Agatha Raisin und die tote Hexe Buch



Der letzte Fall von Agatha Raisin hat für tiefe Einschnitte gesorgt. Im Ort gab es eine Friseurin, die als arglistig bekannt war. Büschelweise sind Agatha nach einer Behandlung die Haare ausgefallen. Natürlich will sie verhindern, dass James Lacey sie so sieht. Da bleibt nur eines, dass sie sich eine Weile aus dem Dorf verziehen will. Ziel ist das Küstenstädtchen Wychhaden. Dort will sie bleiben, bis sie mit perfekt gestylten Haaren wieder unter die Leute gehen kann. Sie glaubt das ganze noch beschleunigen zu können. Schließlich gibt es die örtliche Kräuterhexe, bei der sie eine Tinktur für die Haare erwirbt. Es dauert nicht lange, als die Haare nach der ersten Anwendung wieder anfangen zu wachsen, als wären Zauberkräfte am Werk. Wenig später verändert sich die Situation dramatisch. Die Hexe wurde Opfer eines Anschlags. Problematisch wird die Situation für Agatha, da sie plötzlich als Tatverdächtige gilt.

 

Der tiefere Blick in die Geschichte

 

Agatha ist im mittleren Alter angekommen. Ihr Manko momentan ist, dass sie kahle Stellen auf dem Kopf hat. Daher konnte die augenblickliche Situation für sie gar nicht deprimierender sein. Sie hält sich gerade in einem englischen Badeort außerhalb der Saison auf. Das Wetter war nicht das beste wie der über die Promenade fetzende Wind zeigte. Abgerissene Werbeplakate, die auf die Spaßevents des Sommers verwiesen, wurden durch die Luft gepeitscht. In die Höhe gespiene Gicht verlieh den Wellen ein anderes Bild.

Eine Friseurin, die auf Rache aus war, trägt die Schuld an der Misere mit Agathas Haaren. Anstelle von Haarshampoo wählte die Friseurin Enthaarungscreme für die Behandlung und massierte die Creme auf dem Kopf von Agatha ein. Langsam wuchsen nun wieder die Haare nach. Allerdings war da noch der Mann ihrer Träume – James Lacey. Er sollte sie nicht unbedingt in diesem Zustand sehen, wenn er zurückkommt. Daher war sie aus Carsely geflohen. Nun hielt sie sich im englischen Küstenort Wyckhadden auf. Dort sie bleiben und warten, bis ihre Haare wieder ein perfektes Aussehen besaßen.

Bei der Buchung hatte sie ein Zimmer im Garden Hotel ausgewählt. In der Beschreibung hieß es, das Zimmer sei klein und exklusiv. Als Agatha dann im Hotel war, hatte sie ganz andere Wünsche hinsichtlich der Zimmerwahl in sich gespürt. Modern, grell und künstlich hätte es sein sollen. Jedoch sah es im Garden Hotel nicht so aus, als wenn sich seit der Zeit von Königin Victoria etwas geändert hat.

Anhand der vielen älteren Gäste fühlte sich Agatha nicht wirklich wohl. Plötzlich sah sie einige Facetten des Lebens anders an. Doch auch sie hatte Pläne. So wollte sie abnehmen und ihrem Gewicht dem Kampf ansagen. Als Mittel zum Zweck wählte sie daher das Spazierengehen aus. Agatha machte sich dabei so einige Gedanken über den Ort, indem sie sich gerade befand. Dieser Tag war stürmisch, wobei sie sich trotzdem entschloss, rauszugehen. Sie wollte eine Zigarette rauchen, fand aber nicht so leicht einen Platz zum Anzünden der Zigarette. Unterwegs kam sie an einigen alten Fischerkaten vorbei, die überwiegend ein pastellfarbenes Design besaßen. Das Thema, das auch dort das Leben beherrschte, war die stärker werdende Abneigung gegen das Rauchen. Daher war es auch in dem Küstenort schwierig geworden, eine Möglichkeit zum Rauchen im Warmen zu finden. Der Pub, den Agatha entdeckt hatte, entpuppte sich doch nicht als so gemütlich wie einst gedacht. Allerdings konnte sie eine Rauchen. Beim Nachdenken im Pub war Agatha auf der Suche nach Leben, das es offenbar nicht so richtig im Dorf gab. Da kam ein Mann in den Pub, der Agatha etwas zum Erröten brachte, zunächst jedoch an die Theke ging. Mit einem Drink in der Hand drehte er sich um und erblicke Agatha. Er bemerkte sofort, dass es sich bei ihr um eine Urlauberin handeln muss und kam mit ihr ins Gespräch. Sie gab zu bedenken, dass dieses ein mieser Ort sei, wobei er erwähnte, dass man durchaus seinen Spaß in dem Ort haben kann. So schlug er ihr den Besuch von einer Tanzveranstaltung vor und erwähnte bei der Gelegenheit seinen Namen. Sie wollte sich jedoch nicht so leicht ansprechen lassen. Und doch erschien ihr der Gedanke des Besuchs reizvoll, bevor sie an die etwas träge Atmosphäre vom Garten dachte.

Allerdings wollte sich Agatha dann doch erst einmal darüber klar werden, ob der Besuch bei der Tanzveranstaltung wirklich das Richtige für sie sei. Später im Hotel kam sie dann in Zweifeln darüber, warum ein Fremder an ihr Interesse haben könnte. Vor allem konnte sie es nicht so richtig glauben, weil es so einige Haarbüschel auf ihrem Kopf gab, das sie jemand damit attraktiv genug findet und sie ansprechen würde.

Momente später ging sie mit einem Taschenbuch in der Hand in den Speisesaal. Dort war unter den Gästen der Colonel zu finden. Es wurden Pläne für den Abend gemacht, wobei Agatha bekannt gab, dass sie sich mit einem Mann treffen würde. Sie wusste jetzt, dass sie die Verabredung annahmen würde. Schließlich war Tanzen immer noch besser als Scrabbeln.

 

Weitere Informationen zur Autorin

 

 

 

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Fazit:

Gekennzeichnet ist auch diese Geschichte erneut von der typischen englischen Lebensweise auf dem Land. Dabei zeigt sich sehr schön, wie stark doch die Unterschiede mitunter auf zwischenmenschlicher Basis ausfallen. (Marina Teuscher)

Abgelegt unter Aktuelle Erscheinungen

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