Edgar Wallace: Der rote Kreis

Erstellt am: September 17th, 2007

Die ganze Geschichte wäre nicht passiert, wenn nicht der Henker ausgerechnet an dem Tag, an dem er einen Mörder hinrichten sollte, stockbetrunken gewesen wäre. Aber nachdem die Guillotine dreimal ihren mörderischen Dienst versagt hatte, wurde der Angeklagte wieder zurück ins Gefängnis gebracht, von wo aus er wenig später entwich. Bald darauf werden reiche Männer in London erpresst, und wer sich nicht so leicht einschüchtern lässt, wie etwa Mister James Beardmore, mit dem macht der Verbrecher kurzen Prozess. Nach Beardmores gewaltsamen Tod hält eine myteriöse Mordserie London und Scotland Yard in Atem. Aber keine Bange, dank des cleveren Töchterchens des ebenfalls nicht auf den Kopf gefallenen Inspektors Parr wird der Übeltäter, der natürlich niemand anders ist als der seinerzeit aus dem Gefängnis geflohene Mörder mit dem roten Muttermal am Hals, überführt und dingfest gemacht. Diesmal dürfte er der gerechten Strafe nicht entgehen.

Die Stimmen der Schauspieler, von denen einige auch vom Fernsehen her bekannt sind, wie Manfred Steffen, Klaus Wilcke, der hier den Bösewicht abgibt, und Horst Naumann als Erzähler, verraten Schulung und wirken für die dargestellten Personen durchaus charakteristisch, so dass man sie sich alle recht gut vorstellen kann. Die Geschichte ist spannend aufbereitet und hat infolge raschen Szenenwechsels Tempo und auch Witz.

Europa macht sich mit dem Remake der Klassiker alle Ehre, denn auch die Edgar Wallace Serie findet zahlreiche Anhänger. Das professionelle Hörspiel bringt Spannung und Spaß für einen gemütlichen Abend vor dem Kassettenrekorder. (Ursula Homann / PF)

Titel: Edgar Wallace: Der rote Kreis
Autor: Edgar Wallace
Verlag: Europa / BMG Ariola Miller

Weitere Buchbesprechungen im Lesertreff: