiner Erfahrung um Kundschaft, die etwas auf dem Herzen hatte. Da klingelte nun endlich das Telefon zum dritten Mal. Zufrieden nahm der Anrufer wahr, dass doch jemand im Haus war. Hartmann stellte sich vor und nahm den Anruf erstaunt zur Kenntnis. Schließlich wollte der Anrufer, dass er einen Hundetrainer überwachen soll.

Mehr Informationen zum Autor

Michael Frey Dodillet hat bereits für mehrere Agenturen in München, Düsseldorf, und Hamburg als Werbetexter gearbeitet. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau sowie den drei Kindern und zwei Hunden in dem bei Düsseldorf gelegenen Ort Erkrath. Der von ihm geschriebene Bestseller Herrchenjahre erschien im Jahr 2011. Es folgte eine Reihe von erfolgreichen Romanen und Sachbüchern.

Fazit

Das Buch bietet zwar nicht die ganz große Action. Und doch punktet das Buch unzählige Male durch viele Elemente. Schließlich zeigt das Buch von allem etwas. Hartmann ist ein Mann, der freundlich menschliche Seiten hat und doch ziemlich robust ist. Man merkt das an seinen Seitenhieben, die er anbringt. Interessant ist gerade für Hundefreunde mit Sicherheit die Geschichte um Gitte-Bruno. Mancher mag vielleicht über die Geschichte mit dem Gewicht stolpern. Dies wird allerdings auch gut erläutert, so dass im Laufe der Geschichte auch Leser mit weniger Interesse an Hunden Gitte-Bruno schätzen werden.

Vieles stellt sich im Laufe der Geschichte heraus und zeigt – für diejenigen, die den Autor nicht kennen – einen Ermittler, der viel sympathischer rüber kommt als man zu Beginn vermuten mag.

Die Geschichte insgesamt liest sich gut und bietet neben dem Kriminalroman mit seinen intelligent eingebauten Seitenhieben einige Facetten zum Schmunzeln an.

Eine schöne Stelle ist der Einbau von der Arbeit von Tierheimen in die Geschichte. Damit wird eine interessante Geschichte mit einigen Schmunzlern angenehm abgerundet. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

Einen Kommentar schreiben

Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.



DigitalVD.de News-Reader zum kostenlosen Download DigitalVD.de News-Reader

Der DigitalVD.de News-Reader ist eine kostenlose Software mit der Neuheiten aus der DVD- und Heimkino-Szene automatisch auf dem eigenen PC gelesen werden knnen. Ihr werdet kostenlos und automatisch rund um die Themen Film und Heimkino auf dem Laufenden gehalten.

[Beschreibung und Download]