Holiday in Death

Erstellt am: September 26th, 2007

Kaum zu glauben, Weihnachten steht vor der Tür. Und Eve kann sich nichts schlimmeres vorstellen, denn immerhin versucht Roarke wie alle anderen auch, sie in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Den hektischen Tagen vor dem Fest jedoch, kann Eve nichts abgewinnen. Sie mag sich nicht in den Kampf um die Weihnachtsgeschenke stürzen, allerdings findet sie nach ihrem letzten Fall und der Verwundung die sie davongetragen hat, hatte sie auch genug Verschnaufpause. Als sie sich wieder zum Dienst meldet, wartet erneut ein ungewöhnlicher Fall auf sie. Ein Serienmörder treibt in New York sein Unwesen. Er verkleidet sich als Weihnachtsmann und verschafft sich so Zutritt zu den Wohnungen seiner Opfer, die er dann missbraucht und tötet. Und alle Opfer haben bisher eins gemeinsam, sie haben die Dienste der Partnervermittlungsagentur “Personally Yours” in Anspruch genommen, und bei jedem der Opfer ließ der Mörder einen Hinweis zurück, der auf das Lied “The Twelve Days of Christmas” hindeutet. Und sollte das war sein, dann plant er noch weitere Morde, das kann Eve jedoch nicht zulassen.

Dieser Fall nimmt sie besonders mit, da sie wieder von Alpträume über ihrem Vater gequält wurde, der sie als Kind missbraucht hat. Eve scheint sich ein bisschen zu sehr in die Aufklärung des Falles zu stürzen, sie gönnt sich kaum eine Pause. Nicht nur Roarke macht sich Sorgen um sie. Wird es ihr gelingen den Killer rechtzeitig zu stoppen?

Es gibt nichts faszinierenderes für mich, als die Science-Fiction-Krimi-Serie um Eve und Roarke. Nicht umsonst zählen bisher alle vorherigen Romane zu meinen Lieblingsbüchern, und auch “Holiday in Death” bildet da keine Ausnahme. Nora Roberts alias J.D. Robb schafft es auch hier wieder, den Leser an die Seiten zu fesseln und man gibt das Buch nicht eher aus der Hand, bis man es zu Ende gelesen hat.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke und Moments

Titel: Holiday in Death
Autor: J.D. Robb
Verlag: Berkley Publishing Group
Seiten: 326
ISBN: 0425163717

Seven Up

Erstellt am: September 26th, 2007

Eigentlich müsste Stephanie mit ihrem Leben zufrieden sein. Alle scheinen schon die Hochzeit zwischen ihr und Joe Morelli zu planen und den Kautionsflüchtling den sie einfangen soll, dürfte auch kein schwieriger Fall sein. Immerhin ist Eddie DeChooch schon an die achtzig und geht mir ihrer Grandma Mazur aus. Aber bei Stephanie ist nichts so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint.

Zum einen weiß sie nicht ob sie Joe wirklich heiraten will und Eddie DeChooch stellt sich als gefährlicher heraus, als gedacht. Denn Stephanie findet bei ihm eine Tote, Loretta Ricci, der alte Eddie scheint sie erschossen zu haben und auch sonst, ist er recht freizügig mit dem Pistole die er mit sich herumträgt, denn er lässt Stephanie ziemlich genau wissen, das er sie auch gern erschießen würde.

Als wäre das nicht genug, verschwinden auch noch zwei von Stephanies-Verlierer-Freunden. Walter „MoonMan” Dunphy, auch bekannt als The Mooner und Dougie „The Dealer” Kruper. Irgendwie scheinen sie mit dem schießwütigen Eddie in Verbindung zu stehen. Und als Stephanie Hilfe braucht, wendet sie sich an Ranger. Der stellt jedoch eine ungewöhnliche Forderung: Muss er wirklich bei der Ergreifung von Eddie DeChooch helfen, verlangt er eine Nacht zusammen mit Stephanie. Ist sie bereit diesen Preis zu zahlen?

Natürlich kann ich hier nur einen kleinen Teil der Geschichte wiedergeben, sonst würde ich einfach schon zu viele Gags verraten. Stephanie macht Erfahrungen im Schlammcatchen, Motorrad fahren und ihre Schwester Valerie wird endlich vorgestellt. Ein weiterer Roman in dieser Serie den man gelesen haben muss, allerdings ist er nicht ganz so gut wie die Vorgängerromane, da „Seven Up” ein bisschen der Janet-Evanovich-typische Humor fehlt.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin von Die romantische Bücherecke und Moments

Titel: Seven Up
Autor: Janet Evanovich
Verlag: St. Martins Press
Seiten: 320
ISBN: 0312265840

Bubbles Unbound

Erstellt am: September 26th, 2007

Lehigh in Pennsylvania ist eine Stadt in der die meisten von der dort vorherrschenden Stahlindustrie abhängig sind und es gibt die Leute die „Geld haben” und ihr Leben genießen können und solche wie Bubbles Yablonsky, die sich ihren Lebensunterhalt als Frisöse verdienen. Bubbles hat viele blonde Haare auf dem Kopf, aber eigentlich wenig im Oberstübchen, sie interessiert sich für sexy Klamotten und Männer. Bereits seit 10 Jahren ist sie alleinerziehende Mutter, und versucht über die Runden zu kommen.

Da Bubbles anscheinend zum Haare schneiden geboren wurde, haben all die Kurse die sie abends zur Weiterbildung besucht hat, einfach nichts gebracht. Allerdings eine Entdeckung hat sie gemacht, sie hat ein Talent für Journalismus. Und sie sucht seit Jahren nach „der” Story, die endlich dafür sorgen wird, dass sie ihrer Tochter etwas bieten kann und diese nicht mehr glaubt, ihre Mutter wäre zu nichts fähig.

Und so findet sich Bubbles plötzlich mitten in der Aufklärung eines 10 Jahre alten Mordfalles wieder. Denn zusammen mit dem „Mel-Gibson-mäßig-aussehenden” Fotografen Steve Stiletto entdeckt sie einen Toten. Und in Lehigh bricht die Hölle los, denn Bubbles hat es sich in den Kopf gesetzt, diesen Fall aufzuklären.

Janet Evanvoich Fans aufgepasst, denn Bubbles Yablonsky verspricht eine ebenso witzige Serienheldin zu werden wie Stephanie Plum! Dieses Buch ist absolut genial, Bubbles Mutter ist sozusagen eine zweite „Grandma Mazur” und auch der Held Stiletto ist nicht zu verachten. Spaß und aberwitzige Situationen sind garantiert, dieses Buch sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Einfach fantastisch!

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin von Die romantische Bücherecke und Moments

Titel: Bubbles Unbound
Autor: Sarah Strohmeyer
Verlag: Dutton
Seiten: 288
ISBN: 0525945806

Bridgte Jones – Am Rande des Wahnsinns

Erstellt am: September 26th, 2007

“A new year begins – and Bridget Jones, the globally bestselling, unflinchingly self-disciplined, and definitely practically nonsmoking heroine, is about to discover what happens when you have the man of your dreams actually in your flat and he hasn’t been to the supermarket – not just tonight, but ever.

Lurching from the cappuccino bars of Notting Hill to the blissed-out shores of Thailand, searching for The Truth in spite of pathetically unevolved men, insane dating theories, Smug Maried advice, Bridget experiences a zeitgeist-esque Spiritual Epiphany somewhere between the pages of How to Find the Love You Want Without Seeking It (can self-help books really help self?), protective custody, and a lightly chilled Chardonnay.”

Im ersten Teil ‘Schokolade zum Frühstück’ versuchte Bridget Jones verzweifelt, das Rauchen aufzugeben, die Pfunde in den Griff zu kriegen und einen Mann fürs Leben zu finden. Jetzt, vier Wochen später, muss sie mit diesem Mann auch leben. Und das ist garnicht so einfach. Aber ihre beiden Freundinnen stehen ihr in gewohnter Manier zur Seite, um ihr um die schweren Klippen des noch ungewohnten Beziehungsalltags herumzuhelfen.

Der Schreibstil des Romans in Stichworten und Tagebuchform ist wieder zum Schreien komisch. Meine Lieblingspassagen sind immer noch die der betrunkenen Bridget! Die Geschichte ist teilweise aus dem Leben gegriffen (vor allem, was Job und Handwerker anbetrifft) und teilweise sehr abgedreht (der Ausflug in ein thailändisches Gefängnis wäre wirklich nicht nötig gewesen). Und immer komisch und irgendwie bekannt. Ein bisschen Bridget steckt auf jeden Fall in jeder von uns … und irgendwie haben wir doch alle nach Mister Darcy gesucht.

Vielleicht wird Bridget ja demnächst auch noch schwanger und wir dürfen daran ebenfalls teilhaben. Sie wäre die perfekt chaotische berufstätige Mutter, einen Schritt über den Rand des Wahnsinns hinaus.

Kritik geschrieben von Dorothee Büttgen, Herausgeberin von Bookworms Lair.

Titel: Bridgte Jones – Am Rande des Wahnsinns
Autor: Helen Fielding
Verlag: Viking
Seiten: 338
ISBN: 0670892963

The Witches’ Hammer

Erstellt am: September 26th, 2007

Jane Stanton Hitchcock – allein der Name ist eine Verpflichtung, und die Autorin wird ihr mehr als gerecht. Seit langem habe ich kein Buch mehr so verschlungen wie dieses (mit Ausnahme vielleicht von Robert Girardis „Madeleines Geist“). „The Witches’ Hammer“ – zu deutsch: der Hexenhammer, ist die Geschichte von Beatrice O’Connell, die versucht, den Mord an ihrem Vater aufzuklären. Dr. John O’Connell, pensionierter Chirurg und passionierter Sammler seltener Bücher, erhielt von einem Patienten, dem er das Leben rettete, ein seltsames Geschenk: das Grimoire Papst Honorius’ III. Dr. O’Connell fragt seinen alten Freund, den Buchhändler Signor Antonelli, um Rat. Am nächsten Tag ist Dr. O’Connell tot, durchs rechte Auge geschossen, seine Bibliothek verwüstet.

Beatrice O’Connell, die nach ihrer Scheidung von Stephen, einem etwas flatterhaften Ex-Journalisten und jetzigem Top-Autor, zu ihrem Vater zurückkehrte, ist entsetzt. Noch am Abend zuvor versuchte der alte Mann, seiner Tochter ihre Jungmädchenträume zu nehmen und ihr zu erklären, daß Menschen eben nur menschlich sind, selbst wenn sie Stephen heißen und mit ihr verheiratet waren. Um ihr das Verhalten ihres Ex-Mannes verständlicher zu machen, gestand er ihr ein, daß auch er einmal ihre verstorbene Mutter betrogen hatte. Beatrice reagiert empört und unterbricht jede Kommunikation. Am nächsten Tag hat sie eine Verabredung mit dem Sozialarbeiter Luis Diaz – aus beruflichen Gründen. Sie recherchiert für preisverdächtige Autoren die Hintergründe für deren Bücher.

Diaz stellt sie einer Santeria-Priesterin vor, Sister Malou. Sister Malou lehnt das Gespräch ab mit der Begründung, Beatrice stelle nicht die richtigen Fragen und müsse zunächst ihren inneren Wolf entdecken. Verstört fragt Beatrice sich nach der Ursache – und landet noch am selben Nachmittag in Diaz’ Bett. Sie lernt die Lust mit einem völlig Fremden kennen und genießen.

„The Witches’ Hammer“ ist ein Buch über die Selbstfindung einer modernen Frau. Zugleich ist es ein Thriller über die weltweite Verschwörung eines radikalen katholischen Ordens, dessen Ziel es ist, unter der Anleitung des Hexenhammers das Mittelalter wieder erstehen zu lassen. „The Witches’ Hammer“ ist ein Buch über die Beziehung zwischen Mann und Frau, spannender Lesestoff, der auf 464 Seiten Fragen über Fragen aufwirft.

Was hat es auf sich mit dem Grimoire, dem Zauberbuch Papst Honorius’ III.? Enthält es die Formel, Tote zum Leben zu erwecken? Ist es ein verschlüsselter Hinweis auf den verschollenen Schatz der Templer? Oder birgt es ein anderes, noch düstereres Geheimnis? Voller Erotik und suspense ist „The Witches’ Hammer“ ein Spiel mit dem Okkulten. Keine klassische Horrorstory, sondern eher eine story über den möglichen Horror der Gegenwart. (Alexander Amberg)

Titel: The Witches’ Hammer
Autor: Jane Stanton Hitchcock
Verlag: Penguin
Seiten: 464
ISBN: 3442722063

The Great and Secret Show

Erstellt am: September 24th, 2007

“Memory, prophecy and fantasy – the past, the future and the dreaming moment inbetween – are all one country, living one immortal day. To know that is Wisdom. To use it is the Art.”

Nachdem mir “Galileo” so super gut gefallen hatte, wollte ich natürlich sofort weitere Clive Barker Bücher lesen. “The Great and Secret Show” schien mir genau das Richtige zu sein. Es gibt wohl einen Grund, warum auf dem Buchrücken keine Inhaltsangabe abgedruckt wurde. Es ist so ziemlich unmöglich, in wenigen Sätzen die komplexe Geschichte dieses 688-Seiten-Wälzers zusammenzufassen. Clive Barker erschafft eine neue Welt, die neben der uns bekannten Realität existiert. Nur wenige Menschen erkennen, dass es diese Welt gibt. Und nur einer (Randolph Jaffe) kommt darauf, wie er sie für sich nutzen kann. Aus dem einen Menschen, der Randolph dabei hilft, wird sein erbittertster Feind und im Laufe dieser Feindschaft bleibt es nicht aus, das die bekannt und unbekannte Realität aufeinanderprallen, was natürlich katastrophale Folgen hat.

Die Geschichte ist höllisch komplex und faszinierend. Es bleibt einem nur Bewunderung für so viel Phantasie übrig. Interessante Charaktere und spannende Handlungsstränge sind auch dabei, sodass dieser Roman eigentlich ein rundum gelungenes Leseerlebnis sein sollte. Aber es ist zu langatmig. An einigen Stellen könnte man gut und gerne 20-30 Seiten überspringen, ohne dass man was verpasst. Aber das weiß man ja leider vorher nicht. Den zweiten Teil dieses Buches werde ich auf jeden Fall so bald nicht lesen. Da warte ich lieber auf den zweiten Teil von “Galileo”.

Kritik geschrieben von Doro Büttgen, Herausgeberin von Bookworms Lair.

Titel: The Great and Secret Show
Autor: Clive Barker
Verlag: Harper Paperbacks
Seiten: 688
ISBN: 006093316X

Bridget Jones : The Edge of Reason

Erstellt am: September 24th, 2007

“A new year begins – and Bridget Jones, the globally bestselling, unflinchingly self-disciplined, and definitely practically nonsmoking heroine, is about to discover what happens when you have the man of your dreams actually in your flat and he hasn’t been to the supermarket – not just tonight, but ever.

Lurching from the cappuccino bars of Notting Hill to the blissed-out shores of Thailand, searching for The Truth in spite of pathetically unevolved men, insane dating theories, Smug Maried advice, Bridget experiences a zeitgeist-esque Spiritual Epiphany somewhere between the pages of How to Find the Love You Want Without Seeking It (can self-help books really help self?), protective custody, and a lightly chilled Chardonnay.”

Im ersten Teil ‘Schokolade zum Frühstück’ versuchte Bridget Jones verzweifelt, das Rauchen aufzugeben, die Pfunde in den Griff zu kriegen und einen Mann fürs Leben zu finden. Jetzt, vier Wochen später, muss sie mit diesem Mann auch leben. Und das ist gar nicht so einfach. Aber ihre beiden Freundinnen stehen ihr in gewohnter Manier zur Seite, um ihr um die schweren Klippen des noch ungewohnten Beziehungsalltags herumzuhelfen.

Der Schreibstil des Romans in Stichworten und Tagebuchform ist wieder zum Schreien komisch. Meine Lieblingspassagen sind immer noch die der betrunkenen Bridget! Die Geschichte ist teilweise aus dem Leben gegriffen (vor allem, was Job und Handwerker anbetrifft) und teilweise sehr abgedreht (der Ausflug in ein thailändisches Gefängnis wäre wirklich nicht nötig gewesen). Und immer komisch und irgendwie bekannt. Ein bisschen Bridget steckt auf jeden Fall in jeder von uns … und irgendwie haben wir doch alle nach Mister Darcy gesucht.

Vielleicht wird Bridget ja demnächst auch noch schwanger und wir dürfen daran ebenfalls teilhaben. Sie wäre die perfekt chaotische berufstätige Mutter, einen Schritt über den Rand des Wahnsinns hinaus.

Kritik geschrieben von Doro Büttgen, Herausgeberin von Bookworms Lair.

Titel: Bridget Jones : The Edge of Reason
Autor: Helen Fielding
Verlag: Viking Books
Seiten: 338
ISBN: 0670892963

Byte Me

Erstellt am: September 24th, 2007

Deputy U.S. Marshal Jake Kirby versucht “Phagan” dingfest zu machen, den Kopf einer Cyber-Gangsterbande. Seine Ermittlungen führen ihn zu Phoebe Mentel, die anscheinend mit Dewey Hyatt zu tun hat, einem Mittelsmann von Phagan. Jake und die FBI Agentin Bryn Bailey merken jedoch bald, dass die Verbrechen von Phagan eigentlich nur dazu dienen, die schmutzigen Geheimnisse einiger hochgestellter Persönlichkeiten zu lüften. Im Grunde tut ihnen diese Organisation sogar noch einen Gefallen. Jake gerät immer mehr in Gewissenskonflikt.

Von Anfang an fühlt er sich zu Phoebe hingezogen, er ist sich aber auch hundertprozentig sicher, dass sie etwas mit Phagan zu tun hat. Niemand weiß, welche Beweggründe Phoebe hat, um die schmutzigen Geheimnisse von Peter Harding ans Licht der Welt zu bringen. Und niemand kann sie jetzt noch von ihrem eingeschlagenen Kurs abbringen, noch nichtmal Jake, für den sie aufrichtige Gefühle empfindet.

Phoebe will den Tod ihrer Schwester rächen und niemand anderer ist dafür verantwortlich, als Peter Harding, ein Mann mit einer brillanten politischen Karriere vor sich und einer bezaubernden Verlobten an seiner Seite. Und so nimmt das Unvermeidliche seinen Lauf ….

In Pauline Baird Jones zweitem Roman der “Lonesome Lawman Series” ist Spannung und Unterhaltung faszinierend verknüpft. Jake Kirby ist der Bruder des Helden aus “The Last Enemy”. Die Geschichte hat jede Menge überraschender Wendungen und dem Leser bleibt nichts anders übrig, als atemlos der Story zu folgen. Ein sehr gelungenes Buch!

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke

Titel: Byte Me
Autor: Pauline Baird Jones
Verlag: Five Star
Seiten: 325
ISBN: 0786228571

The Last Enemy

Erstellt am: September 24th, 2007

Dani Gwynne, eine Liebesromanautorin, ist bereits seit 6 Monaten im Zeugenschutzprogramm, da sie ihren Ex-Schwager dabei gesehen hat, wie er einen Mord verübte. Ihre Aussage vor Gericht steht erst noch an. Hinter ihr her ist der Killer Jonathan Hayes, ein Ex-CIA Agent mit einer Vorliebe für rituelle Morde.

Da wird das sichere Haus in dem Dani sich momentan aufhält, von Hayes überfallen und sämtliche U.S. Marshals werden getötet, nur Dani kann fliehen, da Hayes eine Agentin getötet hat, die ihr ähnlich sah. Es beginnt ein Versteckspiel. U.S. Marshal Matthew Kirby versucht ebenfalls Dani zu finden, um sie wieder in sicheren Gewahrsam zu nehmen, aber Dani vertraut niemandem mehr.

Was jetzt beginnt ist eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Denver und das Internet. Dani scheint den U.S. Marshals immer einen Schritt voraus zu sein, nur Hayes kann sie einfach nicht abschütteln. Das ganze gipfelt in einen atemberaubenden Show-down!

Was für ein Buch!!! Spannender und witziger geht es gar nicht mehr. Pauline Baird Jones hat ein einzigartiges Talent ihre Leser nicht nur mit einer faszinierenden Story sondern auch noch einem gehörigen Schuss Humor zu unterhalten. Ich kann allen Mystery-Fans dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke

Titel: The Last Enemy
Autor: Pauline Baird Jones
Verlag: Five Star
Seiten: 374
ISBN: 0786221852

In eisigen Höhen

Erstellt am: September 24th, 2007

Meine liebsten Bücher sind die, in denen man sich verlieren kann, Bücher, die einen alles, was rundherum geschieht, vergessen lassen – zumindest so lange, wie man darin schmökert. Meist handelt es sich dabei um Belletristik, doch gelegentlich gibt es auch Sachbücher dieser Kategorie. Jon Krakauers “In die Wildnis”, das ich vor einem guten Jahr gelesen habe, ist so ein Buch. Dementsprechend ungeduldig wartete ich auf die Taschenbuchausgabe seines zweiten Werkes “In eisige Höhen”, das nun endlich vorliegt.

In dem, mit mehreren Fotos versehenen Tatsachenbericht, erzählt der Autor von dem Drama, das sich am 10. Mai 1996 am Monut Everest, dem höchsten Berg der Erde, ereignete, und dem etliche Bergsteiger aus den verschiedensten Expeditionen zum Opfer fielen.

Krakauer selbst war Teil jener Katastrophe. Eigentlich hatte er als Journalist für das amerikanische Magazin “Outside” an der Besteigung des Everest teilnehmen und darüber, sowie über die gravierenden sozialen und ökologischen Probleme, die der “Massentourismus” für die Region mit sich bringt, berichten sollen.

Krakauer stieg als Kunde in das von dem Neuseeländer Rob Hall geführte Team ein – jenes Team, das von dem Drama am Berge später am stärksten betroffen sein würde. Obwohl Rob Hall als sehr gewissenhafter Bergführer galt und seine Unternehmungen akribisch vorbereitete, starben allein aus seiner Gruppe insgesamt vier Personen. Das waren Hall selbst sowie Andy Harris, ein weiterer Bergführer, und zwei Kunden – Doug Hansen und Yasuko Namba.

Aus einem weiteren Team, das am gleichen Tag den Berg zu bezwingen versuchte, starb der Bergführer Scott Fischer. Dazu kamen noch weitere Tote aus anderen Gruppen, die zum Teil von der tibetanischen Seite aus den Aufstieg versuchten, während die Expeditionen von Fischer und Hall aus Nepal kamen. Ein plötzlich hereinbrechendes Unwetter, gesundheitliche Probleme einiger Bergsteiger und eine Verkettung unglücklichster Umstände führte zu dem Fiasko, das so vielen Menschen das Leben kostete.

Krakauer selbst gelang es, an jenem schicksalhaften Tag den Gipfel zu erklimmen und halbwegs unbeschadet auch wieder abzusteigen und im Hochlager anzukommen. Er hatte Glück, denn er war einer der ersten, die mit dem Abstieg begannen. Die meisten anderen Expeditionsteilnehmer erreichten ihr Ziel erst später und hatten dann nach Hereinbrechen des Sturmes große Schwierigkeiten heil zurück zu finden – leider kamen einige von ihnen nie mehr ins Lager zurück.

Das Buch liest sich von der ersten bis zur letzten Zeile spannend wie ein Roman. Gelegentlich, wenn ich mich allzu gut von dem Text unterhalten ließ, musste ich mir bewusst die Tatsache vor Augen führen, dass es sich hierbei um ganz reale Ereignisse handelt, um ganz reale Menschen, die eben leider auch ganz real gelitten haben und umgekommen sind. Natürlich sind sich Bergsteiger, die sich in solch extreme Regionen wie den Everest vorwagen, des Risikos, das sie eingehen, durchaus bewusst, aber sterben wollen sie doch wohl eigentlich nicht! Obwohl man bei er Lektüre zeitweise den Eindruck bekommt, dass Krakauer das Buch vor allem geschrieben hat um mit sich, seinem Gewissen und seiner Umwelt wieder ins Reine zu kommen, schont er sich nicht. Zwar versucht er, sein Verhalten zu erklären, aber er ist in der Lage, einen eigenen Fehler “Fehler” zu nennen. Was mich in diesem Zusammenhang allerdings stört ist die unerklärlich scharfe Kritik an Anatoli Boukreev, dem zweiten Bergführer aus Scott Fischers Team; denn ausgerechnet dieser russische Kletterer war es doch, der am Berg selbst in kritischsten Situationen den Überblick behielt und der am Tag nach dem Fiasko unter Einsatz des eigenen Lebens mehrere andere in Bergnot geratene Leute vor dem sicheren Tode rettete. Aus Boukreevs Team kam “nur” eine Person ums Leben, nämlich Scott Fischer. Dieser war der Leiter jener Expedition, somit Boukreevs Chef und gewiss für sich selbst verantwortlich.

Mir gefällt jedoch, dass der Autor die Bergsteigerei weder glorifiziert noch, was nach dem Drama durchaus verständlich wäre, sie in Bausch und Bogen verdammt. Er lässt durchaus erkennen, was Menschen dazu treibt, freiwillig solche Strapazen und Gefahren auf sich zu nehmen. Die Faszination, die die Bergsteigerei mit sich bringt, ist jederzeit spürbar.

Ein gutes Buch, das nicht nur für Bergfexe ein Leckerbissen ist, sondern auch für jeden Freund guten Journalismus und für jeden, der gerne Grenzen überschreitet.

Kritik geschrieben von Eva Behrens, Herausgeberin von “Evas Leseland”

Titel: In eisigen Höhen
Autor: Jon Krakauer
Verlag: Petersen
Seiten: 378
ISBN: 0385492081

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