Bei dem Fantasyroman „Die Elfen“ handelt es sich um eine Geschichte, die von Bernhard Hennen und James Sullivan geschrieben wurde. Veröffentlicht wurde diese Geschichte im Jahr 2004. Es folgten aufgrund des großen Erfolges weitere Fortsetzungen beziehungsweise Trilogien, die teilweise sogar schon bis zum Jahr 2013 geplant sind. Jetzt ist mit dem „Elfenwinter“ die fünfte Folge auf CD erschienen. weiterlesen… »

Die deutsche Popband Phrasenmäher erlebte zwei Jahre nach ihrer Gründung den Anschluss an die Szene in Hildesheim. Bei der Gründung waren Lenne Kaffka, Jannis Kaffka sowie als Schlagzeuger Tom Tomtom. Im Jahr 2008 erschien das Debütalbum, für das es mehrere Preise gab. Inzwischen hat Tom Tomtom aus beruflichen Gründen im Jahr 2009 die Band verlassen. Ersetzt wurde er von Martin Renner. Zweimal erhielt die Band Förderungsmittel. Mittlerweile trat sie in Stuttgart bei einem Konzert auf, das nun auf DVD erschienen ist. weiterlesen… »

Ein Königreich für ein Lama

Erstellt am: November 28th, 2007

Das Hörspiel beginnt wie alle Märchen: vor langer, langer Zeit wohnte im Dschungel ein Lama, das einmal ein König war. Was war geschehen? Als König hatte sich das Lama wie ein unumschränkter Herrscher benommen. Doch unter uns gesagt: er war ein „richtiger Blödmann“. Die hübschesten Mädchen, die ihm ein Diener ins Schloss brachte, damit er sich seine zukünftige Ehefrau aussuchen konnte, gefielen ihm nicht. Aber seine Ratgeberin war von noch schlimmerem Kaliber. Sie war nicht nur eine herzlose Egoistin, sie braute auch allerlei Zaubergetränke zusammen.

Kusco, der eingebildete Herrscher, und seine durchtriebene Beraterin Isma, die übrigens von Elke Sommer gesprochen wird, regieren kühl und hartherzig das Land. Eines Tages lässt Kusco den liebenswerten Bauern Patcha wissen, dass er dessen Dorf zerstören will, um sich dort eine Sommerresidenz zu errichten. Als sich Kusco bald danach über seine Beraterin geärgert hat und sie daraufhin entlässt, sinnt diese auf Rache. Sie versucht, den Herrscher zu vergiften. Der Plan gelingt allerdings nur halb, Kusco wird nicht getötet, sondern durch ein Missgeschick in ein Lama verwandelt. Es spricht wie der König und benimmt sich auch so. Wie es der Zufall will, landet er als Lama direkt im Haus des Bauern Patcha. Selbst als Lama versucht Kusco Patcha herumzukommandieren, der sich das natürlich nicht gefallen lässt, ihm aber trotzdem immer wieder aus brenzligen Situationen heraushilft. Kusco indessen bleibt vorerst störrisch und undankbar. Inzwischen haben sich Isma und ihr Gehilfe Kronk auf die Suche nach Kusco begeben, um ihn endgültig zu beseitigen. Dieser wird heimlich Zeuge eines ihrer verschwörerischen Gespräche und geht in sich. Er bedauert seine Hartherzigkeit und entschuldigt sich bei Patcha. Beide geraten anschließend durch Isma und ihren Helfer Kronk in höchste Lebensgefahr. Es geht dann noch recht dramatisch weiter, bis Kusco endlich wieder seine alte Gestalt annehmen kann und fortan als guter König zum Wohl seines Volkes regiert.

Unsere lieben Kleinen dürften an dieser handlungsreichen Geschichte ihren Spaß haben, aber gepflegtes Deutsch lernen sie dabei natürlich nicht. (Ursula Homann)

Titel: Ein Königreich für ein Lama
Autor: Walt Disney
Verlag: edel media & entertainment

Was der Großvater noch zu erzählen wußte

Erstellt am: November 28th, 2007

Auch in der zweiten Folge präsentiert Großvater ein Bündel zauberhafter Geschichten aus der guten alten Zeit. Er beginnt mit einem Märchen aus Frankreich, in dem ein armer Bauernsohn zum edlen Ritter aufsteigt – nicht unverdient. Schon von klein auf an hält sich François, der in einem Dorf aufgewachsen ist, gern an einer Quelle am Rande des Gebirges auf. Eines Tages, er ist inzwischen zu einem Jüngling herangewachsen, taucht ein Wichtelmännchen auf. François darf sich etwas wünschen, weil er stets brav und zufrieden war. Er wünscht sich eine feste Burg mit allem, was dazu gehört. Später gelingt es ihm, die todkranke Prinzessin von ihrer Krankheit zu befreien, aber die Prinzessin will den ihr noch unbekannten François nicht sofort heiraten, wie es der König vorgesehen hat, sondern stellt ihn noch vorher auf die Probe. Natürlich nimmt das Märchen wie die meisten ein gutes Ende. Die zweite Geschichte handelt von einem Gebirgsbächlein und seinem Lauf als immer mächtiger werdender Strom durch die Lande bis es schließlich im Meer mündet. Das alles ist nett und poetisch erzählt, mit Meeresrauschen, Vogelgezwitscher und Musik im Hintergrund. In „Backtag“ geht es etwas handfester, aber nicht weniger lustig zu. Zwischendurch taucht die kleine Anna auf und gibt ihren Hörern Rätsel auf.

Aus einfachsten Dingen zaubert Großvater die schönsten Geschichten hervor, sicherlich zum großen Vergnügen von Jung und Alt. Empfohlen ab 4 Jahren. (Ursula Homann)

Titel: Was der Großvater noch zu erzählen wußte
Autor: Josef-Stefan Kindler
Verlag: K&K Verlagsanstalt

Das Haus der vergifteten Bilder

Erstellt am: September 26th, 2007

Detektivisches Gespür beweisen Jay, Tom und Derek, die Helden der Hörspielreihe „Point Withmark“. In kleinem Örtchen Point Whitmark betreiben die drei Jugendlichen einen Radiosender, der genauso heißt, wie der Ort.

In Folge 4 „Das Haus der vergifteten Bilder“ haben die Drei es mit einem mysteriösen Geisterbeschwörer zu tun. Mrs. Floyd lebt in einer alten Villa. Doch über Nacht ziehen Angst und Schrecken in dieses Haus ein. Das Lieblingsgemälde macht sich selbständig – es führt ein Eigenleben. Es wechselt ständig das Aussehen und sondert zudem Gerüche ab.

Mrs. Floyd bangt um ihr Leben, denn nicht nur das Bild bereitet ihr Kummer. Ein Monster mit dem Namen Belonagaster taucht auf. Es ist halb Mensch, halb Insekt. Die Detektive vermutet in ihm den Höllenboten.

Ein wenig schwächer als die bisherigen Folgen ist „Das Haus der vergifteten Bilder“. Die Handlung ist sehr verworren. Beim ersten Hören werden die Zusammenhänge nicht klar, die Handlung hinkt hinterher. Trotz der schlechten Handlung ist Produktion wieder einmal positiv zu bewerten. Das Cover im typischen „Point Whitmark“-Design bewegt sich im Bereich Mystery.

Die Sprecher klingen sehr überzeugend, so auch die Gastsprecher. Konrad Halver und Hans Pätsch sind mit von der Partie. „Point Whitmark“ ist ein ausgezeichnetes Hörspiel, wenn auch Folge 4 nicht gerade überzeugen kann. (Patrick Fiekers)

Titel: Das Haus der vergifteten Bilder
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment

Die rote Hand des Teufels

Erstellt am: September 26th, 2007

„Die rote Hand des Teufels“ klingt nach einem Gruselroman aus dem Hause Stephen King. Doch dieser Gedanke führt ins Leere. Der Titel entstammt einer Hörspiel-Serie aus dem Hause „edel media & entertainment gmbh“. Gemeint ist das neue Hörspiel aus dem Jahre 2001: „Point Whitmark“.

Point Whitmark ist ein kleines Örtchen in Neu England. Jay Lawrence, Tom Cole und Derek Ashby sind drei Freunde. Zusammen betreiben sie einen Radiosender mit dem Namen „Point Whitmark“. Besonders zu erwähnen ist der Ausspruch der Jungs: „POINT WHITMARK – Der Sender, der heißt wie die Stadt“. Ganz im Stil anderer bekannter Hörspiele lösen die Drei Rätsel und begeben sich Folge für Folge in neue Abenteuer.

Die zweite Folge trägt den angstversprechenden Titel „Die rote Hand des Teufels“. Und doch beginnt zunächst alles ganz harmlos. Die Touristensaison bricht an. Auch Point Whitmark wird Jahr für Jahr von diversen Personen besucht. Das Chapman – Ehepaar trifft jedes Jahr, pünktlich zu Saison-Beginn in dem kleinen Ort ein. Mit ihrer Ankunft tauchen Erscheinungen an verschiedenen Stellen des Ortes auf. Ms. Chapman, die einer Organisation zur Erforschung neu-englischer Mythen angehört, wird eines Abends mit Elfenerscheinungen konfrontiert. Voreilig handelt man dies als Scherz ab, doch Deputy Nelson war ebenfalls Zeuge dieser Vorstellung. Point Whitmark wird von nun an zur Touristen-Attraktion. Freunde der Mythologie reisen aus allen Teilen des Landes an.

Doch dies ist nicht genug. Bei einem Strandbummel werden die drei Radio-Moderatoren von einer Schlange angefallen. Schlangen tauchen überall in der Stadt auf und versetzten die Bewohner in Angst und Schrecken. Einer Sage nach dienen die Schlangen dem Teufel, auch unter dem Namen Oxman bekannt…

Die zweite Point Whitmark-Folge übertrifft bereits „Die Bucht der 22 Schreie“. Voller Spannung verfolgen die drei Detektive das Geschehen in der Stadt. Die Sprecher Sven Plate (Jay), Kim Hasper (Tom) und Gerrit Schmidt-Foss (Derek) wirken äußerst professionell. Man denkt, dass sie das Geschehen vor Ort miterleben. Von Ablesen des Textes ist hier keine Spur zu erkennen. Besonders überzeugend stellt sich die Geräuschkulisse dar. Das Auftreten des Oxman, der Angriff der Schlangen und die Hysterie im Ort ist exzellent umgesetzt.

Eine Frage bleibt allerdings offen. Obwohl Point Whitmark im Label „edelkids“ verlegt wird, ist diese Folge der Hörspiel-Reihe vielleicht nicht unbedingt kleinen Kindern zu empfehlen. Dies sollte allerdings nicht als Abwertung zu sehen sein. (Patrick Fiekers)

Titel: Die rote Hand des Teufels
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment

Die Bucht der 22 Schreie

Erstellt am: September 26th, 2007

Voller Spannung wurde die Hörspiel-Serie „Point Whitmark“ aus dem Hause „edel media & entertainment gmbh“ erwartet. Die Folgen, im Stil einer Detektiv-Abenteuer-Geschichte, sind nicht nur optisch ein gelungenes Werk. Auch inhaltlich verspricht die Serie Spannung und Unterhaltung.

Die erste Folge trägt den Titel „Die Bucht der 22 Schreie“. Man vermutet ein Grusel-Abenteuer, doch das Hörspiel für Kinder, ist eher im Stil der klassischen Detektiv-Reihen „???“ oder „Fünf Freunde“ gehalten. „edel media“ beschreibt den Inhalt der ersten Folge wie folgt:

„Dreißig Jahre lang liegt das Wrack des geheimnisvollen Frachters Albacore versunken vor der nordamerikanischen Küste.

Als Jay, Tom und Derek für ihren Radiosender eine Untersuchungen über die fast vergessene Katastrophe anstellen, scheinen sie damit die Seelen der 22 ertrunkenen Seeleute zur schrecklichen Rückkehr zu beschwören. In den Tiefen des Atlantiks droht den Freunden ein furchtbares Schicksal.“

Womit wir gleich bei den Hauptdarstellern dieses Hörspiel angelangt sind. Jay, Tom und Derek betreiben einen Radiosender im kleinen Örtchen Point Whitmark. Regelmäßig treffen sie bei Recherchen auf Ungereimtheiten, Rätsel. Sie geraten stets in neue Abenteuer. Auch in der ersten Folge. Bei der Untersuchung eines Schiffswracks geraten zwei der Hobby-Detektive in Gefahr. Bereits im Vorfeld wurden Warnungen ausgesprochen, ja sogar Steine flogen durch ihre Fensterscheiben. Mit einer Taucherausrüstung gewappnet, geht es in die Unterwasserwelt, direkt ins Schiffswrack.

Hier lauern Gefahren. Nicht nur die Tiefe des Meeres, sondern auch weitere Taucher, die den Einsatz der Jungs vereiteln wollen. Sie werden im Wrack eingeschlossen, nur noch wenige Minuten Luft verbleiben…

Manuel Rösler, Volker Sassenberg und Raimon Weber sind die Macher dieses erstklassigen Hörspiels. Der Zuhörer trifft auf eine gehörige Portion Spannung und ein professionell aufgemachtes Hörspiel. Die Sprecher sprechen ihre Rollen überzeugend. Man hat nicht den Eindruck, dass hier nur abgelesen wird. Ein Bonbon ist die Geräuschkulisse. Besonders im Schiffswrack, unter Wasser, ist diese ein Genuss.

Etwas mehr Mühe hätte man sich bei der Erstellung des Covers geben können. Meiner Meinung nach ist die Farbe „schwarz“ zu stark eingesetzt worden. Das Cover ist recht einfach gehalten. Sieht man davon einmal ab, ist „Point Whitmark“ ein erfolgsversprechendes Hörspiel für das Jahr 2001. (Patrick Fiekers)

Titel: Die Bucht der 22 Schreie
Autor: Manuel Rösler, Volker Sassenberg und Raimon Weber
Verlag: edel media & entertainment gmbh

Die Insel der letzten Rache

Erstellt am: September 24th, 2007

„Point Whitmark“ ist das neue Hörspiel aus dem Hause „edel media & entertainment“. Point Whitmark ist der Radiosender von Jay, Tom und Derek, einem Team mit detektivischen Gespür. Sie betreiben ihren Radiosender in einem ausrangierten Leuchtturm. Doch wie es der Zufall will, geraten Sie immer wieder in unterschiedliche Abenteuer.

Die drei Freunde machen sich auf den Weg in den neu eröffneten Freizeitpark auf einer Insel. Sie haben den Auftrag eine Radiosendung zu produzieren. Dies verschafft Ihnen einen 14tägigen Urlaub. Schon bei der Ankunft werden sie fast das Opfer eines Anschlags. Irgendwer möchte dem Vergnügungspark Schaden zufügen. Derjenige geht nicht zimperlich vor und sabotiert als erstes die Geisterbahn. Weitere Sabotagen folgen. Wer versucht den Freizeitpark Schaden zuzufügen. Wer ist der unheimliche Clown der überall auftaucht und Schrecken verbreitet? Ist der Clown der Weg zum Ziel? Jay, Tom und Derek gehen dem Geschehen auf den Grund und finden des Rätsels Lösung. Sie sorgen zugleich für Überraschung beim Zuhörer.

Edel hat viel Herz in diese Folge gelegt. Die Haupt- sowie die Nebensprecher sind exzellent, sprechertechnisch genauso aufeinander abgestimmt. Es ist eine Freude alte Bekannte, wie F.-J. Steffens und Hans Paetsch wiederzuhören. Auch zahlreiche neue Sprecher sind mit von der Partie (Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss). Die Story ist außergewöhnlich gut und kann fast auf eine Stufe mit den „??? Fragezeichen“ gestellt werden. Das Niveau von „Point Whitmark“ hält ein hohes Level, inklusive einiger seichten Gruseleinlagen. So bekommen wir in dieser Folge kleine, aber feine Rätsel vorgesetzt, die von den Withmark-Freunden gelöst werden müssen.

Ein besonderes Lob geht an die Soundeffekte. Diese haben mir neben der Musik besonders gefallen. Sie passen hervorragend ins Gesamtbild und wirken alles andere als störend.

Sollten die anderen Folgen der Serie ebenso spannend sein und genauso exzellent produziert werden, dann hat Edel einen tollen Start einer interessanten Serie hingelegt. (Christoph Morgenroth / Patrick Fiekers)

Christoph Morgenroth ist Herausgeber von hoerspiele.de.

Titel: Die Insel der letzten Rache
Autor: Edelkids
Verlag: edel media & entertainment

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